Test: JBL VTX A12 Li­ne-ar­ray

Die neue Li­ne-ar­ray-ge­ne­ra­ti­on in JBL’S Vtx-rei­he be­ginnt mit der A12, ei­nem Mo­dul im „For­mat“2 × 12". Ver­spro­chen wird nicht nur ei­ne Fül­le an tech­ni­schen Neu­ent­wick­lun­gen, son­dern auch de­ren be­son­ders gu­te In­te­gra­ti­on mit­ein­an­der. Un­ser Test zeigt, wie

Production Partner - - Inhalt - Text und Mes­sun­gen: An­selm Go­ertz | Fo­tos: Ar­chiv

VTX – in die­ser Klas­se ver­sam­melt JBL sei­ne klas­si­schen Tou­ring-sys­te­me. Ne­ben ei­ni­gen Mul­ti­funk­ti­ons­laut­spre­cher aus der F-se­rie und zwei neu­en Büh­nen­mo­ni­to­ren aus der M-se­rie ge­hö­ren auch die be­kann­ten Jbl-li­ne-ar­rays zu die­ser Pro­dukt­grup­pe. Die­se glie­dern sich wie­der­um in die Ka­te­go­ri­en Sub­woo­fer, V, Ver­tec und – 2017 ganz neu – die A-se­rie, zu­erst mit der A12. Schon die Tat­sa­che, dass die A12 nicht als wei­te­res Sys­tem in die V-se­rie ein­ge­glie­dert wur­de, son­dern ei­ne ei­ge­ne neue Se­rie er­öff­net, deu­tet be­reits auf vie­le Neue­run­gen hin. Dank der ei­ge­nen äu­ßerst pro­mi­nen­ten Chas­sis-ent­wick­lung und -Fer­ti­gung wur­den selbst­ver­ständ­lich al­le Trei­ber für die A12 neu ent­wi­ckelt. Aber auch die äu­ße­re Gestal­tung und die me­cha­ni­schen Kom­po­nen­ten be­tref­fend gibt es ei­ne gan­ze Rei­he von in­ter­es­san­ten Neuigkeiten. Schon beim äu­ße­ren Er­schei­nungs­bild fällt die ho­mo­ge­ne Front­flä­che auf, die von ei­nem durch­ge­hen­den Git­ter mit hin­ter­leg­tem Schaum­stoff ab­ge­deckt wird (bei der JBL V-se­rie gibt es die Git­ter nur vor den Tief­tö­nern, die Mit­tel­hoch­ton­ein­heit ist weit­ge­hend sicht­bar und die Trei­ber wer­den durch ei­ge­ne klei­ne Schutz­git­ter vor den Öff­nun­gen ab­ge­deckt, so wie man es auch bei vie­len an­de­ren Her­stel­lern sieht). Das neue, et­was we­ni­ger die Tech­nik be­to­nen­de De­sign der A-se­rie bie­tet dem­ge­gen­über zwei Vor­zü­ge: Die Laut­spre­cher als sol­che wer­den un­auf­fäl­li­ger, was bis auf ei­ni­ge Aus­nah­men so vom Kun­den ge­wünscht ist, und mit ei­nem durch­gän­gi­gen Git­ter ver­bes­sert sich der Schutz ge­gen Feuch­tig­keit und Staub. Das Da­ten­blatt der A12 gibt da­zu ein Ip-ra­ting von IP55 an (ge­schützt ge­gen Staub und Strahl­was­ser). Bei­des darf laut De­fi­ni­ti­on nach EN 60529 we­der ei­ne schä­di­gen­de Wir­kung ha­ben noch das zu­frie­den­stel­len­de Ar­bei­ten oder die Ge­rä­te­si­cher­heit be­ein­träch­ti­gen. Eben­falls an­ge­ge­ben wird das Uv-ra­ting mit dem Wert 6: In ei­ner Ska­la von 1 bis 8 be­schreibt das Uv-ra­ting die farb­li­che Be­stän­dig­keit un­ter Uv-ein­strah­lung. Stu­fe 6 ent­spricht ei­ner sehr gu­ten Be­stän­dig­keit, was spe­zi­ell für Tou­ring-sys­te­me, die auch häu­fi­ger im Frei­en ein­ge­setzt wer­den, ein re­le­van­ter Aspekt sein kann.

Un­se­re ers­ten po­si­ti­ven Ein­drü­cke (auch über das sehr aus­ge­gli­che­ne, über­zeu­gen­de Klang­bild) hat­ten wir be­reits in PRODUCTION PART­NER 5/2017 ge­schil­dert, als die Deutsch­land-pre­mie­re des VTX A12 in der Frank­fur­ter Jahr­hun­dert­hal­le statt­fand.

