Son­nen­schutz für Gip­fel­stür­mer

Pforzheimer Kurier - - MENSCH UND MEDIZIN -

Für Wan­de­rer gibt es kaum et­was Schö­ne­res als ei­ne Tour bei strah­len­dem Som­mer­wet­ter. Die Zeit­schrift „Out­door“mahnt je­doch, sich stets vor Son­ne zu schüt­zen. Weil Fel­sen, Was­ser, Sand, Eis und Schnee die Strah­len re­flek­tier­ten, er­hö­he sich die UV-Be­las­tung. Oben­drein neh­me die Strah­lung pro 1 000 Hö­hen­me­ter um bis zu 20 Pro­zent zu, war­nen die Ex­per­ten. Bei der Tou­ren­pla­nung soll­te man des­halb nach Mög­lich­keit schat­ti­ge We­ge wäh­len.

Doch selbst im Schat­ten oder bei be­wölk­tem Him­mel tref­fen UV-Strah­len auf die Haut. Ist die­se schon an die Son­ne ge­wöhnt, baut der Kör­per zwar ei­ne so­ge­nann­te Licht­schwie­le auf. Sie ent­spricht Licht­schutz­fak­tor fünf. Mit Son­nen­creme ein­schmie­ren muss man sich trotz­dem.

Auch lan­ge Är­mel und Ho­sen­bei­ne schir­men die Haut ab, so­fern der Stoff dicht ge­nug ge­webt ist. Den Licht­schutz­fak­tor von Klei­dung er­kennt man an der so­ge­nann­ten UPF-An­ga­be: Steht zum Bei­spiel auf ei­nem Hemd ein UPF-Wert von 30, so lässt es nur ein Drei­ßigs­tel des UV-Lich­tes durch. Am Kopf ist die Haut be­son­ders emp­find­lich. Wan­de­rer soll­ten da­her ei­ne Kap­pe mit aus­la­den­dem Na­cken­schutz und Schirm tra­gen, al­ter­na­tiv ein Mul­ti­funk­ti­ons­tuch. Die Son­nen­bril­le soll­te UV-Schutz­glä­ser der Tö­nungs­klas­sen 2 und 3 ha­ben, bei Tou­ren im Hoch­ge­bir­ge eher Klas­se 4. mod

DER SON­NE ENT­GE­GEN: Bei Som­mer­wet­ter sind Wan­de­rer meist mit nack­ten Wa­den un­ter­wegs – und fan­gen sich leicht ei­nen Son­nen­brand ein. Fo­to: © Jack­son / Ado­be Stock

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