Hintergrund

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Die gut 3 000 Ki­lo­me­ter von Pjöng­jang ent­fern­te In­sel Guam misst rund 550 Qua­drat­ki­lo­me­ter. Der por­tu­gie­si­sche See­fah­rer Fer­di­nand Ma­gel­lan lan­de­te 1521 wäh­rend ei­ner Ex­pe­di­ti­on im Auf­trag der spa­ni­schen Kro­ne auf ei­ner der spä­ter Ma­ria­nen ge­nann­ten In­seln, mög­li­cher­wei­se Guam. Fünf Jah­re spä­ter nah­men spa­ni­sche Sol­da­ten die In­sel ein. Als Teil Spa­nisch-Ost­in­di­ens war Guam ein

be­deu­ten­der Stütz­punkt. 1898 er­ober­ten US-Trup­pen Guam im Spa­ni­schA­me­ri­ka­ni­schen Krieg. Durch den 1899 ra­ti­fi­zier­ten Frie­dens­ver­trag von Pa­ris wur­de die In­sel Ko­lo­nie der USA. Im De­zem­ber 1941, kurz nach dem Über­ra­schungs­an­griff Ja­pans auf den US-Stütz­punkt Pe­arl Har­bour auf Ha­waii, lan­de­ten ja­pa­ni­sche Trup­pen auf Guam. Bis Ju­li 1944 war die In­sel ja­pa­nisch be­setzt. Da­nach un­ter­stand sie wie­der den USA. Guam ist wie Pu­er­to Ri­co ein Au­ßen­ge­biet der USA. Der­zeit sind dort et­wa 6000 US-Sol­da­ten sta­tio­niert. AFP

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