Mecha­nik der JBL A12

Blei­ben wir zu­nächst bei den Äu­ßer­lich­kei­ten, dann ha­ben wir es mit ei­nem 1.118 mm brei­ten, 330 mm ho­hen und 495 mm tie­fen Ge­häu­se in Tra­pez­form zu tun. Das Ge­wicht be­trägt 60,8 kg, was für ei­ne Box die­ser Grö­ße mit neun Trei­bern und Flug­me­cha­nik au­ßer­ge­wöhn­lich leicht ist. Die Ver­bin­dung von Box zu Box er­folgt in Vier­punkt­tech­nik. Der Win­kel wird seit­lich in ei­nem Steck­feld mit Ku­gel­sperr­bol­zen aus­ge­wählt. So­bald das Ar­ray an­ge­ho­ben wird, ras­tet die Mecha­nik im ge­wünsch­ten Win­kel ein. Für den um­ge­kehr­ten Vor­gang beim Ab­bau be­fin­den sich un­ter­halb der ro­ten He­bel Druck­knöp­fe für die En­trie­ge­lung der Mecha­nik. So­bald

das Ar­ray her­ab­ge­las­sen wird, wer­den die Druck­knöp­fe be­tä­tigt und die ro­ten He­bel sprin­gen her­aus. Nun kön­nen die Ele­men­te mit dem 10°Win­kel, was der Trans­port­po­si­ti­on ent­spricht, auf dem Dol­ly ab­ge­las­sen wer­den. Die Stahl­rah­men und al­le me­cha­ni­schen Bau­tei­le sind so­weit mög­lich von au­ßen un­sicht­bar im Ge­häu­se in­te­griert. Auf un­se­rer Web­site www.production-part­ner.de ha­ben wir da­zu ein kur­zes Demo-vi­deo „Au­to-lo­cking in zwei Schrit­ten“ab­ge­legt.

Für die Hand­ha­bung wäh­rend des Rig­gings gibt es seit­lich und auf der Rück­wand groß­zü­gig di­men­sio­nier­te Grif­fe. Der Flug­rah­men für die VTX A12 be­steht aus dem ei­gent­li­chen Fra­me und ei­nem oder zwei Ex­ten­si­on Bars.

Für den Trans­port kön­nen die Ex­ten­si­on Bars qu­er lie­gend auf dem Fra­me fi­xiert wer­den. Der Fra­me ist für bis zu 24 VTX A12. ein­setz­bar Bei mehr als zwölf Ein­hei­ten be­darf es je­doch ei­ner vor­he­ri­gen Last­be­rech­nung durch den Li­ne Ar­ray Cal­cu­la­tor. Bis zu zwölf Ein­hei­ten sind in al­len mög­li­chen Kon­fi­gu­ra­tio­nen und Ar­ray­krüm­mun­gen oh­ne wei­te­re Be­rech­nung mög­lich.

Für den Trans­port der VTX A12 gibt es ei­nen Dol­ly, be­ste­hend aus ei­nem Stahl­rah­men mit Rä­dern und ei­ner Deck­plat­te. Der Dol­ly kann vier Bo­xen auf­neh­men, die mit je 10° zu­ein­an­der ge­curvt sind. Die obe­re Deck­plat­te schließt den Vie­rer­block nach oben wie­der eben ab, so dass auch dar­über ge­la­den wer­den kann. Das Flä­chen­maß be­trägt 45" × 24". Vier längs ne­ben­ein­an­der ste­hen­de Dol­lys pas­sen da­mit ge­nau auf ei­ne nor­ma­le Lkw-la­de­flä­che mit 2,44 m Brei­te. Ei­ne wei­te­re Ver­wen­dung fin­det der Dol­ly als Rah­men für ein Ground St­ack. Im Ground St­ack kön­nen bis zu sechs VTX A12 in ei­nem Ar­ray ein­ge­setzt wer­den. Die not­wen­di­ge Stand­fes­tig­keit wird durch zwei op­tio­na­le Aus­le­ger, Out­t­rig­ger ge­nannt, er­reicht. Die Laut­spre­cher kön­nen da­zu auf dem Dol­ly ver­blei­ben, wo­mit ein sehr schnel­ler Auf- und Ab­bau mög­lich wird. Für mehr als vier Ein­hei­ten im Ground St­ack be­darf es auch hier ei­ner Be­rech­nung durch den Li­ne Ar­ray Cal­cu­la­tor.

Trei­ber, Ge­häu­se und an­de­re Jbl-spe­zia­li­tä­ten

Für die Trei­ber­be­stü­ckung ka­men für ein Pre­mi­um­pro­dukt wie die VTX A12 na­tür­lich nur die neus­ten und bes­ten Mo­del­le in die Aus­wahl. Die­se wer­den durch­weg selbst ent­wi­ckelt und auch im ei­ge­nen Werk in Me­xi­ko ge­fer­tigt. Kon­kret sind das pro Box zwei 12"-Tief­tö­ner des Typs 2264H, vier 2165H Mit­tel­tö­ner und drei 2423K Hoch­ton­trei­ber. Der Hoch­tö­ner ent­hält in ei­ner Ein­heit den Pha­sep­lug und das Wa­ve­gui­de für die ebe­ne Wel­len­front, wo­mit er di­rekt an die ei­gent­li­che Horn­flä­che in der Front an­ge­setzt wer­den kann. Es sind drei Hoch­tö­ner über­ein­an­der an­ge­ord­net, die elek­trisch par­al­lel be­trie­ben wer­den. Wie das „K“in der Ty­pen­be­zeich­nung ver­rät, han­delt es sich um 32-Ohm-ty­pen. Die Be­last­bar­keit pro Trei­ber liegt bei 50 W im 100 St­un­den­test.

