Zu­sam­menhalt trotz Sprach­bar­rie­re

Feu­er­wehr­ju­gend des Enz­krei­ses war zu Gast bei Camp im tsche­chi­schen Fry­dek-Mis­tek

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Enz­kreis (PK). Die tsche­chi­sche Stadt Fry­dek-Mis­tek war in die­sem Jahr erst­mals Aus­rich­ter des in­ter­na­tio­na­len Feu­er­wehr­camps, das der Enz­kreis und sei­ne pol­ni­sche Part­ner­stadt Mys­lo­wice vor drei­zehn Jah­ren ins Le­ben ge­ru­fen ha­ben. Fry­dek-Mis­tek ist mit Mys­lo­wice eben­falls part­ner­schaft­lich ver­bun­den und wur­de vor drei Jah­ren erst­mals von den pol­ni­schen Freun­den zum bis da­to bi­la­te­ra­len Feu­er­wehr­camp in die ober­schle­si­sche Stadt ein­ge­la­den.

„Die Idee, den Kreis zu er­wei­tern, fand im Enz­kreis gro­ßen An­klang und da­her wa­ren 2015 erst­mals auch Ju­gend­li­che aus Tsche­chi­en im da­ma­li­gen Feu­er­wehr­camp in Nie­fern-Öschel­bronn zu Gast“, er­klärt Ers­ter Lan­des­be­am­ter Wolf­gang Herz.

Ge­mein­sam mit Kreis­brand­meis­ter Christian Spiel­vo­gel und dem Vor­sit­zen­den des Feu­er­wehr­ver­ban­des, Mar­kus Ha­ber­stroh, so­wie Ver­bands­aus­schuss­mit­glied Joa­chim St­raub hat­te er nun die Ein­la­dung der Stadt Fry­dek-Mis­tek und der dor­ti­gen Feu­er­wehr an­ge­nom­men und war ei­gens zur Er­öff­nung des Zelt­la­gers nach Tsche­chi­en ge­reist. Dort er­war­te­te die Enz­kreis-Ver­tre­ter ei­ne gro­ße Gast­freund­schaft und ein per­fekt or­ga­ni­sier­tes Camp, bei dem die Teil­neh­mer erst­mals nicht in Zel­ten, son­dern in den Rä­um­lich­kei­ten der dor­ti­gen Feu­er­wehr­schu­le un­ter­ge­bracht wa­ren. Herz fand da­her in sei­nem Gruß­wort lo­ben­de Wor­te an die Adres­se der tsche­chi­schen Or­ga­ni­sa­to­ren, die den Kreis der Ju­gend­li­chen noch­mals um ei­ne klei­ne Grup­pe Ju­gend­li­cher aus der Slo­wa­kei er­wei­tert hat­ten.

Die Enz­kreis­ver­tre­ter konn­ten sich in Fry­dek-Mis­tek auch erst­mals mit dem neu­en Feu­er­wehr­kom­man­dan­ten von Mys­lo­wice, Mi­roslaw Wik­tor, aus­tau­schen, der die­se Auf­ga­be En­de ver­gan­ge­nen Jah­res von sei­nem lang­jäh­ri­gen Amts­vor­gän­ger und Mit­in­itia­tor des Camps, Kry­styn Be­b­lo, über­nom­men hat. „Wir wis­sen aus ei­ge­ner jah­re­lan­ger Er­fah­rung, dass ein sol­ches La­ger im­mer mit gro­ßem Auf­wand ver­bun­den ist und sind da­her für das nächs­te Jahr be­reits wie­der auf der Su­che nach ei­nem Aus­rich­ter“, sagt Christian Spiel­vo­gel. Denn Herz hat – der bis­he­ri­gen Tra­di­ti­on fol­gend – für 2018 ei­ne Ein­la­dung in den Enz­kreis aus­ge­spro­chen. Dass sich die­ser Auf­wand lohnt, da­von konn­ten sich die of­fi­zi­el­len Ver­tre­ter in Tsche­chi­en ein­mal mehr über­zeu­gen. Denn die Ju­gend­li­chen aus den vier Na­tio­nen hat­ten trotz Sprach­bar­rie­ren gro­ßen Spaß rund um das sie ver­bin­den­de The­ma Feu­er­wehr.

EI­NE KLEI­NE SCHAUMPARTY gab es für die Teil­neh­mer und Be­treu­er der Ju­gend­feu­er­wehr des Enz­krei­ses beim in­ter­na­tio­na­len Feu­er­wehr­camp im tsche­chi­schen Fry­dek-Mis­tek. Für 2018 hat Ers­ter Lan­des­be­am­te Wolf­gang Herz ei­ne Ein­la­dung in den Enz­kreis aus­ge­spro­chen. Fo­to: PK

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