Ho­lo­caust-Leug­ner Zün­del starb mit 78

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Wa­shing­ton (AFP). Der Ho­lo­caus­tLeug­ner Ernst Zün­del ist tot. Der Au­tor starb im Al­ter von 78 Jah­ren in sei­nem Ge­burts­ort Bad Wild­bad im Schwarz­wald, wie sei­ne in den USA le­ben­de Wit­we In­grid Zün­del am Sonn­tag dem ka­na­di­schen Fern­seh­sen­der CTV News mit­teil­te. To­des­ur­sa­che war nach ih­ren An­ga­ben „of­fen­sicht­lich ei­ne Herz­at­ta­cke“.

Zün­del war im Fe­bru­ar 2007 we­gen sys­te­ma­ti­scher Leug­nung des Völ­ker- mords an den Ju­den und an­ti­se­mi­ti­scher Het­ze zu ei­ner fünf­jäh­ri­gen Haft­stra­fe ver­ur­teilt wor­den. Er war zwei Jah­re zu­vor von den ka­na­di­schen Be­hör­den nach Deutsch­land aus­ge­lie­fert wor­den.

Der Ho­lo­caust-Leug­ner Zün­del war 1958 nach Ka­na­da aus­ge­wan­dert. 1996 stuf­te ihn dann der ka­na­di­sche Ge­heim­dienst we­gen sei­ner Ver­öf­fent­li­chun­gen als Ge­fahr für die öf­fent­li­che Si­cher­heit ein.

Nach­dem sei­ne Web­site von ei­nem ka­na­di­schen Ge­richt für ver­fas­sungs­wid­rig er­klärt wur­de, zog er im Fe­bru­ar 2001 in die USA um. Im Fe­bru­ar 2003 wur­de er je­doch von den Ver­ei­nig­ten Staa­ten nach Ka­na­da ab­ge­scho­ben und dann dort fest­ge­nom­men.

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