Gu­te und mo­der­ne Trei­ber sind oh­ne Zwei­fel die Ba­sis des Laut­spre­cher­baus. Ein har­mo­ni­sches Ge­samt­sys­tem ent­steht aber erst im Zu­sam­men­spiel der Trei­ber mit der pas­sen­den Schall­füh­rung, ei­ner ge­nau ab­ge­stimm­ten Fil­te­rung und ei­nem aus­ge­klü­gel­ten Ge­häu­se­de­sign. An die­ser Stel­le hat man für die VTX A12 bei JBL al­le Re­gis­ter der Ent­wick­ler­kunst ge­zo­gen, und Ent­wick­ler aus den ver­schie­dens­ten Be­rei­chen ha­ben hier eng zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Es galt z. B., die drei We­ge in der A12 sym­me­trisch um die mit­tig an­ge­ord­ne­te Hoch­ton­ein­heit so zu in­te­grie­ren, dass al­le We­ge ih­re Vor­zü­ge gut aus­spie­len kön­nen und mög­lichst we­nig ge­gen­sei­ti­ge Stö­run­gen ent­ste­hen. Der Hoch­tö­ner be­nö­tigt ei­ne ho­ri­zon­ta­le Horn­funk­ti­on, um in­ner­halb sei­nes Ar­beits­be­rei­ches das ge­wünsch­te gleich­mä­ßi­ge Ab­strahl­ver­hal­ten zu er­rei­chen. So­weit zu­nächst ei­ne ein­fa­che Auf­ga­be, wenn da nicht die Mit­tel­tö­ner wä­ren, die beid­sei­tig eng den Hoch­tö­ner flan­kie­ren. Die Mem­bra­nen der Mit­tel­tö­ner wür­den das Hoch­ton­horn so mas­siv stö­ren, dass die ge­wünsch­te Funk­ti­on nicht mehr er­reicht wür­de. An die­ser Stel­le kommt der JBL Ra­dia­ti­on Boun­da­ry In­te­gra­tor (RBI) der 4. Ge­ne­ra­ti­on ins Spiel, der die Mit­tel­tö­ner ab­deckt und über re­la­tiv schma­le Schlit­ze den Schall ab­strah­len lässt. Dar­in liegt der pri­mär sicht­ba­re Un­ter­schied zu den RBIS frü­he­rer Ge­ne­ra­tio­nen, die mit nur we­ni­gen gro­ßen Schlit­zen ar­bei­te­ten. Die Hoch­tö­ner kön­nen so mit ei­ner zu 80 % idea­len Ober­flä­che weit­ge­hend

un­ge­stört agie­ren. Für die Mit­tel­tö­ner sel­ber er­zeugt der RBI ei­nen Band­pass, der den Über­tra­gungs­be­reich ein­schränkt, aber auch die Sen­si­ti­vi­ty er­höht. Von den Mit­tel­tö­nern aus nach au­ßen bli­ckend, setzt sich das Pro­blem in ähn­li­cher Form mit den Tief­tö­nern fort. Der RBI wur­de da­her bis weit über die Mem­bra­nen der Tief­tö­ner ge­zo­gen, wo er gleich­zei­tig noch die Funk­ti­on ei­nes gro­ßen Pha­sep­lugs über­nimmt und mit ei­ner Band­pass­kam­mer die Sen­si­ti­vi­ty lo­kal er­höht.

Ganz au­ßen lie­gend fol­gen dann noch die Bass­re­flex­öff­nun­gen. Die kräf­ti­gen Tief­tö­ner mit gro­ßem Hub er­for­dern gro­ße Flä­chen und mög­lichst we­ni­ge Kan­ten und Ecken, um stö­ren­de Strö­mungs­ge­räu­sche so­weit es geht zu ver­mei­den. Wie ge­schickt die Sa­che von den Jbl-in­ge­nieu­ren an­ge­gan­gen wur­de, zeigt das Fo­to des of­fe­nen In­nen­ge­häu­ses der VTX A12: In­nen und au­ßen groß­zü­gig ge­run­det und groß­flä­chig lie­gen die Bass­re­flext­un­nel zwi­schen den Tief­tö­nern und den Sei­ten­wän­den des Ge­häu­ses.

Ei­nes der Ent­wick­lungs­zie­le für die VTX A12 war es, ein kon­stant ho­ri­zon­ta­les Ab­strahl­ver­hal­ten mög­lichst schon ab 200 Hz auf­wärts zu er­rei­chen. Für mitt­le­re und ho­he Fre­quen­zen ist das mit Hil­fe der ho­ri­zon­ta­len Horn­funk­ti­on zu er­rei­chen. Bei tie­fe­ren Fre­quen­zen ab

