Hd HLS24 und In­fra218

Das Hoch­leis­tungs­t­opteil mit HF Li­ne Sour­ce be­sticht durch sehr kom­pak­te Ma­ße und ein­fa­ches Hand­ling

Production Partner - - News - Text und Mes­sun­gen: An­selm Go­ertz | Fo­tos: Die­ter Stork, An­selm Go­ertz

Das Hoch­leis­tungs­t­opteil mit HF Li­ne Sour­ce be­sticht durch sehr kom­pak­te Ma­ße und ein­fa­ches Hand­ling

Har­mo­nic De­sign ist als Her­stel­ler, Ver­trieb und Con­sul­tant in der Au­dio­tech­nik seit Jahr­zehn­ten ei­ne fes­te Grö­ße auf dem deut­schen und eu­ro­päi­schen Markt. Den­je­ni­gen un­ter uns, die schon et­was län­ger „da­bei“sind, dürf­te der Na­men Har­mo­nic De­sign (kurz hd) vor al­lem im Zu­sam­men­hang mit dem Mls­sa-mess­sys­tem be­kannt sein: 1990 über­nahm hd die Mls­sa-dis­tri­bu­ti­on für Eu­ro­pa und war so maß­geb­lich an der wei­ten Ver­brei­tung des ers­ten Com­pu­ter­ge­stütz­ten und auf Ma­xi­mal­fol­gen­tech­nik ba­sie­ren­den Au­dio-mess­sys­tems be­tei­ligt. Das von Dou­glas Ri­fe ent­wi­ckel­te MLS­SA hielt sei­ner­zeit ra­sant Ein­zug in die Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen fast al­ler Laut­spre­cher­her­stel­ler welt­weit (und ist dort nicht sel­ten noch bis heute im Ein­satz). Die an­de­ren Stand­bei­ne der von Ge­la Hil­de­brandt ge­grün­de­ten Fir­ma hd wa­ren und sind die Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on ei­ge­ner Laut­spre­cher und der zu­ge­hö­ri­gen Elek­tro­nik für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz.

2015 wur­de das Un­ter­neh­men von Ro­bin Mai­er (als Ge­schäfts­füh­rer) zu­sam­men mit sei­nem Bru­der Tim (Ex­port) und Va­ter Wer­ner Mai­er (Ver­trieb) über­nom­men. Zeit­gleich zog man nach St­ein­heim in neue und grö­ße­re Rä­um­lich­kei­ten mit ei­ge­nem Show­room und er­wei­ter­ter Elek­tro­nik­ent­wick­lung um. Heute prä­sen­tiert sich hd mit in­ter­na­tio­nal groß an­ge­leg­ten Mes­se­auf­trit­ten und an­de­ren Ver­an­stal­tun­gen. Die Pro­dukt­pa­let­te mit vie­len Neu­ent­wick­lun­gen um­fasst ak­tu­ell Be­schal­lungs­laut­spre­cher al­ler Klas­sen von ty­pi­schen Mul­ti­funk­ti­ons­bo­xen über Li­ne-ar­rays und di­ver­se Sub­woo­fer bis hin zu mo­der­nen Zei­len­laut­spre­chern in al­len Fa­cet­ten. Ganz neu sind im hd-port­fo­lio zwei Mo­del­le der Ka­te­go­rie „Hy­brid Li­ne Sour­ce“, kurz HLS, von de­nen uns das grö­ße­re Mo­dell HLS24 für ei­nen La­b­or­test zur Ver­fü­gung stand. Be­stückt ist die HLS24 mit zwei 12"-Tief­tö­nern und vier 1,4"-Mit­tel­hoch­ton­trei­bern mit Li­ne-

Sour­ce Wa­ve­for­mer. Das klei­ne­re Mo­dell HLS20 ar­bei­tet mit zwei 10"-Tief­tö­nern und drei Hoch­ton­trei­bern. Bei­de Sys­te­me gibt es in den Ver­sio­nen mit in­te­grier­ter pas­si­ver Wei­che oder für den voll ak­ti­ven Be­trieb. Zur An­steue­rung ver­wen­det man bei hd End­stu­fen der Po­wer­soft X- oder KDSP-SE­RIE mit in­te­grier­tem DSP. Die HLS kön­nen ent­we­der full­ran­ge ge­nutzt oder auch mit ei­nem Sub­woo­fer kom­bi­niert wer­den. Zum Test wur­de die HLS24 mit dem eben­falls neu ent­wi­ckel­ten In­fra218 kom­bi­niert.

