Fi­nan­zi­el­les Foul­spiel?

Der Lu­xus-Ki­cker Ney­mar und die Fol­gen für PSG

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Pa­ris (dpa). Die wich­tigs­ten Ant­wor­ten zu den fi­nan­zi­el­len Hin­ter­grün­den des Ney­mar-Re­kord­trans­fers zu PSG:

Kann das Fi­nan­ci­al Fair­play der Uefa den Trans­fer rück­wir­kend ver­hin­dern?

Nein. Soll­te es Kon­se­quen­zen auf Ba­sis der Fi­nanz­re­geln der Eu­ro­päi­schen Fuß­bal­lU­ni­on ge­ben, wür­den die­se erst in Zu­kunft fol­gen. Clubs dür­fen sich ge­mäß Fi­nan­ci­al Fair­play der­zeit für den Zei­t­raum von drei Jah­ren ei­nen Ver­lust von ins­ge­samt 30 Mil­lio­nen Eu­ro er­lau­ben. An­sons­ten dro­hen Stra­fen. Erst­mals mit den Aus­wir­kun­gen des Ney­mar-Trans­fers auf die PSG-Bi­lanz wird sich die Uefa wohl im Herbst 2018 be­schäf­ti­gen.

Wie kann sich PSG den 222-Mil­lio­nen-Trans­fer schön­rech­nen? PSG-Prä­si­dent Nas­ser al-Che­lai­fi er­klär­te, dass der Club die Ab­lö­se ge­zahlt ha­be. Die­se kann PSG aber über die kom­plet­te Ver­trags­dau­er in sei­ner Bi­lanz stre­cken. Da Ney­mar für fünf Jah­re un­ter­schrie­ben hat, wä­re dies pro Sai­son nur noch ein Ver­lust von 44,4 Mil­lio­nen Eu­ro. Die­ses Mi­nus könn­te Pa­ris ver­su­chen, durch Spie­ler­ver­käu­fe zu til­gen. Tei­le von Ney­mars Ge­halt könn­ten über Zah­lun­gen des Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees der WM 2022 in Ka­tar be­gli­chen wer­den.

Wer steckt hin­ter PSG?

Im Som­mer 2011 über­nahm die staat­li­che In­ves­to­ren­grup­pe Qa­tar Sports In­vest­ments den Pa­ri­ser Club. Als Vor­sit­zen­der fun­giert al-Che­lai­fi, zugleich auch Ver­eins­prä­si­dent. Da­mit be­sitzt der frü­he­re Ten­nis­spie­ler die Li­zenz zum Geld­aus­ge­ben.

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