200 Hz auf­wärts ge­lingt das durch die brei­te An­ord­nung der Tief­tö­ner eben­falls. Pro­ble­ma­tisch ist je­doch der Über­gang von den Tief­tö­nern auf die Mit­tel­tö­ner. Die Tief­tö­ner bün­deln dort be­reits zu stark und die Mit­tel­tö­ner noch zu we­nig. Die Lö­sung liegt in ei­nem über­lap­pen­den Be­trieb, wo die Tief­tö­ner nicht wie sonst üb­lich steil durch ei­nen Tief­pass aus­ge­blen­det wer­den, son­dern noch teil­wei­se mit­ar­bei­ten und so die Mit­tel­tö­ner un­ter­stüt­zen. Zu tie­fen Fre­quen­zen hin, wo die Mit­tel­tö­ner das ge­wünsch­te Ab­strahl­ver­hal­ten man­gels Flä­che al­lei­ne nicht mehr er­rei­chen kön­nen, kom­men die Tief­tö­ner lang­sam hin­zu und ver­grö­ßern so die ef­fek­ti­ve Strah­ler­flä­che. Wer­den die Tief­tö­ner über ei­nen ent­spre­chen­den fla­chen Tief­pass ge­schickt ein­ge­blen­det, dann lässt sich da­mit das ge­wünsch­te Ab­strahl­ver­hal­ten er­zie­len. Mit Hil­fe von li­ne­ar­pha­si­gen Fir-fil­tern ge­lingt die Über­lap­pung be­son­ders gut. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist zwar nicht neu, ge­hört je­doch ein­deu­tig zur Kür, wenn es um das Fil­ter­de­sign für Laut­spre­cher geht.

Mess­wer­te der A12-ein­zel­we­ge

Wie sich die VTX A12 im Mess­la­bor dar­stellt, zei­gen wir zu­nächst an Mes­sun­gen der Ein­zel­we­ge. Über die bei­den Nl8-buch­sen auf der Rück­sei­te sind die bei­den Tief­tö­ner se­pa­rat so­wie der Mit­tel- und Hoch­ton­weg di­rekt er­reich­bar. Die Im­pe­danz­kur­ven in Abb. 1 stel­len al­le We­ge als 8-Ohm-ein­hei­ten dar. So kön­nen sehr ef­fek­tiv drei VTX A12 par­al­lel an ei­ner vier­ka­na­li­gen End­stu­fe be­trie­ben wer­den. Die Tu­ningfre­quenz der Bass­re­flex­ge­häu­se liegt bei 52 Hz und die Re­so­nanz-

fre­quenz der Mit­tel­tö­ner bei 158 Hz. Die zu­ge­hö­ri­gen Fre­quenz­gän­ge mit An­ga­be der Sen­si­ti­vi­ty fin­den sich in Abb. 2. Die bei­den Tief­tö­ner ar­bei­ten auf ein ge­mein­sa­mes in­ne­res Vo­lu­men. Die Mes­sung er­folg­te da­her auch für bei­de Trei­ber par­al­lel, so dass der Wert 2,83 V / 1 m da­mit 2 W / 1 m ent­spricht. Für den Mit­tel- und Hoch­ton­weg sind es die üb­li­chen 1 W / 1 m. Die drei We­ge de­cken ih­re je­wei­li­gen Ar­beits­be­rei­che mit Über­gän­gen bei ca. 300 Hz und 1,6 khz und auch dar­über hin­aus gut ab. Pro­blem­stel­len sind kei­ne zu er­ken­nen. Er­freu­lich hoch fällt die Sen­si­ti­vi­ty der Hoch­tö­ner aus, die selbst bei 20 khz noch 105 db be­trägt und im Ma­xi­mum be­acht­li­che 116 db er­reicht.

Con­trol­ler-funk­tio­nen mit Crown I-tech HD 4x3500

Al­le Vtx-sys­te­me wer­den ex­klu­siv mit Crown I-tech HDEnd­stu­fen an­ge­trie­ben. Zur Aus­wahl ste­hen die Mo­del­le 12000HD mit zwei Ka­nä­len und die 4X3500HD mit vier Ka­nä­len. Das in­ter­ne Pro­ces­sing ba­siert auf dem Bss-con­trol­ler Om­ni­d­ri­ve HD. Die Pre­sets der Vtx-laut­spre­cher sind für al­le Crown I-tech HD End­stu­fen er­hält­lich. Für den Test wur­de die Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner 4X3500HD ein­ge­setzt, die für op­ti­ma­le Aus­las­tung drei VTX A12 an­trei­ben kann. Der 2,7Ohm-be­trieb ist an die­ser Stel­le un­kri­tisch, da nur die bei­den Lf-we­ge die End­stu­fe wirk­lich be­las­ten. Mit­tel- und Hoch­tö­ner er­zeu­gen nur ei­ne eher ge­rin­ge Aus­las­tung der zu­ge­hö­ri­gen End­stu­fen­ka­nä­le, so dass das Netz­teil noch hin­rei­chend Re­ser­ven für die Tief­tö­ner hat. Für die VTX A12 gibt es zum Test­zeit­punkt vier Pre­sets auf der End­stu­fe. Es wird un­ter­schie­den zwi­schen Stan­dard und FL (Fill) Pre­sets. Die Fl-va­ri­an­te lie­fert ei­nen gera­den Fre­quenz­gang für ei­ne ein­zel­ne oder zwei VTX A12, wie sie z. B. als Si­de­fill auf ei­ner gro­ßen Büh­ne ver­wen­det wer­den könn­ten. Das Stan­dard­set­up be­inhal­tet be­reits ei­ne Ar­ray-kom­pen­sa­ti­on mit ei­ner Hö­hen­an­he­bung. Die­se ist dann je nach Si­tua­ti­on noch in­di­vi­du­ell an­zu­pas­sen. Bei­de Ver­sio­nen – Stan­dard und Fill – sind zu­dem noch in ei­ner 80 Hz Hoch­pass-ver­si­on ver­füg­bar,