HLS = Hy­brid Li­ne Sour­ce

Auf den ers­ten Blick denkt man bei der kom­pak­ten HLS24 zu­nächst an ein klas­si­sches Topteil mit 15/2- oder 12/2-Be­stü­ckung. Auch das im Da­ten­blatt auf­ge­führ­te Ab­strahl­ver­hal­ten von no­mi­nel­len 100 × 40 Grad legt die­sen Ge­dan­ken na­he. Ent­fernt man das Front­git­ter, gibt es je­doch ei­ne Über­ra­schung: In der HLS24 gibt es zwei 12"-Tief­tö­ner in Bass­re­flex­an­ord­nung, die tief hin­ten im Ge­häu­se lie­gen und so über ei­ne Art vor­ge­la­ger­te Band­pass­kam­mer den Schall ab­strah­len. Über die ge­sam­te Hö­he des Ge­häu­ses rei­hen sich vier Hoch­tö­ner mit Kom­pres­si­ons­trei­ber und ei­nem Li­ne­ar­ray-ty­pi­schen Wa­ve­gui­de. Die­se sind in Form ei­ner leicht ge­krümm­ten Li­nie an­ge­ord­net und er­in­nern da­mit an ein ge­curv­tes Li­ne-ar­ray.

Be­stückt sind die Hoch­ton­ein­hei­ten durch 1,4"-Trei­ber mit Po­ly­mer-mem­bra­nen und Neo­dy­m­an­trieb. Die leicht vor­ge­krümm­te Wel­len­front wird über drei Ka­nä­le er­zeugt, die an­schlie­ßend in ei­nem Wa­ve­gui­de zur De­fi­ni­ti­on des ho­ri­zon­ta­len Öff­nungs­win­kels mün­den. Auf­fäl­lig ist bei ent­fern­tem Front­git­ter auch noch die An­ord­nung der pas­si­ven Fre­quen­zwei­che, die sich über zwei vor­ne im Ge­häu­se an­ge­brach­te Pla­ti­nen er­streckt. Un­ter dem Aspekt ei­ner gu­ten Be­lüf­tung ist die­se Po­si­ti­on auf je­den Fall güns­tig.

Die Wei­chen sind mit 250-Volt-kon­den­sa­to­ren und 2,5 mm2-spu­len auf spe­zi­el­len dop­pel­sei­ti­gen 70-μm-pla­ti­nen auf­ge­baut. In der pas­si­ven Ver­si­on ist die HLS24 ein 4-Ohm-sys­tem, ak­tiv 4 Ohm für die Tief­tö­ner und 8 Ohm für die Hoch­tö­ner. Trotz der ho­hen Trei­ber­dich­te in der HLS24 kommt die mit 480 × 657 × 560 mm (B× H × T) kom­pak­te Box mit ei­nem Ge­wicht von nur 45 kg aus. Das Ge­häu­se ist aus 15-mm-mul­ti­plex mit wet­ter­fes­ter Po­ly­urea-kunst­stoff­be­schich­tung ge­fer­tigt. Auf den Sei­ten­flä­chen sind je zwei Grif­fe ein­ge­las­sen und in der Bo­den­plat­te be­fin­det sich ein Hoch­stän­der­flansch. Für den ge­flo­ge­nen Be­trieb ist ein 3-Punkt-rig­ging­sys­tem kom­plett in­te­griert, als Zu­be­hör wird le­dig­lich noch der Flug­rah­men be­nö­tigt. Die Win­ke­lung von Box zu Box wird über den Spalt auf der Vor­der­sei­te mit dem Dreh­punkt an der Rück­sei­te der Ge­häu­se ein­ge­stellt. Für die Hoch­ton­linie be­deu­tet das ei­ne mehr oder we­ni­ger gro­ße Lü­cke. Hät­te man die­se ver­mei­den wol­len, dann wä­re ei­ne Tra­pez­form der Ge­häu­se er­for­der­lich ge­we­sen. Die Box hät­te dann je­doch vor­ne grö­ßer oder hin­ten klei­ner wer­den müs­sen. Letz­te­res wä­re bei der jetzt schon ex­trem dich­ten An­ord­nung der Tief­tö­ner nicht mög­lich ge­we­sen und ei­ne grö­ße­re Hö­he auf der Vor­der­sei­te hät­te wie­der­um mehr Hoch­tö­ner er­for­dert. Durch den

re­la­tiv gro­ßen ver­ti­ka­len Öff­nungs­win­kel der ein­zel­nen Toptei­le er­gän­zen sich die­se je­doch trotz der Lü­cke wie­der recht gut, so­bald man sich im Fern­feld be­fin­det.

Fasst man die Er­kennt­nis­se zur HLS24 noch mal zu­sam­men, dann han­delt es sich um ein Hoch­leis­tungs­t­opteil mit zwei 12"Tief­tö­nern, die über ei­ne Art Bass­re­flex-band­pass-sys­tem

ar­bei­ten und ei­ne Hoch­ton­ein­heit, die in der Form ei­nes kur­zen, ge­krümm­ten Li­ne-ar­rays mit vier Ein­hei­ten auf­ge­baut ist. Die Hoch­ton­ein­heit ist da­bei mit­tig vor den Tief­tö­nern an­ge­ord­net, so dass die akus­ti­schen Zen­tren über ei­ne De­la­y­an­pas­sung zur De­ckung ge­bracht wer­den kön­nen. Der pri­mä­re Un­ter­schied zu ähn­li­chen Toptei­len an­de­rer Her­stel­ler liegt in dem als ge­krümm­te Li­ni­en­quel­le rea­li­sier­ten Hoch­tö­ner, des­sen Auf­bau von hd pa­ten­tiert ist.

