Grü­ne für Bür­ger­bad

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – „Für ein städ­ti­sches Hal­len­bad/Bür­ger­bad“möch­te die Grü­ne Lis­te ein pro­fes­sio­nel­len Fund­rai­sings prü­fen las­sen. In glei­che Rich­tung ziel­ten schon An­trä­ge „Für ei­nen star­ken Sport in Pforz­heim“so­wie „Zen­tra­le An­lauf­stel­le in­ner­halb der Ver­wal­tung für die Ak­qui­se von Lan­des-, Bun­des-, Eu­ro­paFör­der­mit­teln für Pforz­heim“. Ge­ge­be­nen­falls sol­le „der Ver­trag mit der Fir­ma, die so er­folg­reich das Schmuck­ju­bi­lä­um be­glei­tet hat, ver­län­gert wer­den, um die fa­ta­le Bä­der­si­tua­ti­on zu lö­sen“, teilt die Ge­mein­de­rats­frak­ti­on ges­tern per Pres­se­infor­ma­ti­on mit.

„Wir soll­ten vom Ju­bi­lä­um Gold­stadt 250 ler­nen: Mit dem Ju­bi­lä­ums­fes­ti­val hat un­ter der Ko­or­di­na­ti­on von Ger­hard Baral Pforz­heims Re­nom­mee deut­lich auf­ge­holt“, be­fin­den die Lo­kal­po­li­ti­ker. Das Image der Schluss­la­ter­ne un­ter Ba­den-Würt­tem­bergs Groß­städ­ten wei­che der Wahr­neh­mung ei­ner Stadt, die sich trotz zahl­rei­cher Her­aus­for­de­run­gen ih­rer Tra­di­tio­nen be­wusst ist und die Wei­chen für zu­kunfts­fä­hi­ge Kon­zep­te stellt.

Durch ein plan­vol­les stra­te­gi­sches Fund­rai­sing mit zu­ge­kauf­ter Fach­ex­per­ti­se durch ei­ne ex­ter­ne Fir­ma sei der städ­ti­sche Be­trag für das Ju­bi­lä­ums­jahr

Fund­rai­sing wie beim Schmuck­ju­bi­lä­um

um rund 2,4 Mil­lio­nen Eu­ro an Geld und Sach­spen­den ver­mehrt wor­den. Oh­ne die­ses zu­sätz­li­che Geld, das vor­wie­gend von Un­ter­neh­men aus Pforz­heim und der Re­gi­on ge­spen­det wur­de, sei­en we­der die Fre­quenz noch die Qua­li­tät des Ju­bi­lä­ums­fes­ti­vals mög­lich ge­we­sen und da­mit auch nicht die enor­me, image­bil­den­de Au­ßen­wir­kung, er­läu­tert Spre­cher Axel Baum­busch wei­ter.

Dies kön­ne auch ein ge­eig­ne­tes In­stru­ment für die Rea­li­sie­rung ei­nes Bür­gerbades sein. Wie sehr ein neu ge­bau­tes Em­ma Ja­e­ger Bad, egal an wel­chem Stand­ort, die At­trak­ti­vi­tät der Stadt stei­gern wür­de, ste­he au­ßer Fra­ge. Die For­de­rung nach ei­nem neu­en Hal­len­bad wer­de von ei­ner Mehr­heit der Stadt­be­woh­ner un­ter­stützt, ar­gu­men­tiert die Grü­ne Lis­te wei­ter.

Ein städ­ti­sches Hal­len­bad sei nicht nur ei­ne wich­ti­ge Bil­dungs­ein­rich­tung, in der Kin­der schwim­men ler­nen. Es die­ne der Er­ho­lung und Ge­sund­heits­für­sor­ge in al­len Al­ters­grup­pen. Es wer­de Hei­mat von Schwimm­sport­ver­ei­nen, Wett­kampf­stät­te und nicht zu­letzt er­fül­le es so­zia­le und ge­sell­schaft­li­che An­for­de­run­gen als Treff­punkt und Ort der Be­geg­nung. Al­lein die­se Auf­zäh­lung bie­te un­zäh­li­ge An­satz­punk­te für po­ten­zi­el­le Spon­so­ren und Spen­der sich zu en­ga­gie­ren: Un­ter­neh­men könn­ten klas­si­sches Sport­spon­so­ring be­trei­ben oder im Sin­ne ih­rer so­ci­al cor­po­ra­te iden­ti­ty agie­ren. Stets be­dien­ten sie da­mit auch Be­dürf­nis­se der ei­ge­nen Mit­ar­bei­ter­schaft und de­ren so­zia­lem Um­feld. Au­ßer­dem stei­ge­re ein Hal­len­bad die At­trak­ti­vi­tät der Stadt.

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