Haupt­rol­le in Tra­gö­die

TV-Mi­min Su­san­ne Schä­fer spielt Kö­ni­gin von Tro­ja

Pforzheimer Kurier - - KULTUR IN PFORZHEIM - Su­san­ne Schä­fer hat Pforz­heim ei­ne Gast­rol­le. in

Zu­letzt sorg­te Su­san­ne Schä­fer im Frank­furt-„Tat­ort“für Auf­se­hen, wo sie als über­kan­di­del­te Opern­sän­ge­rin mit zwei kläf­fen­den Möp­sen vor der Ka­me­ra stand. Am Thea­ter Pforz­heim gibt Schä­fer in der neu­en Spiel­zeit im Stück „Die Frau­en von Tro­ja“die Kö­ni­gin (Fo­to: ker).

Die be­ken­nen­de Rö­del­hei­me­rin ar­bei­tet frei. Ne­ben ih­ren Fern­seh­drehs ist sie kon­ti­nu­ier­lich auf ver­schie­de­nen Büh­nen zu se­hen. Bei den Ham­bur­ger Kam­mer­spie­len in „The Kings Speech“als Queen Mum ist ihr Hu­mor­ta­lent nach­ge­fragt. Auch in Frank­furt als En­sem­ble­mit­glied der „Flie­gen­den Büh­ne“ne­ben Micha­el Quast bringt Su­san­ne Schä­fer ih­re Ko­mik ger­ne zum Fun­keln. Ih­re Le­se­stü­cke da­ge­gen sind pu­re Ro­man­tik wie „Goe- the, hör mich an!“, oder „Ba­bet­tes Fest“von Tan­ja Bli­xen. Nach Mar­burg hol­te man sie 2017 für die ab­sur­de Tra­gik­ko­mö­die „Prin­zes­sin Ivon­ne. Und nun hat sich der Pforz­hei­mer Ober­spiel­lei­ter Han­nes Ha­met­ner mit der Be­set­zung von Schä­fer als He­ka­be in „Die Frau­en von Tro­ja“ei­nen Her­zens­wunsch er­füllt. „Das hat mich sehr ge­freut“, sagt die Frank­fur­te­rin über ihr En­ga­ge­ment in der Gold­stadt. Mit dem grie­chi­schen Dra­ma in der Be­ar­bei­tung von Wal­ter Jens müs­se sie ihr Po­ten­zi­al für „rich­ti­ge Tra­gö­die“aus­pa­cken. Denn schließ­lich geht es bei Tro­ja um ei­nen Ver­nich­tungs­krieg, des­sen Es­ka­la­ti­on und En­de sehr an die po­li­ti­sche Ge­gen­wart ge­mahnt. Pre­mie­re in Pforz­heim ist am 27. Sep­tem­ber. ker

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