Mess­wer­te: Band­pass-ähn­li­cher Auf­bau

Aus den Im­pe­danz­mes­sun­gen in Ab­bil­dung 1 lässt sich das ei­nem Band­pass ähn­li­che Prin­zip der Tief­tö­ner an den drei Ma­xi­ma im un­te­ren Fre­quenz­be­reich gut er­ken­nen. Der ei­gent­li­che Bass­re­flex­re­so­na­tor ist auf ca. 65 Hz ab­ge­stimmt und der vor­de­re Re­so­na­tor auf 150 Hz. Das Im­pe­danz­mi­ni­mum der bei­den par­al­lel ge­schal­te­ten Tief­tö­ner liegt bei

3,0 Ohm, was noch to­le­rier­bar ist. Ähn­li­ches gilt für die Hoch­tö­ner, wo das Mi­ni­mum des no­mi­nel­len 8-Ohm-sys­tems ober­halb von 650 Hz bei 5,0 Ohm liegt. Die grü­ne Kur­ve in Ab­bil­dung 1 zeigt dann noch die Im­pe­danz­kur­ve der pas­si­ven Ver­si­on, die bei 800 Hz ein Mi­ni­mum von 2,1 Ohm auf­weist. Für die zu­ge­hö­ri­gen Po­wer­soft-sys­te­mend­stu­fen der X- oder KDSP-SE­RIE ist ei­ne 2-Ohm-last un­pro­ble­ma­tisch – bei Ver­wen­dung an­de­rer End­stu­fen soll­te man die­sen Wert je­doch im Hin­ter­kopf be­hal­ten. Die zu­ge­hö­ri­gen Fre­quenz­gän­ge mit An­ga­be der Sen­si­ti­vi­ty be­zo­gen auf 2 V / 1 m fin­den sich in Abb. 2. Durch den Be­zug auf 2 V für ein 4-Ohm-sys­tem sind für den 8-Ohm-hoch­tö­ner noch 3 db zu be­auf­schla­gen. Auf den ers­ten Blick er­schei­nen die Kur­ven ein we­nig un­ru­hig. Der Tief­tö­ner er­reicht dank des Band­pass­re­so­na­tors ei­ne ho­he Sen­si­ti­vi­ty, die knapp ober­halb von 100 Hz schon 104 db er­reicht. Mit ei­nem klei­nen Ein­bruch wird der Wert dann bis ca. 600 Hz auf­recht er­hal­ten. Für hö­he­re Fre­quen­zen bricht die Kur­ve et­was ein,

was dem Band­pass­re­so­na­tor ge­schul­det ist. Die Hoch­ton­ein­heit setzt dann bei 1 khz mit 110 db (2V / 1 m) bzw. 113 db (1W / 1 m) ein und hält die­ses Ni­veau bis ca. 3 khz. Dar­über hin­aus fällt die Kur­ve gleich­mä­ßig ab, so wie man es auch von Li­ne-ar­rays kennt. Der un­ru­hi­ge Ein­druck ent­steht da­her in ers­ter Li­nie durch die lau­ten Be­rei­che der Tief­ton­ein­heit, nicht so sehr durch Schwach­stel­len im Ver­lauf.

Ak­ti­ve und pas­si­ve Va­ri­an­ten

Für die HLS24 gibt es vier Con­trol­ler-ba­sis­ein­stel­lun­gen. Pas­siv oder 2-We­ge-ak­tiv je­weils full­ran­ge oder mit Hoch­pass­fil­ter zur An­kopp­lung an ei­nen Sub­woo­fer. Die Kur­ven aus Ab­bil­dung 3 zei­gen zum ei­nen die Fil­ter­kur­ven der pas­si­ven Wei­che in der HLS24 und in grün die da­zu ge­hö­ri­gen Fil­ter­kur­ven im Con­trol­ler. Die pas­si­ven Fil­ter be­schrän­ken sich auf rei­ne Hoch- und Tief­pass­funk­tio­nen oh­ne wei­te­re Ent­zer­run­gen. Die im Ver­lauf zu er­ken­nen­de Fein­struk­tur ent­steht durch die Im­pe­danz­rück­wir­kung der Trei­ber, de­ren Im­pe­danz­kur­ve sich hier wi­der­spie­gelt. Al­le an­de­ren Kor­rek­tu­ren wer­den dann recht de­tail­reich mit Hil­fe des Dsp-sys­tems in der Sys­te­mend­stu­fe vor­ge­nom­men.

Die Con­trol­ler­funk­tio­nen für den ak­ti­ven 2-We­ge-be­trieb in Ab­bil­dung 4 wei­sen ei­nen im Prin­zip ähn­li­chen Ver­lauf jetzt mit zu­sätz­li­chen Hoch- und Tief­pass­funk­tio­nen auf. Nur in den Rand­be­rei­chen ist die Ab­stim­mung ge­ring­fü­gig ab­wei­chend von der pas­si­ven Va­ri­an­te. Die Ge­samt­funk­ti­on aus Laut­spre­cher und Fil­ter für bei­de Ver­sio­nen fin­det sich in den Ab­bil­dun­gen 5 und 6. Wich­tig ist hier vor al­lem die Er­kennt­nis, dass sich bei­de We­ge kor­rekt oh­ne Aus­lö­schung ad­die­ren, d. h. dass die Pha­sen­ver­läu­fe zu­ein­an­der pas­sen.

