Ein­fa­che Ob­jek­tiv-kor­rek­tu­ren

Ado­be Ca­me­ra Raw kann nicht nur di­gi­ta­le Ne­ga­ti­ve ent­wi­ckeln, son­dern auch op­ti­sche Feh­ler kor­ri­gie­ren.

Photoshop Handbuch - - RAW-ENTWICKLUNG -

So et­was wie ein „per­fek­tes Ob­jek­tiv“gibt es nicht. Al­le Ob­jek­ti­ve zei­gen ein ge­wis­ses Maß an Ver­zeich­nung, Vi­g­net­tie­rung oder chro­ma­ti­schen Aber­ra­tio­nen. Fest­brenn­wei­ten sind op­tisch ein­fa­cher kon­stru­iert und des­halb we­ni­ger feh­ler­an­fäl­lig, aber Zooms sind deut­lich kom­ple­xer und müs­sen im­mer Kom­pro­mis­se be­züg­lich der Ab­bil­dungs­leis­tung ein­ge­hen – zu­min­dest in­ner­halb ver­tret­ba­rer Preis­rah­men.

Üb­li­cher­wei­se zeigt ein Kit­zoom ei­ne ton­nen­för­mi­ge Ver­zeich­nung im Weit­win­kel­be­reich, kis­sen­för­mi­ge Ver­zeich­nung im Te­le­be­reich, Farb­säu­me an Kon­trast­kan­ten in Bild­rand­nä­he und Rand­ab­schat­tun­gen bei Of­fen­blen­de. Aber müs­sen Sie da­mit le­ben? Dank Ca­me­ra Raw nicht, denn die Soft­ware kann Ob­jek­ti­ve iden­ti­fi­zie­ren und ein pas­sen­des Set an Op­ti­mie­run­gen an­wen­den, die ge­nau auf die­se Op­tik zu­ge­schnit­ten sind. Mit nur ei­nem Klick las­sen sich so Aber­ra­tio­nen ent­fer­nen, an de­nen sich die Her­stel­ler jah­re­lang die Zäh­ne aus­ge­bis­sen ha­ben.

Aber das ist noch nicht al­les: Das Up­right-werk­zeug kann per­spek­ti­vi­sche Feh­ler wie et­wa schrä­ge Ho­ri­zon­te oder stür­zen­de Li­ni­en voll­au­to­ma­tisch be­he­ben. Es funk­tio­niert so gut, dass vie­le Land­schafts- und Ar­chi­tek­tur­fo­to­gra­fen es als ei­nen der ers­ten Schrit­te an­wen­den. Wir zei­gen Ih­nen, wie die­se Tools am bes­ten ein­zu­set­zen sind.

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