Sta­bi­li­tät als Sai­son­ziel

Für den SV Spiel­berg soll der Ab­stiegs­kampf dies­mal kein The­ma sein

Pforzheimer Kurier - - OBERLIGA VOR DEM SAISONSTART -

Karls­bad (rc). Der Start in die neue Sai­son könn­te für den SV Spiel­berg ein­fa­cher und ru­hi­ger sein. Doch die Ober­li­ga-Fuß­bal­ler ste­hen statt­des­sen vor der Her­aus­for­de­rung, mit fünf Par­ti­en in­ner­halb von zwei Wo­chen be­gin­nen zu müs­sen. „Das ist gleich ein­mal ein kna­cki­ges Auf­takt­pro­gramm“, weiß Spiel­be­triebs-Vor­stand Bernd Stad­ler.

Ein gu­ter Start am Sams­tag (14 Uhr) beim 1. Göp­pin­ger SV wä­re wich­tig an­ge­sichts der fol­gen­den Auf­ga­ben im Ver­bands­po­kal ge­gen Li­ga­kon­kur­rent 1. CfR Pforz­heim so­wie in den Punkt­spie­len ge­gen den FC Nöt­tin­gen, den Karls­ru­her SC II und den SSV Reut­lin­gen. „Ein Er­folg zum Start wür­de der Mann­schaft si­cher Auf­trieb ge­ben“, sagt Stad­ler. Er hofft, dass das Team es ver­mei­den kann, ei­ne Berg- und Tal­fahrt hin­zu­le­gen wie in der Vor­sai­son. Stad­ler: „Wir wol­len ei­ne sta­bi­le und vor al­lem ru­hi­ge Sai­son spie­len.“Der Ab­stiegs­kampf soll für die Mann­schaft von Trai­ner Pe­ter Ho­gen die­ses Mal kein The­ma sein.

Al­ler­dings scheint das Ver­let­zungs­pech den Spiel­ber­gern treu zu blei­ben. Jan Mal­sam hat sich in der Vor­be­rei­tung schwer am Knie ver­letzt, er wird we­gen ei­nes Kreuz­band­ris­ses und ei­ner Me­nis­kus­ver­let­zung die kom­plet­te Run­de feh­len. Den­noch wird beim SVS nun nicht mit al­ler Macht nach ei­nem Er­satz ge­sucht: „Wenn wir et­was tun, dann nur, weil ein Spie­ler zu 100 Pro­zent zu uns passt und uns sport­lich wei­ter­bringt. Wir ho­len nie­man­den, nur um den Ka­der auf­zu­fül­len“, be­tont Stad­ler.

Es gibt aber auch gu­te Neu­ig­kei­ten: Ka­pi­tän Phil Wei­mer ist nach sei­nem Kreuz­band­riss zu­rück. Zu­sätz­li­chen Schwung er­hof­fen sich die SVS-Ver­ant­wort­li­chen durch die er­höh­te Kon­kur­renz­si­tua­ti­on – sechs Neue sind im Ka­der. „Vor al­lem in den Heim­spie­len müs­sen wir mehr Punk­te ho­len, wenn wir ei­ne sor­gen­freie Sai­son spie­len wol­len“, sagt Stad­ler. Im ver­gan­ge­nen Jahr ge­lan­gen auf ei­ge­nem Platz bei 17 Spie­len nur fünf Drei­er. Stad­ler: „Wir müs­sen schau­en, dass wir da­heim wie­der kei­ne klei­ne Macht wer­den.“

Doch da­vor heißt es erst ein­mal, an die ge­zeig­ten Leis­tun­gen in der Frem­de an­zu­knüp­fen. Mit 25 Aus­wärts­punk­ten be­leg­te Spiel­berg im Vor­jahr in die­ser Wer­tung Rang fünf. Dar­an heißt es sich nun in Göp­pin­gen zu er­in­nern.

SVS-GRUP­PEN­BILD mit (oben von links) Co-Trai­ner Ma­ri­us Möß­ner, Samir Frank, Do­mi­nic Rie­del, Trai­ner Pe­ter Ho­gen und (un­ten von links) Phil­ipp Lei­men­stoll, Va­len­tin Hess so­wie Je­sper Brech­tel. Es fehlt Mat­thi­as Fi­xel. Fo­to: GES

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