Stutt­gart bleibt Mek­ka des Tanz­sports

Rus­si­sche Paa­re do­mi­nie­ren die Ger­man Open

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Si­byl­le Dorn­seiff

Stutt­gart. Bis 2022 sind die Ger­man Open Cham­pi­ons­hips in Stutt­gart, das größ­te Tanz­tur­nier der Welt, wei­ter­hin Aus­tra­gungs­ort der fünf­tei­li­gen Gran­dSlam-Se­rie. So­wohl in Stan­dard als auch in Latein ei­nig­ten sich die Ver­an­stal­ter mit dem Welt­ver­band World Dan­ce Sport Fe­de­ra­ti­on (WDSF) und ga­ben die­se Ent­schei­dung. „Die Tanz­welt hat ei­ne Wo­che auf Stutt­gart und die Lie­der­hal­le ge­schaut. Wir hat­ten mit der Stadt wie­der ei­nen ganz her­vor­ra­gen­den Part­ner“, sag­te Hei­di Est­ler, Prä­si­den­tin des Deut­schen Tanz­sport­ver­ban­des.

Zum Ab­schluss der 31. Cham­pi­ons­hips gab es ei­ne Wach­ab­lö­sung. Nach drei Ti­teln in Fol­ge muss­ten sich die Lo­kal­ma­ta­do­ren Si­mo­ne Se­ga­to­ri/An­net­te Su­dol vom TSC Asto­ria Stutt­gart im Gran­dSlam-Fi­na­le im Stan­dard mit 192,124 Punk­ten den Eu­ro­pa- und Welt­meis­tern Dmi­tri Schar­kow/Ol­ga Ku­li­ko­wa aus Russ­land ge­schla­gen ge­ben (195,082). Für das deut­sche Paar war es der letz­te GOC-Auf­tritt bei den Ama­teu­ren; nach den Welt­meis­ter­schaf­ten im Sep­tem­ber wech­seln sie zu den Pro­fis. Das Gran­dSlam-Sil­ber war nur ei­ne von sie­ben deut­schen Me­dail­len am Schluss­tag, mit de­nen Deutsch­land Platz zwei in der Na­tio­nen­wer­tung (7/8/5) hin­ter Russ­land (17/9/12) si­cher­te. Sil­ber hol­ten Gert Faust­mann/Alex­an­dra Kley bei den Stan­dard-Se­nio­ren II, Bron­ze En­gin Ön­der/Son­ja Schäuf­ler (TTC Mün­chen) bei den Se­nio­ren I Latein.

Zwei­mal Gold, ein­mal Sil­ber und ein­mal Bron­ze gab es in den in­ter­na­tio­na­len Roll­stuhl-Wett­be­wer­ben für Je­an-Marc Cle­ment/Andrea Nau­man­nC­le­ment (1. im Stan­dard), Ste­fan Küh­ne/Va­nes­sa Zell­mann (1. Latein, 3. Stan­dard) und Tho­mas La­sche/Ali­na Meiss­ner (2. Latein). Al­lein GOC-Ge­schäfts­füh­rer Wil­fried Schei­b­le (Stutt­gart) schloss sich der all­ge­mei­nen Zuf­rie­den­heit nicht an. „Die Teil­neh­mer­zah­len sind zwar ge­stie­gen, die Sitz­platz­kar­ten wur­den al­le ver­kauft, aber bei den Lauf­kar­ten ha­ben wir Rück­gän­ge. Da feh­len uns die El­tern, die ih­re tan­zen­den Ju­nio­ren be­glei­ten.“Zwar sei das Mi­nus von 25 000 Eu­ro auf der Ein­nah­men­sei­te ge­gen­über 2016 von vorn­her­ein ein­kal­ku­liert, „aber wir dür­fen uns auf un­se­ren Er­fol­gen nicht aus­ru­hen.“

Ver­an­stal­ter be­sorgt über Zu­schau­er­zahl

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