Al­le(s) in Be­we­gung

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Be­we­gung ist ein Men­schen­be­dürf­nis! Ob­wohl vie­le Men­schen mo­men­tan an­schei­nend lie­ber zu­rück als nach vor­ne schau­en, wuss­te schon He­ra­klit von Ephe­sos: „Al­les ist in Be­we­gung und nichts bleibt ste­hen.“Auch im sze­ni­schen Be­reich gilt seit je­her die Be­we­gung als Mit­tel zur Ver­zau­be­rung der Zu­schau­er. Was lan­ge Zeit fast aus­schließ­lich in Thea­tern mög­lich war, fin­det seit ei­ni­gen Jah­ren im­mer mehr An­wen­dung im tem­po­rä­ren Show-seg­ment. Ob Künst­ler, die ent­we­der di­rekt oder in Zep­pe­linen durch Are­nen flie­gen, oder Ex­po­na­te, Tra­ver­sen und Büh­nen­ele­men­te, mög­lich ma­chen al­le die­se Din­ge so­wohl die fort­ge­schrit­te­ne Tech­nik, die es be­werk­stel­ligt Mo­to­ren, Win­den oder Zü­ge in tem­po­rä­re In­stal­la­tio­nen ein­zu­brin­gen, aber auch der Wunsch von Künst­lern und Agen­tu­ren nach „Ma­gie“. Denn was für uns zum gro­ßen Teil Hand­werk ist, mu­tet dem fach­frem­den Be­su­cher nicht sel­ten wie reins­te Zau­be­rei. Man darf bei al­ler Freu­de und dem Aus­le­ben der Krea­ti­vi­tät aber nicht die Si­cher­heit für al­le Be­tei­lig­ten aus den Au­gen ver­lie­ren. Stich­wor­te sind bei dy­na­mi­schen Las­ten die DGUV 17 (be­kannt als BGV C1) und SIL3 – wo­bei SIL3 kei­ne Ver­ord­nung oder Norm, son­dern ei­ne zu er­rei­chen­de Ei­gen­schaft ist.

Da­her wer­fen wir den Blick in un­se­rem The­men­schwer­punkt Ki­ne­tik ab Sei­te 10 nicht nur auf die krea­ti­ven An­wen­dun­gen und die am Markt er­hält­li­chen An­trie­be und Ma­schi­nen, son­dern vor al­lem auch auf die Fra­ge nach der Si­cher­heit, Haf­tung und Eig­nung. Eu­er Mar­cel Courth

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