wenn ei­ne Kom­bi­na­ti­on mit Sub­woo­fern be­ab­sich­tigt ist. Die Fil­ter­funk­tio­nen al­ler drei We­ge kom­men oh­ne ex­tre­me Ein­stel­lun­gen, da die Ba­sis sei­tens der Laut­spre­cher schon gu­te Vor­aus­set­zun­gen lie­fert. Die An­he­bung für den Hoch­tö­ner bei 16 khz fällt eben­falls ge­mä­ßigt aus, so dass kei­ne über­mä­ßi­gen Be­las­tun­gen durch die Fil­ter zu be­fürch­ten sind. Für die X-over-fil­ter wur­den li­ne­ar­pha­si­ge Fir-fil­ter ein­ge­setzt. Le­dig­lich für den Hoch­pass 4. Ord­nung am un­te­ren En­de des Über­tra­gungs­be­rei­ches muss­te ein Iir-fil­ter ein­ge­setzt wer­den. Die Ge­samt­la­tenz in­klu­si­ve A/D- und D/aum­set­zer in der End­stu­fe liegt für die­ses Fil­ter­se­t­up mit Fir­fil­tern bei 7,5 ms.

Sys­tem Re­s­pon­se der JBL A12

Ei­ne ein­zel­ne VTX A12 lie­fert zu­sam­men mit Con­trol­ler in der Ein­stel­lung VTX A12 FL ei­nen na­he­zu per­fekt li­nea­ren Fre­quenz­gang ent­spre­chend Abb. 4. Die Eck­fre­quen­zen (–6 db) lie­gen bei 52 Hz und 19 khz. Be­trach­tet man die Kur­ven der ein­zel­nen We­gen, dann lässt sich auch gut die Über­lap­pung zwi­schen Tief- und Mit­tel­tö­ner er­ken­nen, mit de­ren Hil­fe das ho­ri­zon­ta­le Ab­strahl­ver­hal­ten op­ti­miert wird. Der zu­ge­hö­ri­ge Pha­sen­gang aus Abb. 5 zeigt ei­nen dank der Fir-fil­te­rung weit­ge­hend li­ne­ar­pha­si­gen Ver­lauf. Die zwei­mal 360° Pha­sen­dre­hung am un­te­ren En­de des Fre­quenz­be­reichs ent­ste­hen durch das elek­tri­sche 50-Hz-hoch­pass­fil­ter und durch das akus­ti­sche Hoch­pass­ver­hal­ten des Laut­spre­chers sel­ber. Theo­re­tisch wä­re auch hier ei­ne li­ne­ar­pha­si­ge Fil­te­rung und ei­ne Kom­pen­sa­ti­on des Laut­spre­cher­pha­sen­gangs mög­lich, was

dann aber un­wei­ger­lich mit sehr viel grö­ße­ren La­ten­zen ein­her­ge­hen wür­de, die im Li­ve-ein­satz nicht mehr ak­zep­ta­bel wä­ren.

Es bleibt noch der ab­schlie­ßen­de Blick auf das Spek­tro­gramm aus Ab­bil­dung 6. Die Hoch­ton­ein­heit der VTX A12 prä­sen­tiert sich hier per­fekt oh­ne er­kenn­ba­re Re­so­nan­zen. In den Mit­ten sind ei­ni­ge nach­schwin­gen­de Aus­läu­fer zu er­ken­nen, die bei ei­ner so kom­ple­xen Kon­struk­ti­on, wie sie mit dem RBI prak­ti­ziert wird, ver­mut­lich nicht zu ver­mei­den sind. Das lan­ge Nach­schwin­gen am un­te­ren En­de des Über­tra­gungs­be­reichs wird durch die Hoch­pass­fil­te­rung und das Bass­re­flex­ge­häu­se auf­grund der Pha­sen­dre­hun­gen und des da­mit ein­her­ge­hen­den An­stiegs der Grup­pen­lauf­zeit ver­ur­sacht.

Di­rec­tivi­ty

Für die Mes­sun­gen der Di­rec­tivi­ty wur­de zu­nächst ei­ne ein­zel­ne Box her­an­ge­zo­gen. Das ho­ri­zon­ta­le Ab­strahl­ver­hal­ten wird im Da­ten­blatt mit 90° ab 250 Hz auf­wärts an­ge­ge­ben. Blickt man dann auf die ent­spre­chen­de Is­o­ba­ren­mes­sung aus Abb. 7, dann be­stä­tigt sich die­ses Ver­hal­ten ex­akt. Po­si­tiv fällt nicht nur auf, wie früh im Sin­ne von tie­fen Fre­quen­zen die 90° schon er­reicht wer­den, son­dern auch wie gleich­mä­ßig der Ver­lauf sich an­schlie­ßend bis 20 khz durch­zieht. Das Kon­zept mit der über­lap­pen­den Fil­te­rung geht voll auf und das Er­geb­nis ist in punc­to Um­fang und Gleich­mä­ßig­keit kaum noch zu über­tref­fen.

