TGS ge­winnt Gei­der-Cup

Wolf­gang Taa­fel sieht trotz­dem noch vie­le Bau­stel­len

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Östrin­gen/Pforz­heim (seak). Die Früh­form stimmt bei Hand­ball-Dritt­li­gist TGS Pforz­heim: Die Wart­ber­ger ha­ben den Gei­der-Cup in Östrin­gen ge­won­nen. Das Vor­be­rei­tungs­tur­nier wur­de im Je­der-ge­gen-Je­den-Mo­dus aus­ge­tra­gen. Die TGS be­kam es mit STV Baden, VT Zwei­brü­cken/Saar­pfalz, SG Kön­d­rin­gen/Te­nin­gen, Rhein Neckar Lö­wen II und TuS Dan­sen­berg zu tun. Da­bei konn­ten die Weiß-Ro­ten vier von fünf Spie­len ge­win­nen, ge­gen Dritt­li­ga-Auf­stei­ger und End­zwei­ten Dan­sen­berg gab es ein Un­ent­schie­den.

Über den sport­li­chen Wert des Tur­niers äu­ßert sich TGS-Hand­ball­vor­stand Wolf­gang Taa­fel skep­tisch: „Der sei ein­mal da­hin­ge­stellt. Na­tür­lich freut man sich im­mer, wenn man ge­winnt. Auch die Mann­schafts­kas­se freut sich über die 400 Eu­ro. Aber es ist ein Vor­be­rei­tungs­tur­nier“, sagt er. Viel­mehr ge­he es ihm um die ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se über den Stand der Mann­schaft. „Mit Se­bas­ti­an Ullrich ha­ben wir ei­nen sehr gu­ten Nach­fol­ger für Da­ni­el Sdu­n­ek“, lobt er den Keeper. Auch die „al­ten Tu­gen­den, al­so Moral und Kampf­geist“der TGS er­ken­ne er in der Mann­schaft wie­der. „Das Mann­schafts­ge­fü­ge funk­tio­niert schon her­vor­ra­gend, die Mann­schaft ist rou­ti­niert und ab­ge­zockt.“

Trotz­dem be­tont Taa­fel, man wol­le nicht in Eu­pho­rie ver­fal­len. Zu vie­le Bau­stel­len ge­be es noch in der Mann­schaft. Die Ab­wehr et­wa sei noch nicht da, wo Taa­fel sie se­hen möch­te. „Die muss aufs Ni­veau vom letz­ten Jahr ge­bracht wer­den“, lau­tet die De­vi­se. Und das sei eben nicht so leicht, schließ­lich gilt es un­ter an­de­rem, den Ab­gang von Nils Bo­schen zu kom­pen­sie­ren.

Auch in der Of­fen­si­ve sei noch Luft nach oben, be­tont Taa­fel. „Wir ha­ben ei­nen neu­en Re­gis­seur mit Ma­ris Versa­kovs, da fehlt noch ein biss­chen was im Zu­sam­men­spiel.“Das sei wohl auch so schnell nicht zu lö­sen und brau­che Zeit, be­tont Taa­fel. Auch in der Chan­cen­aus­wer­tung ha­be er noch Ver­bes­se­rungs­be­darf ge­se­hen. „Es ist wich­tig, dass die Jungs noch vie­le Wür­fe be­kom­men.“

Ins­be­son­de­re in der Ka­der­brei­te sieht Taa­fel noch ei­ne Schwach­stel­le. „Da wird sich noch ei­ni­ges tun“, kün­digt er an. Dem­nach lau­fen der­zeit Ge­sprä­che, „da ist was in der Schwe­be“. Taa­fel warnt vor ei­ner aus­ge­gli­che­nen Li­ga, in der zu den ar­ri­vier­ten Clubs star­ke Auf­stei­ger wie Dan­sen­berg kom­men.

Ge­gen die ge­lang den Pforz­hei­mern im Gei­der-Cup ein 10:10, erst da­nach be­gann die Sie­ges­se­rie der TGS. 11:9 hieß es ge­gen den STV Baden, 12:5 ge­gen Zwei­brü­cken, 11:10 ge­gen die Lö­wenRe­ser­ve und 10:9 ge­gen Kön­d­rin­gen/Te­nin­gen.

Pforz­hei­mer noch auf der Su­che nach Ver­stär­kun­gen

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