„Nie­sel­re­gen wä­re per­fekt“

Pforzheimer Kurier - - LEICHTATHLETIK-WM IN LONDON -

Bei Ih­rer Lan­dung in Lon­don wa­ren die Ti­tel­kämp­fe fast schon vor­bei. Be­dau­ern Sie den spä­ten Start­ter­min?

Doh­mann: Ja, das ist schon ein biss­chen scha­de. Aber ich bin be­wusst spät an­ge­reist, da­mit die Ner­vo­si­tät nicht an­steigt. Wenn mein Wett­kampf am Sonn­tag­mit­tag zu En­de ist, wer­de ich mir abends im Sta­di­on al­les an­schau­en und dann noch ei­ni­ge Tage in Lon­don blei­ben. Bei der EM in Berlin 2018 sind wir Ge­her da­für gleich am ers­ten Tag dran.

Bei den Olym­pi­schen Spie­len vor ei­nem Jahr muss­ten Sie früh­zei­tig aus­stei­gen. Wel­che Leh­ren ha­ben Sie aus die­sem Miss­er­folg ge­zo­gen?

Doh­mann: In Rio ha­be ich mich zu sehr auf ein be­stimm­tes Ziel kon­zen­triert und war zu sehr auf Zwi­schen­zei­ten fi­xiert. Dies­mal wer­de ich es men­tal et­was lo­cke­rer an­ge­hen. Ich ha­be ge­lernt, bes­ser am An­fang Kraft zu spa­ren und dann al­les in die letz­ten 20 Ki­lo­me­ter zu ste­cken.

Gibt es ein kon­kre­tes Ziel be­züg­lich Plat­zie­rung und Zeit?

Doh­mann: Nein, ich wer­de mich auf mein Kör­per­ge­fühl kon­zen­trie­ren. Die Zeit hängt auch vom Wet­ter ab. Am liebs­ten wä­ren mir küh­le Tem­pe­ra­tu­ren, und Nie­sel­re­gen wä­re per­fekt. fko/Fo­to: imago

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