Wie sich die Pha­se ins­ge­samt für die ak­ti­ve und für die pas­si­ve Ver­si­on dar­stellt, zeigt Abb. 7. Bis auf klei­ne Ab­wei­chun­gen sind die Pha­sen­gän­ge iden­tisch. In­ter­es­sant wird es noch mal beim Spek­tro­gramm aus Abb. 8: Zwi­schen 800 und 900 Hz er­kennt man ei­ne Re­so­nanz aus der Band­pass­kam­mer vor den 12"-Trei­bern. Der Auf­bau der Hoch­ton­ein­heit mit vier Ein­zel­sys­te­men be­dingt den et­was un­ru­hi­gen Ver­lauf ober­halb von 5 khz. Das län­ge­re Nach­schwin­gen un­ter­halb von 100 Hz ist durch das Bass­re­fl­ex­prin­zip als akus­ti­scher Hoch­pass 4. Ord­nung und das zu­sätz­li­che elek­tri­sche Hoch­pass­fil­ter im Con­trol­ler be­dingt.

Sub­woo­fer In­fra218

Zum The­ma Sub­woo­fer gibt es ak­tu­ell bei hd vier Mo­del­le. Die Sub12, Sub15 und Sub18 als kom­pak­te klas­si­sche Bass­re­flex­bo­xen, die al­le drei auch in ei­ner ak­ti­ven Ver­si­on mit in­te­grier­ter End­stu­fe an­ge­bo­ten wer­den. Und als größ­ter im Bun­de den Hy­brid-sub­woo­fer In­fra218, der von hd auch zum Test als ad­äqua­te Er­gän­zung des HLS24 ge­lie­fert wur­de. Die Ty­pen­be­zeich­nung sagt es schon: Zwei 18"-Trei­ber in ei­ner hy­bri­den Bau­art aus Bass­re­flex­ge­häu­se und Horn oder Band­pass.

Die bei­den Trei­ber lie­gen auf den nach in­nen ver­lau­fen­den Sei­ten­flä­chen ei­ner Art Horn, aus des­sen Mit­te ein groß­flä­chi­ger Bass­re­flext­un­nel her­aus­ragt. Die gro­ße Flä­che ist an die­ser Stel­le wich­tig, um Port­kom­pres­si­on und Strö­mungs­ge­räu­sche zu ver­mei­den. Das „Horn“hat als sol­ches in dem an­ge­streb­ten Fre­quenz­be­reich zwar noch kei­ne Wir­kung, es kommt je­doch zu ei­nem an­de­ren Ef­fekt. Das vor­ge­la­ger­te Luft­vo­lu­men er­zeugt ei­nen zwei­ten Re­so­na­tor, der auch noch ein we­nig Un­ter­stüt­zung für den Trei­ber lie­fert.

Wie sich der In­fra218 mess­tech­nisch dar­stellt, zeigt die ro­te Kur­ve in Abb. 10. Be­zo­gen auf 1 W / 1 m wer­den bei 30 Hz be­reits knap­pe 90 db er­reicht. Bei 40 Hz sind es dann schon 97 db. Dar­über hin­aus steigt die Kur­ve noch wei­ter schön gleich­mä­ßig bis auf 104 db an. Zu­sam­men mit der ein­ge­stell­ten Con­trol­ler­funk­ti­on (grü­ne Kur­ve) er­gibt sich ein Ver­lauf ent­spre­chend der blau­en Kur­ve. Der In­fra218 ist so ab 30 Hz gut ein­setz­bar und wird in Kom­bi­na­ti­on mit der HLS24 knapp ober­halb von 100 Hz ge­trennt. Abb. 11 zeigt die Kom­bi­na­ti­on, zum Ver­gleich noch die HLS24 full­ran­ge im ak­ti­ven 2-We­ge­mo­dus und pas­siv ge­trennt mit Con­trol­ler.

Selbst­ver­ständ­lich kann der In­fra218 auch mit drei oder zwei Boxen im Car­dioid-mo­dus be­trie­ben wer­den. Die pas­sen­den An­schlüs­se da­für sind auch auf der Vor­der­sei­te vor­han­den, so dass auch die ge­dreh­te Box pro­blem­los ver­ka­belt wer­den kann. Beim The­ma Sub­woo­fer soll­te man auch die Ma­ße und das Ge­wicht nicht ver­ges­sen. Für den In­fra218 sind das Ab­mes­sun­gen von 1.190 × 536 × 670 mm und ein Ge­wicht von 85 kg, das dank der pro Sei­te ein­ge­las­se­nen drei gro­ßen Grif­fe gut zu hand­ha­ben ist. Der Sub kann flach lie­gend oder auf­recht ste­hend be­trie­ben wer­den. Ent­spre­chend sind auch auf zwei Sei­ten­flä­chen M20-flan­sche ein­ge­las­sen, auf de­nen ein Topteil mit ei­ner Sta­tiv­stan­ge auf­ge­setzt wer­den kann. Als pas­sen­de End­stu­fe wer­den ei­ne Po­wer­soft K20 oder zwei ge­brück­te Ka­nä­le ei­nes X-se­rie-amps emp­foh­len.

