„Ich bin schon et­was trau­rig“

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Seit rund vier Mo­na­ten ba­cken Sie nun für das Pop-Up-Ca­fé. Wie läuft es denn?

Stütz: Es ist un­er­war­tet gut ge­lau­fen. Bes­ser als gut so­gar. Ich bin über­rascht, dass doch so vie­le Men­schen kom­men. Das Ca­fé ist mitt­ler­wei­le ein Treff­punkt ge­wor­den zum Kom­mu­ni­zie­ren. Wir ha­ben auch Stamm­gäs­te. Vie­le sind vor al­lem durch Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da zu uns ge­kom­men. An­de­re wa­ren ein­fach neu­gie­rig. Auch un­se­re Kon­zer­te wer­den sehr gut an­ge­nom­men. Am Wo­che­n­en­de war an­fangs nicht viel los, aber auch das sieht mitt­ler­wei­le an­ders aus. Es hat sich her­um­ge­spro­chen, dass wir auch da ge­öff­net ha­ben.

Sind Sie trau­rig, wenn in ei­ni­gen Wo­chen Schluss ist?

Stütz: Ich se­he das schon mit ei­nem la­chen­den und ei­nem wei­nen­den Au­ge. Wir ha­ben ja viel in­ves­tiert und Herz­blut hin­ein ge­steckt. Mei­ne Freun­din Si­grid Fla­chen­ecker steht je­den Tag im Ca­fé und hilft. Wir sind ein tol­les Team ge­wor­den. Es tut mir al­so schon ein biss­chen leid, aber ich bin auch er­leich­tert. Ich hät­te nicht ge­dacht, dass ich so viel Ku­chen ba­cken muss.

Was ma­chen Sie dann, wenn Sie wie­der oh­ne Pop-Up-Ca­fé sind?

Stütz: Ich wer­de na­tür­lich nach wie vor auf Be­stel­lung ba­cken. Aber Si­grid Fla­chen­ecker und ich ha­ben uns schon über­legt, ob man ge­mein­sam bei Events das Ca­te­ring or­ga­ni­sie­ren könn­te. Wir ar­bei­ten ja mitt­ler­wei­le schließ­lich so gut zu­sam­men. fre/Fo­to: Eh­mann

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