„Voll mit Ad­re­na­lin“

Pforzheimer Kurier - - NÖTTINGEN IM DFB-POKAL -

Wie hat sich das Spiel ge­gen den VfL Bochum heu­te für Sie auf dem Ra­sen an­ge­fühlt?

Bren­ner: Es war ein­fach su­per, au­ßer den ers­ten drei Mi­nu­ten na­tür­lich. Die­ser Start war der ab­so­lu­te „Worst Ca­se“. Aber da­nach ha­ben wir uns ge­fan­gen und wirk­lich sehr gut ge­spielt. Wir ha­ben auch nach dem 1:3 im­mer wei­ter­ge­macht und an uns ge­glaubt.

Drei Mi­nu­ten hat es ge­dau­ert, ehe Sie mit Ih­rer Mann­schaft be­reits zwei Ge­gen­to­re kas­siert hat­ten. Wa­ren Sie zu Be­ginn der Po­kal­par­tie ein­fach noch zu ner­vös oder was war aus Ih­rer Sicht der Grund für die­sen Fehl­start?

Bren­ner: Das ist schwer zu er­klä­ren, was da in der An­fangs­pha­se pas­siert ist. Nach dem ers­ten Ge­gen­tref­fer wa­ren wir et­was ver­un­si­chert und der VfL Bochum ist ei­ne Mann­schaft, die so et­was kon­se­quent aus­nutzt. Wir ha­ben uns dann aber schnell ge­fan­gen. Ich weiß als Ka­pi­tän aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, dass wir als Team auch nach sol­chen Rück­schla­gen nie ganz aus­ein­an­der­flie­gen. Wir las­sen die Köp­fe nie hän­gen.

Durch Ih­ren Foul­elf­me­ter kam noch ein­mal neue Hoff­nung auf. Was ging in Ih­nen vor, als Sie am Punkt stan­den?

Bren­ner: Man ist als Spie­ler so voll mit Ad­re­na­lin, da macht es ei­gent­lich kei­nen Un­ter­schied ob man ge­gen Bochum, Bay­ern oder Spielberg spielt. Ich ent­schei­de mich beim An­lauf, wo ich hin­schie­ßen wer­de. Ich ha­be ja ei­nen ganz gu­ten Schuss. te

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