„Ein­fach ei­ne Fas­zi­na­ti­on“

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Wel­che Be­deu­tung ha­ben Old­ti­mer ei­gent­lich in der heu­ti­gen Zeit?

Hüb­ner: Sie ha­ben ei­ne rie­sen­gro­ße Be­deu­tung. Und zwar in je­der Hin­sicht. Man schätzt, dass in Deutsch­land fünf Mil­li­ar­den Eu­ro Um­satz jähr­lich ge­macht wer­den, mit der In­stand­hal­tung und al­lem Drum und Dran. Mit Mes­sen, Ver­an­stal­tun­gen, eben al­lem, was da­zu ge­hört. Al­lein in Deutsch­land sind es 1 100 Ver­an­stal­tun­gen je­des Jahr. Und da gibt es sehr vie­le Clubs, die sich mit Old­ti­mern be­schäf­ti­gen. Das kön­nen auch al­te Feu­er­wehr­au­tos oder al­te Acker­schlep­per sein.

Ist die­se Fas­zi­na­ti­on auch der Ju­gend zu ver­mit­teln? Gibt es ge­nü­gend jun­ge Leu­te, die das in­ter­es­siert?

Hüb­ner: Na ja, von den jun­gen Leu­ten ist das schon ein biss­chen weit ent­fernt. Die Old­ti­mer sind ja teil­wei­se über 100 Jah­re äl­ter als sie. Aber wenn man sich hier im Pu­bli­kum um­schaut, sieht man durch­aus auch jun­ge Leu­te. Und bei den Fah­rern selbst ist es so, dass die teil­wei­se schon in der drit­ten Ge­ne­ra­ti­on das Au­to fah­ren.

Wor­in liegt denn für Sie selbst der Reiz des Old­ti­mer-Fah­rens?

Hüb­ner: Das ist ein­fach ei­ne Fas­zi­na­ti­on. Das stinkt, das knat­tert, das rat­tert und schüt­telt ei­nen durch. Es ist ein­fach ein tol­les Er­leb­nis. ro

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