„Lü­cken­lo­se Auf­klä­rung“

Mi­nis­ter zum Fi­pro­nil-Skan­dal: In­for­ma­ti­ons­wei­ter­ga­be muss bes­ser wer­den

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Ber­lin/Stutt­gart (dpa). Bun­des­agrar­mi­nis­ter Chris­ti­an Schmidt hat nach dem Eier-Skan­dal ei­ne bes­se­re In­for­ma­ti­ons­wei­ter­ga­be auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne ge­for­dert. Er er­war­te „lü­cken­lo­se Auf­klä­rung“. Sei­ne bel­gi­schen und nie­der­län­di­schen Kol­le­gen hät­ten ihm „vol­le Trans­pa­renz zu­ge­si­chert“. Man ha­be sich ver­stän­digt, deutsche Ver­bin­dungs­be­am­te in die Be­hör­den der Nie­der­lan­de und Bel­gi­en zu schi­cken.

In ganz Deutsch­land un­ter­su­chen La­bo­re Eier auf Fi­pro­nil. Die Bun­des­re­gie­rung will nun auch Pro­duk­te tes­ten, in de­nen Eier ver­ar­bei­tet wur­den. In Ba­den-Würt­tem­berg sei­en bis­lang kei­ne be­las­te­ten Eier auf­ge­taucht, teil­te das Mi­nis­te­ri­um für Länd­li­chen Raum und Ver­brau­cher­schutz in Stutt­gart mit. „Für Ver­brau­cher, aber auch für die hei­mi­sche Land­wirt­schaft ist das ei­ne sehr gu­te Nach­richt“, sag­te Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­ter Pe­ter Hauk. In Bel­gi­en wur­de hin­ge­gen bei ei­ner Ei­pro­be ein Fi­pro­nil­ge­halt im ge­sund­heits­ge­fähr­den­den Be­reich fest­ge­stellt, so die dor­ti­ge Le­bens­mit­tel­si­cher­heits­be­hör­de.

GESUND ODER GIFTIG? Der Skan­dal um ver­seuch­te Eier hält an. Fo­to: dpa

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