An­schlie­ßend wur­de die ein­zel­ne Box auch noch in der Ver­ti­ka­len ge­mes­sen. Das Ide­al wür­de kon­ti­nu­ier­lich mit der Fre­quenz sich ein­schnü­ren­der Is­o­ba­ren ent­spre­chen. Abb. 8 zeigt da­zu die ge­mes­se­nen Is­o­ba­ren, de­ren mitt­le­res Haupt­ma­xi­mum sich wie er­war­tet ver­hält. Zu­sätz­lich bil­den sich noch Ne­ben­ma­xi­ma mit Pe­geln von bis zu −12 db re­la­tiv zum Haupt­ma­xi­mum aus. Die­ses Phä­no­men ist un­ver­meid­lich und tritt bei je­der Li­ni­en­quel­le be­grenz­ter Län­ge auf. Der Aus­schnitt aus der idea­len un­end­li­chen Li­nie ent­spricht ei­ner räum­li­chen Recht­eck­fens­te­rung, die ei­nem zeit­li­chen Recht­eck­fens­ter ver­gleich­ba­re Ne­ben­ma­xi­ma er­zeugt, die dann in den Is­o­ba­ren sicht­bar wer­den. Mit zu­neh­men­der Län­ge der Li­nie, wan­dern die­se zu den tie­fen Fre­quen­zen hin und wer­den so­mit un­pro­ble­ma­ti­scher.

Die­ser Ef­fekt lässt sich be­reits für ein Ar­ray aus drei Ele­men­ten gut er­ken­nen. Die Is­o­ba­ren ei­nes na­he­zu gera­den Ar­rays mit 0,25° Win­keln von Box zu Box zeigt Abb. 9; das Bün­de­lungs­ver­hal­ten wird schär­fer und die Ne­ben­ma­xi­ma wan­dern zu den tie­fe­ren Fre­quen­zen hin.

Die Flug­me­cha­nik der VTX A12 er­laubt für die Win­kel Bo­x­zu-box-ein­stel­lun­gen von 0,25° bis 10° in elf Stu­fen. Die bei­den nach­fol­gen­den Is­o­ba­ren zei­gen da­zu ex­em­pla­risch die

Mes­sun­gen für drei Ein­hei­ten mit 6° Win­kel und mit 10° Win­kel von Box zu Box. Das ge­wünsch­te Ver­hal­ten stellt sich prin­zi­pi­ell ein. Klei­ne Ein­schrän­kun­gen gibt es bei den ho­hen Fre­quen­zen ober­halb von 10 khz. Hier ent­ste­hen klei­ne Lü­cken, die in der Pra­xis je­doch kaum ei­ne Rol­le spie­len dürf­ten.

Ma­xi­mum SPL der JBL A12

Das wich­ti­ge The­ma Ma­xi­mal­pe­gel wur­de mit den üb­li­chen zwei Mess­me­tho­den ge­prüft. Es wur­de zu­nächst ei­ne klas­si­sche Ma­xi­mal­pe­gel­mes­sung mit ei­ner VTX A12 im Full­ran­ge-mo­dus und an­schlie­ßend in ei­nem Ar­ray aus drei Ein­hei­ten durch­ge­führt (Abb. 12 und 13). Als Test­si­gnal wird für die­se Art der Mes­sung ein 185 ms lan­ger Si­nus­burst ein­ge­setzt. Die so er­reich­ten Pe­gel­wer­te lie­gen für ei­ne ein­zel­ne Box zwi­schen 126 db und 133 db. Ech­te Schwach­stel­len gibt es in der Mess­rei­he zwar kei­ne, je­doch fin­det sich um 2 khz ei­ne ok­tav­brei­te Sen­ke, wo der Pe­gel um ca. 10 db ab­fällt. Die Ur­sa­che liegt in der re­la­tiv tie­fen Tren­nung der Hoch­tö­ner und den dort schon ver­stärkt ein­set­zen­den Ver­zer­run­gen. Un­ter­halb von 700 Hz ent­steht die Be­gren­zung da­ge­gen pri­mär durch die Li­mi­ter, was dar­an zu er­ken­nen ist, dass die Pe­gel­kur­ven für 3 % und 10 % sehr dicht zu­sam­men­lie­gen oder sich so­gar über­la­gern. Erst bei ho­hen Fre­quen­zen, wo der Kom­pres­si­ons­trei­ber ins Spiel kommt, se­pa­rie­ren sich die Kur­ven durch die Trei­ber­ver­zer­run­gen wie­der deut­lich. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist ty­pisch für k2-do­mi­nier­te Ver­zer­run­gen von Kom­pres­si­ons­trei­bern. Im gera­den Drei­er-ar­ray ge­mes­sen stei­gen die er­reich­ba­ren Ma­xi­mal­pe­gel­wer­te um ca. 10 db an, so dass man sich jetzt im Be­reich um 140 db be­zo­gen auf 1 m be­wegt.

