An­ge­merkt

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Nach dem mo­na­te­lan­gen Po­ker um die TV-Über­tra­gungs­rech­te für die Olym­pi­schen Spie­le sitzt der Ge­büh­ren­zah­ler bei der ARD doch wie­der in der pro­pa­gier­ten ers­ten Rei­he und sieht er mit dem Zwei­ten wei­ter­hin ver­meint­lich bes­ser. Nicht ganz un­er­war­tet gu­cken die öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der nach dem De­al um die Su­bli­zen­zen doch nicht in die Röh­re. Rech­te­inha­ber Dis­co­very, zu des­sen Port­fo­lio auch Eu­ro­sport ge­hört, ist nach dem 1,3-Mil­li­ar­den-Eu­ro-Ge­schäft mit dem IOC of­fen­sicht­lich klar ge­wor­den, dass bei der Re­fi­nan­zie­rung der im­men­sen In­ves­ti­ti­on an Geld von den deut­schen Olym­pia-Stamm­sen­dern kein Weg vor­bei­führt.

Bleibt zu hof­fen aus Sicht des Ge­büh­ren­zah­lers, dass die Su­bli­zenz nicht zu teu­er er­kauft wur­de. Als Ge­win­ner darf sich der deut­sche Sport füh­len, des­sen Olym­pia-Re­prä­sen­tan­ten sich auch künf­tig ei­nes Mil­lio­nen­pu­bli­kums bei ARD und ZDF si­cher sein kön­nen und nicht mit ei­nem Platz al­lein beim Spar­ten­sen­der vor­lieb neh­men müs­sen. Thors­ten Esch­mann

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