Bund för­dert In­te­gra­ti­ons­ar­beit

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Ge­flüch­te­te Fa­mi­li­en mit Klein­und Schul­kin­dern in Pforz­heim wer­den bis En­de 2020 durch ein wei­te­res Bun­des­pro­gramm mit 200 000 ge­för­dert. Dar­über in­for­mier­te Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Ka­ta­ri­na Bar­ley ges­tern die Pforz­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gun­ther Krich­baum (CDU) und Kat­ja Mast (SPD).

Fi­nan­ziert wer­den früh- und so­zi­al­päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te, so­ge­nann­te El­tern­be­glei­ter, die zu­ge­wan­der­te Fa­mi­li­en über die Bil­dungs- und Be­treu­ungs­land­schaft in Deutsch­land in­for­mie­ren und auf die­sem Weg be­glei­ten. „Durch die­se ge­ziel­te Maß­nah­men mit bis zu 50 000 Eu­ro Sach- und Per­so­nal­kos­ten pro Jahr kann so­mit die Un­ter­stüt­zungs­struk­tur vor Ort ge­för­dert und da­mit ei­ne gu­te In­te­gra­ti­on ge­währ­leis­tet wer­den,“so Krich­baum.

„Ein frü­her Zu­gang zu Spra­che und Bil­dung ist der Schlüs­sel für ei­ne er­folg­rei­che In­te­gra­ti­on. Hier wird in Pforz­heim haupt- und eh­ren­amt­lich be­reits Enor­mes ge­leis­tet“, er­gänzt Mast. Die jetzt be­kannt­ge­ge­be­nen Mit­tel un­ter­stütz­ten den An­satz vor Ort, noch en­ge­re Netz­wer­ke zu knüp­fen.

Mit Hil­fe des Pro­gramms sol­len laut Mast An­ge­bo­te von we­nigs­tens drei Netz­werk­part­nern ent­wi­ckelt, ko­or­di­niert und um­ge­setzt wer­den. In Pforz­heim sol­len da­bei Ju­gend- und So­zi­al­amt, das Fa­mi­li­en­zen­trum in der West­stadt und das Fa­mi­li­en­zen­trum Au eng ko­ope­rie­ren.

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