Für den all­täg­li­chen Be­trieb mit ei­nem Mu­sik- oder Sprach­si­gnal ist es je­doch manch­mal schwie­rig, aus der Si­nus­burst­mes­sung di­rek­te Rück­schlüs­se auf die er­reich­ba­ren Pe­gel­wer­te zu zie­hen, da bei Si­gna­len mit Crest­fak­to­ren von 10 bis 20 db im­mer der Spit­zen­wert der li­mi­tie­ren­de Fak­tor ist und nicht der Mit­tel­wert der Leis­tung. Für die Pra­xis aus­sa­ge­kräf­ti­ger ist da­her die Mes­sung mit ei­nem Mul­ti­si­nus­si­gnal. Die Ba­sis des An­re­gungs­si­gnals be­steht aus 60 Si­nus­si­gna­len mit Zu­falls­pha­se, de­ren spek­tra­le Ge­wich­tung be­lie­big ein­ge­stellt wer­den kann. Für die nach­fol­gen­den Mes­sun­gen (Abb. 14 und 16) wur­de ei­ne Ge­wich­tung ent­spre­chend ei­nes mitt­le­ren Mu­sik­si­gnals (grü­ne Kur­ve) ge­wählt. Der Crest­fak­tor des so syn­the­ti­sier­ten Mess­si­gnals, der das Ver­hält­nis vom Spit­zen­wert zum Ef­fek­tiv­wert be­schreibt, liegt bei pra­xis­ge­rech­ten 12 db.

Für den aus die­ser Art der Mes­sung ab­ge­lei­te­ten Ver­zer­rungs­wert wer­den al­le Spek­tral­li­ni­en auf­ad­diert, die nicht im An­re­gungs­si­gnal vor­han­den sind, d. h. die als har­mo­ni­sche Ver­zer­run­gen oder als In­ter­mo­du­la­ti­ons­ver­zer­run­gen hin­zu­ge­kom­men sind. Wich­tig ist es da­bei zu be­ach­ten, die Fre­quen­zen des An­re­gungs­si­gnals so zu ge­ne­rie­ren, dass sie nicht mit den har­mo­ni­schen Ver­zer­rungs­an­tei­len zu­sam­men­fal­len, da sie sonst nicht mehr aus­ge­wer­tet wer­den könn­ten. In der Mess­rei­he wird der Pe­gel so lan­ge er­höht, bis der Ge­samt­ver­zer­rungs­an­teil ei­nen be­stimm­ten Grenz­wert er­reicht, der hier auch bei 10 % fest­ge­legt wur­de. Un­ter die­sen Be­din­gun­gen er­reich­te ei­ne ein­zel­ne VTX A12 im Full­ran­ge­mo­dus für ein ty­pi­sches Mu­sik­spek­trum nach EIA-426B be­zo­gen auf 1 m Ent­fer­nung im Frei­feld un­ter Voll­raum­be­din­gun­gen ei­nen Spit­zen­pe­gel von 139 db. Der Mit­te­lungs­pe­gel lag bei 127 db.)

Fa­zit

Mit der VTX A-se­rie und de­ren A12 Li­ne-ar­ray stellt man bei JBL die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on der gro­ßen Tou­ring-sys­te­me vor. Neu ist an die­sem Sys­tem fast al­les: Be­gin­nend bei den Trei­bern über die Wa­ve­gui­des, die Ge­häu­se­kon­struk­ti­on bis hin zu Mecha­nik und Dol­lys wur­de al­les op­ti­miert und groß­teils auch voll­stän­dig neu kon­stru­iert. Der ge­wünsch­te Er­folg stellt sich da­mit auch um­ge­hend ein. Mit knapp über 60 kg ge­hört das VTX A12 mit zu den ech­ten Leicht­ge­wich­ten un­ter den 2 × 12"-Sys­te­men – und das trotz der ins­ge­samt neun Trei­ber pro Box und ei­ner voll­stän­dig in­te­grier­ten Flug­vor­rich­tung. Äu­ßer­lich kommt die A12 ele­gant da­her. Sicht­ba­re Tech­nik oder Mecha­nik wur­den be­wusst ver­mie­den, um die Laut­spre­cher un­auf­fäl­lig ins Büh­nen­bild in­te­grie­ren zu kön­nen. Ganz an­ders im In­nern, wo mit Dif­fe­ren­ti­al-dri­ve-trei­bern, ei­nem Ra­dia­ti­on Boun­da­ry In­te­gra­tor der vier­ten Ge­ne­ra­ti­on und op­ti­mier­ten Bass­re­flext­un­neln al­le Re­gis­ter der In­ge­nieurs­kunst ge­zo­gen wur­den. Glei­ches gilt für die kaum sicht­ba­re, aber trotz­dem sehr aus­ge­klü­gel­te Flug­me­cha­nik. An­ge­trie­ben wird al­les über Crown I-tech End­stu­fen mit li­ne­ar­pha­si­gen Fir-fil­tern und ei­nem spe­zi­el­len Fil­ter­kon­zept zur Op­ti­mie­rung des ho­ri­zon­ta­len Ab­strahl­ver­hal­tens. Ob das al­les was bringt, be­ant­wor­ten die Mess­wer­te recht ein­deu­tig: Das VTX A12 bie­tet in fast al­len Dis­zi­pli­nen Best­wer­te! Be­son­ders her­aus­ra­gend sind da­bei die ho­ri­zon­ta­le Di­rec­tivi­ty, der völ­lig ge­ra­de Fre­quenz­gang, der li­nea­re Pha­sen­ver­lauf und der ho­he Ma­xi­mal­pe­gel. Der In­ves­ti­ti­ons­rah­men für ein JBL VTX A12 um­fasst in der Re­gel nicht nur die ge­wünsch­te An­zahl an A12 selbst, son­dern auch die wei­te­ren be­glei­ten­den Leis­tun­gen wie Subs, Am­ping, Trans­port­lö­sun­gen, Rig­ging-zu­be­hör, Soft­ware usw. bis zum Sys­tem­trai­ning. Für solch ein Pa­ket spricht der deut­sche Ver­trieb Au­dio­pro Heil­bronn von ei­nem Preis­ni­veau, das im Rah­men der markt­gän­gi­gen Pre­mi­um-lö­sun­gen im For­mat 2 × 12" lie­ge.

