Der Hy­pe ist un­ge­bro­chen

We­gen Hal­lo­ween: Bau­ern set­zen ver­stärkt auf Kür­bis­se

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Karls­ru­he (dpa/lsw). We­gen des Hal­lo­ween-Hy­pes ha­ben Bau­ern und Gärt­ner ih­re Kür­bis-An­bau­flä­che deut­lich er­wei­tert. Seit 2012 hat sich die Flä­che um et­wa ein Vier­tel auf 728 Hekt­ar (2016) im Süd­wes­ten er­höht, wie aus Zah­len der Agrar­markt In­for­ma­ti­ons-Ge­sell­schaft (AMI) her­vor­geht. Als ei­nen Grund hier­für nennt die Bran­che die stei­gen­de Be­liebt­heit von Hal­lo­ween, wenn die Ge­wäch­se zu De­ko­ra­ti­ons­zwe­cken ge­nutzt wer­den. „Das liegt an der hö­he­ren Nach­fra­ge – und die hat mit Hal­lo­ween zu tun“, sag­te Die­ter Wei­ler vom Gar­ten­bau­ver­band Ba­denWürt­tem­berg-Hes­sen in Stutt­gart. Hin­ter Bay­ern (949 Hekt­ar) und Nord­rheinWest­fa­len (803) ist Ba­den-Würt­tem­berg das Bun­des­land mit den meis­ten Kür­bi­sä­ckern. Zu­letzt lag die Ern­te­men­ge im Süd­wes­ten bei gut 10 000 Ton­nen. Die am wei­tes­ten ver­brei­te­te Kür­bis­art ist der Hok­kai­do. Zu­dem spie­len der But­ter­nuss-Kür­bis und der Spa­ghet­tiKür­bis ei­ne Rol­le – bei die­sem be­steht das In­ne­re aus ei­ner fa­den­ar­ti­gen Mas­se, da­her der Na­me. Hin­zu kom­men noch Rie­sen­kür­bis­se wie der Gel­be Zent­ner so­wie Zier­kür­bis­se, die we­gen Bit­ter­stof­fen nicht zum Es­sen ge­eig­net sind. Die Kür­bi­s­ern­te war 2017 nach ers­ten Schät­zun­gen durch­schnitt­lich. „Das Jahr war we­der schlecht noch spit­ze – es war ein nor­ma­les Jahr“, sag­te der Ge­mü­se­ex­per­te Hans-Die­ter Stall­knecht vom Deut­schen Bau­ern­ver­band.

„Das Jahr war we­der schlecht noch spit­ze“

BUN­TER VER­KAUFS­SCHLA­GER: Zu Hal­lo­ween müs­sen wie­der Un­men­gen an Kür­bis­sen dran glau­ben. Dann wer­den die Ge­wäch­se be­malt oder zu­recht­ge­schnit­ten. Fo­to: dpa

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