Di­rec­tivi­ty

Für die Di­rec­tivi­ty-mes­sun­gen wur­de die HLS24 prak­ti­scher­wei­se be­reits di­rekt mit ei­ner pas­sen­den Mon­ta­ge­plat­te für un­se­ren Dre­h­arm an­ge­lie­fert, da man bei hd über ei­nen bau­glei­chen Dre­h­arm ver­fügt. Die Mes­sung hat ge­gen­über dem ein­fa­chen Bo­den­dreh­tel­ler den Vor­teil ei­ner grö­ße­ren Mess­ent­fer­nung und we­ni­ger Stö­run­gen durch den Tel­ler sel­ber. Im Nor­mal­fall wird die­ser Auf­wand ei­ner spe­zi­el­len

Hal­te­rung je­doch nur für kom­plet­te Bal­loon-da­ten-mes­sun­gen und nicht für ein­fa­che ho­ri­zon­ta­le und ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren ge­trie­ben.

Die so ge­mes­se­nen Is­o­ba­ren der HLS24 in der pas­si­ven Ver­si­on sind in Ab­bil­dung 12 und 13 dar­ge­stellt. No­mi­nell wird die Box mit 100 × 40 Grad an­ge­ge­ben, die sich aber nicht so ganz nach­voll­zie­hen las­sen. Ho­ri­zon­tal wer­den ober­halb von 1 khz im Mit­tel 135° er­reicht. Un­ter­halb von 1 khz gibt es kurz­zei­tig ei­ne recht aus­ge­präg­te Ein­schnü­rung bis auf ca. 70°, für noch tie­fe­re Fre­quen­zen öff­nen sich die Is­o­ba­ren dann in der üb­li­chen Form. Ver­ti­kal ver­hält es sich eher um­ge­kehrt. Hier ist der Ab­strahl­win­kel en­ger als die an­ge­ge­be­nen 40°. Ober­halb von 1 khz schnü­ren sich die Is­o­ba­ren teil­wei­se bis auf 20° ein. Im Mit­tel könn­te man evtl. von 30° spre­chen. Der wei­te­re ho­ri­zon­ta­le und der en­ge­re ver­ti­ka­le Ab­strahl­win­kel sind je­doch nicht zwin­gend als Nach­teil oder Pro­blem zu ver­ste­hen. Ganz im Ge­gen­teil wird die­ses Ver­hal­ten in der Pra­xis so­gar meist von Vor­teil sein. Kri­tik könn­te man le­dig­lich dar­an üben, dass die Wer­te aus dem Da­ten­blatt nicht so ganz da­mit zu­sam­men­pas­sen.

Mög­li­che Ma­xi­mal­pe­gel

Die Ma­xi­mal­pe­gel­mes­sung er­folg­te zu­nächst mit Si­nus­bursts für das Topteil HLS24 im ak­ti­ven und pas­si­ven Mo­dus – die

da­bei auf­tre­ten­den Un­ter­schie­de wa­ren mar­gi­nal. Ab­bil­dung 14 zeigt da­her nur die Mes­sung der pas­siv ge­trenn­ten Ver­si­on für ma­xi­mal 10 % Ver­zer­run­gen. An­ge­trie­ben wur­de die HLS24 da­bei von ei­nem Ka­nal ei­ner Po­wer­soft X-se­rie End­stu­fe. Für den In­fra218 wur­den zwei Ka­nä­le der End­stu­fe ge­brückt. Laut Da­ten­blatt ste­hen an 4 Ohm kurz­zei­tig 3 kw be­reit, im Brü­cken­mo­dus 10 kw. Da bei der Ma­xi­mal­pe­gel­mes­sung nur der je­wei­li­ge End­stu­fen­ka­nal be­las­tet ist und die End­stu­fen für die Mes­sung über ei­nen Dreh­strom­an­schluss ver­sorgt wur­den, er­schei­nen die Wer­te rea­lis­tisch. Die ge­stri­chel­ten Li­ni­en in Ab­bil­dung 14 wur­de aus den Sen­si­ti­vi­ty-kur­ven und der ma­xi­ma­len End­stu­fen­leis­tung be­rech­net. Für den Hoch­tö­ner ist zu be­ach­ten, dass hier na­tür­lich nicht die vol­le End­stu­fen­leis­tung zu­ge­las­sen wird, son­dern ein fre­quenz­ab­hän­gi­ger Li­mi­ter schon ab 280 W ein­greift. Die rech­ne­ri­sche Kur­ve ist da­her ab 1 khz ent­spre­chend her­ab­ge­setzt. Der Sub­woo­fer und die Tief­ton­ein­heit in der HLS24 kom­men bei ma­xi­mal 10 % Ver­zer­run­gen den rech­ne­ri­schen Kur­ven schon sehr na­he. Dass die­se mit

