För­de­rung bei Steil­la­ge

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

Stutt­gart. Ei­nes der Mar­ken­zei­chen des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Wein­baus ist der Steil­la­gen­an­bau. Rund fünf Pro­zent der Wein­bau­flä­chen im Süd­wes­ten sind Ter­ras­sen- und Steilst­la­gen, die nur in Hand­ar­beit be­wirt­schaf­tet wer­den kön­nen, wie das Mi­nis­te­ri­um für Länd­li­chen Raum und Ver­brau­cher­schutz mit­teilt. Genau das macht die Flä­chen aus wirt­schaft­li­cher Sicht pro­ble­ma­tisch. Durch den Hand­ar­beits­auf­wand sind die La­gen für vie­le Win­zer un­ren­ta­bel. Es be­steht so­mit die Ge­fahr, dass sie suk­zes­si­ve auf­ge­ge­ben wer­den.

Da­mit dies nicht ge­schieht, soll es für die Flä­chen ei­ne För­de­rung ge­ben. Nun gab es da­für auch die Zu­stim­mung der EU-Kom­mis­si­on. Vor­be­halt­lich der Be­reit­stel­lung ent­spre­chen­der Haus­halts­mit­tel durch den Land­tag im Haus­halt 2018/19 ist ei­ne För­de­rung von bis zu 3 000 Eu­ro je Hekt­ar und Jahr vor­ge­se­hen, wie Pe­ter Hauk (CDU), Mi­nis­ter für Länd­li­chen Raum und Ver­brau­cher­schutz in Ba­denWürt­tem­berg, mit­teilt. För­der­fä­hig sei­en aber nur sehr stei­le Wein­ber­ge mit ei­ner über­wie­gen­den Hang­nei­gung ab 45 Pro­zent und Ter­ras­sen­wein­ber­ge, die von Hand be­wirt­schaf­tet wer­den müss­ten. Ab En­de Ok­to­ber bis 31. De­zem­ber 2017 kann laut Hauk die Ab­sicht der Be­trie­be zur Teil­nah­me am För­der­pro­gramm bei den un­te­ren Land­wirt­schafts­be­hör­den an­ge­zeigt wer­den. Ma­rio Belt­schak

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