Al­les wie­der auf grün

Karls­ru­he zahlt Tier­schutz­ver­ein ver­ein­bar­te Sum­men

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE -

ke. Ei­nen Tag, nach­dem die Stadt Karls­ru­he vor­über­ge­hend al­le Zah­lun­gen ih­rer­seits an den Tier­schutz­ver­ein Karls­ru­he und Um­ge­bung ge­stoppt hat­te, ist ges­tern die Am­pel wie­der von Rot auf Grün ge­sprun­gen. Die ein­ge­gan­ge­nen Hin­wei­se sei­en ges­tern ge­prüft wor­den, so die Stadt­ver­wal­tung. Das Er­geb­nis: Der Tier­schutz­ver­ein er­fül­le sei­ne Auf­ga­ben, die er et­wa bei der Ver­wah­rung her­ren­lo­ser Tie­re für die Kom­mu­ne über­nimmt, „um­fas­send und ent­spre­chend den An­for­de­run­gen der Stadt“. Des­halb wer­de die Stadt ih­re Zah­lun­gen, die in den 2015 neu ge­fass­ten und An­fang 2016 un­ter­schrie­be­nen Ver­trä­gen mit dem Ver­ein fest­ge­legt sei­en, „aus­füh­ren wie ver­ein­bart“. Da­mit flie­ßen nach Aus­kunft der Stadt­ver­wal­tung an­fal­len­de In­ves­ti­ti­ons­zu­schüs­se zum lau­fen­den Bau ei­nes neu­en Hun­de­hau­ses eben­so wie­der un­ver­än­dert wie Zah­lun­gen zur Er­stat­tung lau­fen­der Kos­ten für die Ver­sor­gung von Fund­tie­ren. Die­se Er­stat­tung an den Tier­schutz­ver­ein be­trägt jähr­lich 100 000 Eu­ro, da­von steht ak­tu­ell die zwei­te Ra­te von 50 000 Eu­ro zur Aus­zah­lung an. (Die BNN be­rich­te­ten.) Die Stadt be­ton­te ges­tern, sie ha­be an­ste­hen­de Zah­lun­gen an den Ver­ein „als ers­te rou­ti­ne­mä­ßi­ge Vor­sichts­maß­nah­me kurz­fris­tig zu­rück­ge­stellt“, auch „in Ver­ant­wor­tung für die Steu­er­mit­tel, die hier flie­ßen“. Da kei­ne Fris­ten ver­stri­chen sei­en, ent­ste­he dem Tier­schutz­ver­ein kein fi­nan­zi­el­ler Scha­den, so die städ­ti­sche Mit­tei­lung.

Stadt: Das Geld steht dem Ver­ein zu

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