Karls­ru­he liegt weit vorn

Er­he­bung gibt In­no­va­ti­ons­kraft gu­te No­ten / Stock­holm füh­rend

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Wolf­gang Voigt

Karls­ru­he/Brüs­sel. Gu­te Nach­rich­ten aus Brüs­sel: Laut der neu­es­ten EU-Er­he­bung ist die Re­gi­on Karls­ru­he eu­ro­pa­weit ein In­no­va­ti­ons­füh­rer. Ih­re In­no­va­ti­ons­kraft liegt dem­nach weit über EU-Durch­schnitt, zu­dem ist der Groß­raum Karls­ru­he deut­lich bes­ser als der für Deutsch­land er­rech­ne­te Platz sechs un­ter den EU-Mit­glied­staa­ten. Bei der IHK Karls­ru­he zeig­te man sich an­ge­tan. Stär­ken der Re­gi­on wie die The­men In­tel­li­gen­te Mo­bi­li­tät, Ener­gie-In­for­ma­tik und In­dus­trie 4.0 müss­ten auch künf­tig zur Gel­tung ge­bracht wer­den.

Der von der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vor­ge­leg­te In­no­va­ti­ons­mo­ni­tor sieht die Stär­ken im Groß­raum Karls­ru­he et­wa bei den Aus­ga­ben für For­schung und Ent­wick­lung. Im öf­fent­li­chen Sek­tor liegt der Karls­ru­her Wert hier um 49 Pro­zent über dem EU-Durch­schnitts­wert. Beim Zu­sam­men­wir­ken öf­fent­li­cher und pri­va­ter Trä­ger („pu­b­lic-pri­va­te part­nership“) so­wie der An­zahl der Pa­ten­te ist die Karls­ru­her Re­gi­on gar um 78 Pro­zent bes­ser als der durch­schnitt­li­che EU-Wert. Auch bei den wis­sen­schaft­li­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen hat die Re­gi­on ei­ne Vor­rei­ter­rol­le: Dort über­flü­gelt Karls­ru­he den EU-Durch­schnitt um 58 Pro­zent.

Die star­ke Stel­lung der Re­gi­on im EUVer­gleich be­stä­tigt sich auch beim Blick auf die Wirt­schafts­kraft. Mit ei­nem durch­schnitt­li­chen Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) von 38 300 Eu­ro je Per­son liegt die Re­gi­on weit vorn. Der Ver­gleichs­wert für Deutsch­land be­trägt 34 500 Eu­ro, der Eu­ro­pa-Mit­tel­wert ist 27 600 Eu­ro. Der­zeit ist die schwe­di­sche Ka­pi­ta­le Stock­holm die in­no­va­tivs­te Re­gi­on Eu­ro­pas.

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