Zwei Me­ter zu kurz

Pforzheimer Kurier - - LEICHTATHLETIK-WM IN LONDON - A. Hof­mann

London/Karls­ru­he (sog). Das wei­ße Hand­tuch mit dem dar­auf ge­stick­ten Na­mens­zug sei­ner Hei­mat­ge­mein­de Wag­häu­sel lag Andre­as Hof­mann (Fo­to: AFP) über den Schul­tern, als der Speer­wer­fer aus Kirr­lach nach dem En­de des für ihn sub­op­ti­mal ver­lau­fe­nen WM-Fi­na­les sei­ne Lon­do­ner Leis­tung ein­ord­ne­te: „Was die Kon­kur­renz vor­ne ge­trie­ben hat, war top. Ich bin da nicht ran­ge­kom­men. War­um, kann ich nicht sa­gen. Das muss ich ana­ly­sie­ren. Ein, zwei Me­ter ha­ben ge­fehlt“, sag­te der für die MTG Mann­heim star­ten­de Mo­dell­ath­let, der den Wett­kampf auf Rang acht be­en­det hat­te. Hof­mann kam mit 83,98 Me­ter in die Wer­tung, er­zielt im letz­ten Ver­such. „Ich ha­be ge­dacht, dass ich im Letz­ten was drauf­pa­cken kann“, er­zähl­te der mit per­sön­li­cher Best­leis­tung von 88,79 Me­tern als Welt­rang­lis­ten­drit­ter an­ge­reis­te Kirr­la­cher. In der Aus­schei­dung am Don­ners­tag hat­te der WM-Sechs­te von 2015 noch 85,62 Me­ter ge­wor­fen.

Hof­mann such­te das Po­si­ti­ve bei der Bewertung: „Ich bin Ach­ter in der Welt. Wer kann das von sich be­haup­ten?“Er ha­be sich sehr gut ge­fühlt vor dem Sai­son­hö­he­punkt. „Es war al­les top, al­les ea­sy, wir wa­ren al­le gut drauf. Wir wa­ren zu dritt aus Deutsch­land im Fi­na­le, das hat es in kei­ner an­de­ren Dis­zi­plin ge­ge­ben. Jo­jo konn­te sei­ne Leis­tung zei­gen. Bei mir lief es nicht wie ge­wünscht“, sag­te Hof­mann laut leicht­ath­le­tik.de. Für den Sport­stu­den­ten der Uni Hei­del­berg folgt ein wei­te­rer Hö­he­punkt: Hof­mann fliegt in den kom­men­den Ta­gen zur Uni­ver­sia­de nach Tai­peh/Tai­wan.

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