ei­ni­gen db Un­ter­schied nicht ganz er­reicht wer­den, ist je­doch völ­lig nor­mal. Zum ei­nen gibt es bei sehr ho­hen Leis­tun­gen ei­ne Po­wer­com­pres­si­on, die schon meh­re­re db aus­ma­chen kann, dann gilt es bei der Mes­sung auch das Ver­zer­rungs­li­mit von ma­xi­mal 10% zu be­ach­ten. Bei der End­stu­fen­leis­tung in Re­la­ti­on zu den Wer­ten aus dem Da­ten­blatt muss un­ter Um­stän­den auch noch das ei­ne oder an­de­re db als Ver­lust hin­ge­nom­men wer­den. Un­ab­hän­gig da­von fal­len die Wer­te für den Sub­woo­fer mit 133 db bei 50 Hz und 139 db bei 100 Hz be­acht­lich aus. Die bei­den 12"-Trei­ber in der HLS24 kön­nen mit 135 db eben­falls schon ab 110 Hz über­zeu­gen. Die Hoch­ton­ein­heit bleibt bis 4 khz weit­ge­hend ober­halb der 130-db-li­nie. Dar­über hin­aus fällt die Kur­ve dann bis auf 120 db ab. Für Kom­pres­si­ons­trei­ber ist ein sol­ches Ver­hal­ten un­ab­hän­gig von Her­stel­ler, Mem­bran und An­trieb ty­pisch. Ver­gleicht man die Kur­ve mit her­kömm­li­chen Toptei­len, dann fal­len drei Din­ge auf. Die 12er in der HLS24 sind vor al­lem bei tie­fen Fre­quen­zen be­reits sehr leis­tungs­fä­hig und bie­ten so­mit ei­nen op­ti­ma­len An­schluss zu ei­nem Sub­woo­fer. Die Hoch­ton­ein­heit lie­fert bei 3–4 khz dank der vier Trei­ber ei­nen un­ge­wöhn­lich ho­hen Ma­xi­mal­pe­gel. Dar­un­ter im Be­reich um 1 khz schwä­cheln die Hoch­tö­ner je­doch ein we­nig, was ver­mut­lich mit den im Ver­gleich zu ei­nem gro­ßen Horn doch eher klei­nen Wa­ve­gui­des be­grün­det ist. Al­les in al­lem lie­fert das Sys­tem für sei­ne Grö­ße oh­ne Fra­ge ei­nen sehr ho­hen Out­put.

Für die Mul­ti­ton­mes­sung wur­de das Topteil HLS24 im Full­ran­ge-mo­dus mit ei­nem Ka­nal der X-se­rie End­stu­fe be­trie­ben. Die für eben­falls 10 % Ver­zer­rungs­an­teil ge­mes­se­nen Spek­tren fin­den sich in Ab­bil­dung 15. Die Ver­zer­rungs­an­tei­le ver­tei­len sich sehr schön gleich­mä­ßig, d. h., es gibt kei­ne Schwach­stel­len. Der da­bei für ein Si­gnal mit 12 db Crest­fak­tor er­reich­te Pe­gel be­trägt als Mitt­lungs­pe­gel Leq 127 db und als Spit­zen­pe­gel 139 db. Auch die­ser Wert passt mit den rech­ne­ri­schen Wer­ten gut zu­sam­men. Im Mit­tel hat die HLS24 zwi­schen 100 Hz und 10 khz ei­ne Sen­si­ti­vi­ty von 104 db 1 W / 1 m, so dass sich rein rech­ne­risch bei 3 kw Leis­tung 141 db Spit­zen­pe­gel er­ge­ben müss­ten, die bis auf 2 db auch er­reicht wer­den. Ei­ne zwei­te Mes­sung mit der ak­ti­ven Ver­si­on lie­fer­te dann auch die noch feh­len­den 2 db.

Zu­be­hör und Prei­se

Fol­gen­de Prei­se als UVP net­to wur­den von hd ge­nannt: HLS24 für den ak­ti­ven Be­trieb 3.095 €, so­wie HLS24P mit pas­si­ver Wei­che 3.295 €. Den Flug­rah­men gibt es für 169 €, und ein Tour Ca­se für zwei Toptei­le für 669 €. Der In­fra218 steht mit 2.595 € in der Lis­te.

