Mit schwar­zem Hu­mor

Pforzheimer Kurier - - FERNSEHEN -

„Hel­den am Herd“(ar­te, 20.15 Uhr): Koch­shows und -Do­ku­men­ta­tio­nen zäh­len im Land von „Grill den Hens­s­ler“oder „The Tas­te“zu den be­lieb­tes­ten Zu­schau­er­ma­gne­ten im deut­schen Fern­se­hen. Wer auch bit­ter­sü­ße Ge­schmacks­no­ten schätzt, wird al­ler­dings auch an der fik­tio­na­len dä­ni­schen Se­rie „Hel­den am Herd“über zwei ech­te An­ti-Hel­den schnell Ge­schmack fin­den. Die mehr­fach für Fern­sehaus­zeich­nun­gen no­mi­nier­te Pro­duk­ti­on nach ei­nem Dreh­buch von Kim Fupz Aa­ke­son, die ar­te in ei­ner Block­pro­gram­mie­rung mit je­weils vier der acht Fol­gen an zwei Don­ners­tag­aben­den erst­mals zeigt, er­zählt von ei­nem die­ser ehr­gei­zi­gen, auf den ers­ten Blick eher hoff­nungs­lo­sen Pro­jek­te, de­nen sich auch er­fah­re­ne Kü­chen­hel­fer wie Chris­ti­an Rach (RTL) oder Frank Ro­sin (ka­bel eins) üb­li­cher­wei­se an­neh­men wür­den: Es geht dar­um, ein Re­stau­rant zu er­öff­nen. Und das un­ter denk­bar un­güns­ti­gen Start­be­din­gun­gen. Wie man es von dä­ni­schen TVS­tof­fen wie „Kom­mis­sa­rin Lund“kennt, ver­bin­det auch die se­ri­el­le Tra­gi­ko­mö­die „Hel­den am Herd“ker­ni­ge Darstel­ler­leis­tun­gen in ei­nem En­sem­ble an skur­ri­len Cha­rak­te­ren, viel schwar­zen Hu­mor, tie­fe Ge­füh­le und den un­be­ding­ten Wil­len, sich ge­gen vie­le Wi­der­stän­de zu be­haup­ten. tsch

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