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Ober­bür­ger­meis­ter Boch ant­wor­tet auf of­fe­nen Brief von SPD-Stadt­rä­tin Roos

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Auf den of­fe­nen Brief der SPDS­tadt­rä­tin Jac­que­line Roos zu den feh­len­den Be­treu­ungs­plät­zen für Schul­kin­der und Vor­schul­kin­der (wir be­rich­te­ten), ant­wor­te­te Ober­bür­ger­meis­ter Pe­ter Boch nun sei­ner­seits auch mit ei­nem of­fe­nen Brief.

Der­zeit be­schäf­ti­ge er sich „in­ten­siv mit den Zah­len, die zu den ak­tu­el­len Pla­nun­gen vor­lie­gen – so­wohl was den Krip­pe- so­wie Kita­aus­bau, die Schul­kind­be­treu­ung, An­mie­tun­gen und Neu­bau­ten als auch die Per­so­nal­ge­win­nung an­geht. Da­zu ste­he ich in en­gem Kon­takt mit mei­nen Kol­le­gin­nen, Frau Schul­bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Mül­ler und Frau Bau­bür­ger­meis­te­rin Si­byl­le Schüs­s­ler“, so Boch. Er wol­le al­le städ­ti­schen The­men­stel­lun­gen ge­nau auf die Fra­ge der Fa­mi­li­en­freund­lich­keit hin ab­klop­fen. „Da­bei schaue ich nicht nur auf die In­nen­stadt, son­dern ge­ra­de auch auf die Stadt­tei­le, in de­nen ein rie­si­ges Po­ten­zi­al liegt. Das müs­sen wir nutz­bar ma­chen“, schreibt der Ober­bür­ger­meis­ter wei­ter.

Er wol­le Pforz­heim künf­tig „noch viel stär­ker als bis­her als fa­mi­li­en- und kin­der­freund­li­che Groß­stadt po­si­tio­nie­ren – ge­ra­de im Wett­be­werb mit an­de­ren Städ­ten“. Um dies zu er­rei­chen, sei ihm sehr an ei­nem of­fe­nen und kon­struk­ti­ven Dia­log mit dem Ge­mein­de­rat ge­le­gen. Die Fra­ge, wie man Kin­dern und Ju­gend­li­chen op­ti­ma­le Zu­kunfts­chan­cen bie­ten kön­ne, sei ein Kern­the­ma für ihn. „Pforz­heim ist be­reits jetzt die Stadt mit der höchs­ten Ge­bur­ten­ra­te in Ba­den-Würt­tem­berg, die Be­völ­ke­rung wächst stark. Der Stand­ort ist aus ei­nem Mix aus Grün­den – zum Bei­spiel wirt­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len, geo­gra­phi­schen Grün­den – in­ter­es­sant für jun­ge Fa­mi­li­en, die sich sehr ge­nau an­schau­en, wo sie woh­nen wol­len. Dar­auf müs­sen wir auf­bau­en, dar­aus müs­sen wir et­was ma­chen.“

Sein An­satz zur Lö­sung der Pro­ble­me sei ein ganz­heit­li­cher und um­fas­se ei­ne fa­mi­li­en­freund­li­che Stadt­ent­wick­lung ins­ge­samt. „Wir brau­chen ei­ne vom Ge­mein­de­rat und der Stadt ge­mein­sam ge­tra­ge­ne po­li­ti­sche Ge­samt­stra­te­gie. Zu­sätz­lich setz­te ich ganz stark auf die Stadt­ge­sell­schaft als Gan­zes, auf das eh­ren­amt­li­che En­ga­ge­ment, das in ihr liegt und ge­stärkt wer­den muss.“

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