Hör­test

Ei­ne Mög­lich­keit zum Hör­test er­gab sich zur dies­jäh­ri­gen pro­light+sound in Frank­furt auf dem Frei­ge­län­de. Die äu­ße­ren Um­stän­de mit hef­ti­gen Echos von den um­lie­gen­den Hal­len­wän­den und star­kem Wind ver­lang­ten von den Zu­hö­rern ei­ni­ges Abs­trak­ti­ons­ver­mö­gen (aber im rea­len Ein­satz kann man sich die Be­din­gun­gen ja meist auch nicht aus­su­chen). Auf­ge­baut wa­ren von hd pro Sei­te je zwei HLS24 als ver­ti­ka­les Ar­ray und drei In­fra218 als Mo­no-sub­woo­fer mit­tig vor

der Büh­ne. Die Tops wur­den von ei­ner Po­wer­soft X4 und die Subs von ei­ner K20 an­ge­trie­ben. To­nal war die An­la­ge, wie bei den De­mos der pro­light+sound in et­was in­fla­tio­nä­rer Art üb­lich, sehr fett ab­ge­stimmt, d. h. viel Hö­hen und sehr viel Bass. Als Her­stel­ler hat man je­doch kaum ei­ne Chan­ce, von die­ser Ab­stim­mung ab­zu­wei­chen, wenn es al­le an­de­ren schon so vor­ge­ben und man nicht in Re­la­ti­on zu „dünn“klin­gen möch­te. Wie auch im­mer, die äu­ßerst kom­pak­te hdAn­la­ge konn­te mit reich­lich Dy­na­mik und Pe­gel­re­ser­ve über­zeu­gen. Zu er­wäh­nen wä­re auch noch die gleich­mä­ßi­ge Ab­de­ckung über die Tie­fe des Plat­zes, im Ver­gleich zu klas­si­schen Li­ne-ar­rays brauch­te man sich da nicht zu ver­ste­cken. Der Blick auf die vor der rie­si­gen Büh­ne ge­ra­de­zu win­zig er­schei­nen­den Laut­spre­cher be­ein­druck­te, was da­mit al­les geht. Po­ten­zi­al ist so­mit reich­lich vor­han­den, al­les an­de­re ist Ge­schmacks- und Ein­stel­lungs­sa­che. Nicht un­er­wähnt blei­ben soll­te auch die klei­ne­re HLS20, die auf der glei­chen Büh­ne vor­ge­führt wur­de und bei noch kom­pak­te­ren Ab­mes­sun­gen eben­falls Er­staun­li­ches zu lie­fern ver­moch­te.

Fa­zit

Der süd­deut­sche Her­stel­ler Har­mo­nic De­sign, seit zwei Jah­ren un­ter der neu­en Re­gie der Fa­mi­lie Mai­er, hat bin­nen kur­zer Zeit ei­ne kom­plet­te Pa­let­te neu­er Laut­spre­cher­sys­te­me in al­len Ka­te­go­ri­en auf­ge­legt. Der jüngs­te Spross ist das Hy­brid Li­ne Sour­ce Topteil HLS24 als kon­struk­ti­ve Kom­bi­na­ti­on aus ei­nem 2 × 12" Band­pass­sys­tem mit ei­ner Li­ne-ar­ray­hoch­ton­ein­heit. Hin­zu kommt der hy­bri­de Sub­woo­fer als Kom­bi­na­ti­on aus Bass­re­flex­ge­häu­se mit vor­ge­setz­tem Band­pass (oder auch ei­ner Art Horn) und ei­ner Be­stü­ckung mit zwei äu­ßerst kräf­ti­gen 18"-Chas­sis. Im Mess­la­bor konn­ten bei­de Sys­te­me durch ei­ne ho­he Sen­si­ti­vi­ty und in Kom­bi­na­ti­on mit der ho­hen Be­last­bar­keit auch durch ent­spre­chen­de Ma­xi­mal­pe­gel über­zeu­gen. Das kom­pak­te De­sign macht vor al­lem den Charme des Topteils HLS24 aus. Wie so oft geht das je­doch nicht ganz oh­ne Kom­pro­mis­se; für ei­nen aus­ge­gli­che­nen Fre­quenz­gang wer­den im Con­trol­ler et­li­che Fil­ter be­müht und das Ab­strahl­ver­hal­ten ist auch nicht ganz so gleich­mä­ßig. Bei­des dürf­te in der Pra­xis je­doch we­ni­ger kri­tisch sein. Hier zählt pri­mär der ho­he Out­put bei gleich­zei­tig sehr kom­pak­ten Ab­mes­sun­gen und we­nig Ge­wicht. Das Hand­ling fällt leicht, und auch die Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät lässt kei­ne Wün­sche of­fen. In ähn­li­cher Wei­se trifft das auch auf den Sub­woo­fer In­fra218 zu. Sehr er­freu­lich in die­sem Zu­sam­men­hang sind auch die Prei­se: Ein ver­gleich­ba­res Topteil des Ka­li­bers der HLS24 für 3.295 € zu fin­den, dürf­te nicht ganz ein­fach sein.

