Pjöng­jang gibt sich un­be­ein­druckt

Trumps Dro­hun­gen lö­sen Spott aus / US-Prä­si­dent be­harrt auf Wut-Re­de

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE -

Seo­ul/Wa­shing­ton (dpa). US-Prä­si­dent Do­nald Trump be­harrt auf sei­ner „Feuer­und-Wut“-Dro­hung an die Adres­se Nord­ko­reas. Mög­li­cher­wei­se sei sie so­gar nicht scharf ge­nug ge­we­sen, sag­te ges­tern Trump in sei­nem Ur­laubs­do­mi­zil in Bed­mins­ter (New Jer­sey). Es sei an der Zeit ge­we­sen, dass je­mand für die Ame­ri­ka­ner und die Men­schen an­de­rer Na­tio­nen auf­ste­he. Auch Süd­ko­rea warn­te den Nor­den mit deut­li­che Wor­ten.

Nord­ko­reas Mi­li­tär­füh­rung hat­te un­be­ein­druckt und mit Spott auf die jüngs­ten Dro­hun­gen Trumps re­agiert. „Sach­li­cher Dia­log ist mit so ei­nem Ty­pen bar je­der Ver­nunft nicht mög­lich, nur mit ab­so­lu­ter Stär­ke ist ihm bei­zu­kom­men“, hieß es in ei­ner Stel­lung­nah­me der Streit­kräf­te nach An­ga­ben der nord­ko­rea­ni­schen Staats­agen­tur KCNA. Wei­ter heißt es dort, Trump ver­ken­ne den Ernst der La­ge und der War­nun­gen aus Pjöng­jang. Dem nord­ko­rea­ni­schen Mi­li­tär ge­he das „auf die Ner­ven“.

DIE LA­GE BLEIBT BRISANT: Auch in Süd­ko­rea ver­fol­gen die Men­schen an­ge­spannt den Kon­flikt zwi­schen Kim Jong Un und Do­nald Trump. Fo­to: dpa

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