Vie­rer­block auf dem Trans­port Dol­ly mit De­ckel

Flug­me­cha­nik der A12, Me­tall­tei­le und Mecha­nik sind so­weit wie mög­lich im Ver­bor­ge­nen un­ter­ge­bracht, in Rot deut­lich zu er­ken­nen der Ver­rie­ge­lungs­he­bel für die Win­kel­ein­stel­lung

Flug­rah­men mit ei­ner und zwei Ex­ten­si­on Bars

Ar­ray mit zwölf VTX A12 Flug­rah­men

2423K Hf-trei­ber mit in­te­grier­tem Wa­ve­gui­de

VTX A12 oh­ne Fron­tab­de­ckung mit dem gro­ßen Ra­dia­ti­on Boun­da­ry In­te­gra­tor (RBI) vor den Mit­tel­tö­nern und gro­ßen Tei­len der Tief­ton­mem­bra­nen

Ex­plo­si­ons­mo­dell der VTX A12 mit den kom­ple­xen Ein­zel­tei­len der Wa­ve­gui­des

Die Bass­re­fl­ex­ports lie­gen groß­zü­gig in al­len La­gen ge­run­det an den Au­ßen­sei­ten ne­ben den Tief­tö­nern, die Trei­ber al­ler drei We­ge be­fin­den sich auf der Front in ei­ner Ebe­ne

Fre­quenz­gang und Sen­si­ti­vi­ty be­zo­gen auf 2,83 V / 1 m, LF (ro­sa) für bei­de Tief­tö­ner par­al­lel, Mit­tel­tö­ner (grün) und Hoch­tö­ner (blau, Abb. 2)

Im­pe­danz­ver­lauf LF1 (8 Ohm), LF2 (8 Ohm), MF (8 Ohm), HF (8 Ohm). Die Ab­stimm­fre­quenz des Lf-we­ges liegt bei 52 Hz (Abb.1).

Con­trol­ler-fil­ter­funk­tio­nen der drei We­ge mit ei­ner Crown I-tech HD End­stu­fe. Fil­ter­funk­ti­on für die Tief­tö­ner (ro­sa) mit/oh­ne 80-Hz­hoch­pass­fil­ter, Fil­ter für den Mit­tel­tö­ner in grün und für den Hoch­tö­ner in blau. Mit die­sen Fil­ter­funk­tio­nen wird für ei­ne ein­zel­ne Box ein li­nea­rer Ver­lauf ein­ge­stellt, in rot das Cou­pling Fil­ter für Ar­rays. (Abb. 3)

Ein­zel­sys­tem VTX A12 mit Con­trol­ler: Tief­ton­weg (ro­sa), Mit­tel­ton (grün) und Hoch­tö­ner (blau), in rot die Sum­men­funk­ti­on mit ei­nem sehr gleich­mä­ßi­gen Ver­lauf (Abb. 4)

Pha­sen­gang ei­ner ein­zel­nen VTX A12 mit Con­trol­ler, ober­halb von 300 Hz ar­bei­tet die Box li­ne­ar­pha­sig mit Fir-fil­te­rung (Abb. 5)

Spek­tro­gramm der VTX A12, in den Mit­ten sind ei­ni­ge klei­ne Re­so­nan­zen zu er­ken­nen, die Hoch­ton­ein­heit ver­hält sich per­fekt (Abb. 6)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren ei­ner ein­zel­nen VTX A12, zwi­schen 1 und 2 khz sind schwa­che Ne­ben­ma­xi­ma der Mit­tel­tö­ner zu er­ken­nen (Abb. 8)

Ho­ri­zon­ta­le Is­o­ba­ren ei­ner VTX A12, der mitt­le­re Öff­nungs­win­kel liegt zwi­schen 90°und 100° (Abb. 7)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren mit drei Ele­men­ten VTX A12 und 0,25° Win­kel zwi­schen den Ele­men­ten (Abb. 9)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren mit drei Ele­men­ten VTX A12 und 10° Win­kel zwi­schen den Ele­men­ten (Abb. 11)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren mit drei Ele­men­ten VTX A12 und 6° Win­kel zwi­schen den Ele­men­ten (Abb. 10)

Mul­ti­ton SPL für drei VTX A12 bei 10 % (–20 db) Ge­samt­ver­zer­run­gen (THD+IMD), Leq (1 m) = 137 db; Lpk (1 m) = 149 db (Abb. 16)

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