„Ein Ein­stand nach Maß“

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Herr Hecht-Zir­pel, in der 75. Mi­nu­te sind Sie nach ei­ner star­ken Leis­tung un­ter Ap­plaus aus­ge­wech­selt wor­den – an bei­den To­ren wa­ren Sie be­tei­ligt. Wie ha­ben Sie die­sen Mo­ment wahr­ge­nom­men?

Hecht-Zir­pel: Das ist schon et­was Be­son­de­res, wenn da plötz­lich 6 000 Men­schen ju­beln an­statt 1 000 wie in Nöt­tin­gen. Wenn man auf dem Platz steht, be­kommt man das aber gar nicht so mit, so ging es mir zu­min­dest bei mei­nem Tor. Beim 2:0 ha­be ich dann schon ge­merkt, dass es ziem­lich laut war.

Die Par­tie ge­gen St­ein­bach war das ers­te Heim­spiel für Sie am Bie­be­rer Berg und Ihr ers­ter Ein­satz von Be­ginn an – ein Ein­stand nach Maß?

Hecht-Zir­pel: Ihan Dar­wi­che hat­te sich ver­letzt, des­halb bin ich im lin­ken Mit­tel­feld zum Ein­satz ge­kom­men, was eher un­ge­wöhn­lich ist. Es war auf je­den Fall ein Ein­stand nach Maß. Aber: Al­le ha­ben ein gutes Spiel ge­macht.

Da­mit ha­ben Sie na­tür­lich auch gu­te Ar­gu­men­te für wei­te­re Start­elf-Ein­sät­ze ge­lie­fert. Wie se­hen Sie Ih­re Po­si­ti­on in der Mann­schaft?

Hecht-Zir­pel: Das ist bei uns oh­ne­hin et­was an­ders. Hier wird re­la­tiv viel ro­tiert. Wir ha­ben kei­ne elf Stamm­spie­ler. Des­halb schau­en wir ein­fach, wie nächs­te Wo­che auf­ge­stellt wird. Ich füh­le mich je­den­falls sehr wohl hier – sonst wä­ren sol­che gu­ten Spie­le auch gar nicht mög­lich.

Wie wich­tig war der Sieg auch für die Mann­schaft? Im­mer­hin wol­len Sie ja mit­tel­fris­tig in die Drit­te Li­ga.

Hecht-Zir­pel: Es war auf je­den Fall ein wich­ti­ger Drei­er. Wir hät­ten schon ge­gen Hoffenheim ge­win­nen müs­sen und ha­ben lei­der nur Un­ent­schie­den ge­spielt. Jetzt wol­len wir na­tür­lich ge­gen Ulm nach­le­gen. seak/Fo­to: ru

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