Topteil HLS24 mit ei­ner ge­krümm­ten Li­ni­en­quel­le aus vier Hoch­ton­sys­te­men, hin­ten im Ge­häu­se be­fin­den sich zwei 12"-Tief­tö­ner in leicht an­ge­win­kel­ter La­ge

Hoch­ton­ein­hei­ten aus 1,4"-Trei­bern mit Po­ly­mer-mem­bra­nen und Neo­dy­m­an­trieb

Zwei HLS24 Toptei­le im Flug­be­trieb

Fre­quenz­gang und Sen­si­ti­vi­ty des Tief­ton- und Hoch­ton­we­ges in der HLS24. Der Tief­ton­weg er­reicht ei­ne sehr ho­he Sen­si­ti­vi­ty, lässt aber dann lei­der ober­halb von 600 Hz schon wie­der ein we­nig nach. In grün der Ver­lauf der HLS24P mit pas­si­ver Wei­che (Abb. 2)

Im­pe­danz­ver­läu­fe des Tief­ton (rot)- und Hoch­ton­we­ges (blau) in der HLS24. Die vier 8-Ohm-hoch­tö­ner ar­bei­ten in ei­ner Rei­hen-par­al­lel-schal­tung. Die Tief­ton­ein­heit zeigt das Ver­hal­ten ei­ner Band­pass­kon­struk­ti­on. In grün der Im­pe­danz­ver­lauf der HLS24P mit pas­si­ver Wei­che (Abb. 1)

Ak­ti­ve Fil­ter für den LF- (rot) und HF-WEG (blau) der HLS24 im Biamp-mo­dus, ge­stri­chelt die Ein­stel­lung mit Hoch­pass (Abb. 4)

Pas­si­ve Fil­ter für den LF- (rot) und HF-WEG (blau) in der HLS24. In grün die für die pas­si­ve Ver­si­on ein­ge­stell­te Fil­ter­funk­ti­on im Con­trol­ler für den Full­ran­ge-mo­dus und ge­stri­chelt mit Hoch­pass­fil­ter zur Kom­bi­na­ti­on mit Sub­woo­fern (Abb. 3)

Spek­tro­gramm der HLS24 im Biamp-mo­dus: Zwi­schen 800 und 900 Hz er­kennt man ei­ne Re­so­nanz aus der Band­pass­kam­mer vor den 12"-Trei­bern. Der Auf­bau der Hoch­ton­ein­heit mit vier Ein­zel­sys­te­men be­dingt den et­was un­ru­hi­gen Ver­lauf ober­halb von 5 khz (Abb. 8)

Fre­quenz­gang in der pas­si­ven Ver­si­on HLS24P im Full­ran­ge­mo­dus, der Ver­lauf ist ins­ge­samt aus­ge­gli­chen und bei­de We­ge ad­die­ren sich kor­rekt (Abb. 5)

Pha­sen­gän­ge der HLS24 in der pas­si­ven Ver­si­on (blau) und im Biamp-mo­dus (rot), eben­so wie die Am­pli­tu­den­gän­ge sind auch die Pha­sen­ver­läu­fe sehr ähn­lich (Abb. 7)

Fre­quenz­gang der HLS24 im Biamp-full­ran­ge-mo­dus (Abb. 6)

Im­pe­danz­ver­lauf des In­fra218 Sub­woo­fer mit ei­ner Ab­stim­mung des Bass­re­flex­re­so­na­tors auf 37 Hz (Abb. 9)

Hy­brid-sub­woo­fer In­fra218

Fre­quenz­gän­ge der HLS24 mit In­fra218 Sub­woo­fer (oben) im Biamp Full­ran­ge-mo­dus (Mit­te) und im pas­si­ven Full­ran­ge Mo­dus (un­ten, Abb. 11)

Fre­quenz­gang und Sen­si­ti­vi­ty des Sub­woo­fers (rot), die zu­ge­hö­ri­ge Fil­ter­funk­ti­on im Con­trol­ler (grün) und der Ver­lauf des Sub­woo­fers mit Fil­ter (blau, Abb. 10)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren der HLS24 mit ei­nem re­la­tiv en­gen Ab­strahl­ver­hal­ten von ca. 20°–40° ober­halb von 1 khz (Abb. 13)

Ho­ri­zon­ta­le Is­o­ba­ren der HLS24, ober­halb von 1 khz liegt der mitt­le­re Öff­nungs­win­kel bei ca. 135° (Abb. 12)

Ma­xi­mal­pe­gel für höchs­tens 10 % Ver­zer­run­gen für die HLS24 im pas­si­ven Full­ran­ge-mo­dus (blau) und für den In­fra218 Sub­woo­fer (rot). Ge­stri­chelt die aus der Sen­si­ti­vi­ty und der ma­xi­ma­len Leis­tung der End­stu­fe nach Da­ten­blatt be­rech­ne­ten Ma­xi­mal­pe­gel. Für den Sub­woo­fer sind das +40 db für die 12er +35 db und für die Hoch­tö­ner +28 db (Abb. 14)

Mul­ti­ton­mes­sung mit ei­nem Spek­trum nach EIA-426B (grü­ne Kur­ve) und 12 db Crest­fak­tor. Für ma­xi­mal 10 % Ver­zer­rungs­an­teil (THD+IMD) wer­den im pas­si­ven Full­ran­ge-mo­dus mit der HLS24 127 db Mitt­lungs­pe­gel und 139 db Spit­zen­pe­gel er­reicht, be­zo­gen auf 1 m Ent­fer­nung un­ter Frei­feld-voll­raum­be­din­gun­gen (Abb. 15)

Di­rec­tivi­ty-mes­sung der HLS24 am Dre­h­arm

Rig­ging-punk­te am Topteil

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