Sprung nach Frank­furt

Karls­ru­her Kan­tor Wie­busch über­nimmt Pro­fes­sur

Pforzheimer Kurier - - KULTUR -

Cars­ten Wie­busch, Kan­tor der Chris­tus­kir­che Karls­ru­he, über­nimmt ei­ne Pro­fes­sur für Or­gel­mu­sik an Hoch­schu­le für Mu­sik und Darstel­len­de Kunst Frank­furt am Main. Der 47-Jäh­ri­ge, der 2013 von der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che Ba­den den Ti­tel Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor ver­lie­hen wur­de, tritt die neue Stel­le be­reits zum Win­ter­se­mes­ter 2017/18 an, wie er ges­tern auf An­fra­ge der Ba­di­schen Neu­es­ten Nach­rich­ten er­klär­te.

Sei­ne Karls­ru­her Stel­le wer­de et­wa ein Jahr lang va­kant blei­ben, mach­te Wie­busch deut­lich. Zugleich be­ton­te er, es sei bei der Aus­schrei­bung der Po­si­ti­on völ­lig un­strit­tig ge­we­sen, dass sein Nach­fol­ger oder sei­ne Nach­fol­ge­rin in der glei­chen, sprich: höchs­ten Ka­te­go­rie für Kir­chen­mu­sik­stel­len ein­ge­stuft wer­de. Aus die­sem Um­stand re­sul­tiert ein ge­wis­ser An­spruch, der wie­der­um zur Fol­ge hat, dass sich das Aus­wahl­ver­fah­ren hin­zie­hen kann.

Die Ent­schei­dung sei ihm durch­aus nicht leicht ge­fal­len, ver­si­chert Wie­busch, der 18 Jah­re in Karls­ru­he wirk­te und in der Über­gangs­pha­se mit Un­ter­stüt­zung an­de­rer zu ei­nem mög­lichst rei­bungs­lo­sen Über­gang bei­tra­gen möch­te. Zu den Hö­he­punk­ten sei­ner Tä­tig­keit an der Chris­tus­kir­che zählt für ihn et­wa die Ein­wei­hung der Klais-Or­gel (2010) und die Auf­füh­rung der Orches­ter­psal­men der fran­zö­si­schen Kom­po­nis­tin Li­li Bou­lan­ger (1893 bis 1918). -bl.

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