Ù30 Jah­re Ya­ma­ha-misch­pul­te

Production Partner - - Test | Yamaha Rivage Pm10 -

Ya­ma­ha ge­hört seit über 40 Jah­ren zu den welt­wei­ten Markt­füh­rern bei pro­fes­sio­nel­len Misch­pul­ten. Die ana­lo­gen Pul­te der Pm-se­rie bil­de­ten eben­sol­che Mei­len­stei­ne, wie die nun schon seit 30 Jah­ren ver­füg­ba­ren Ya­ma­ha-di­gi­tal­pul­te. Das ers­te – na­tür­lich noch ana­lo­ge – Pm-pult wur­de 1972 auf den Markt ge­bracht und in­ji­zier­te ei­ne bis heu­te wäh­ren­de Rei­he, die ak­tu­ell mit dem PM10 ihr neu­es Spit­zen­pro­dukt ge­fun­den hat. Nach dem Ur­va­ter al­ler Pm-pul­te – dem PM200 – folg­ten noch ei­ni­ge klei­ne­re Mo­del­le als Key­board­mi­xer oder für die klei­ne Com­bo, bis mit dem PM1000, das heu­te noch ei­nen sehr gu­ten Ruf ge­nießt, 1974 das ers­te gro­ße FOH-PULT in mo­du­la­rer Bau­wei­se vor­ge­stellt wur­de. Da­nach folg­ten mit dem PM2000, 3000 und 4000 wei­te­re gro­ße Live-pul­te. Spe­zi­ell das PM4000 wur­de ne­ben den be­kann­ten gro­ßen eng­li­schen Mar­ken zu ei­ner Art Stan­dard auf gro­ßen Büh­nen. 2003, und so­mit schon weit im di­gi­ta­len Zeit­al­ter, wur­de die ana­lo­ge Pm-se­rie noch ein­mal mit dem PM5000 ge­krönt. Be­reits zwei Jah­re zu­vor wur­de auch schon das PM1D als ers­tes gro­ßes und voll di­gi­ta­les Live-pult vor­ge­stellt. Der di­gi­ta­le Ur­sprung war das DMP7 als kom­pak­ter Key­board-mi­xer. 1991 kam mit dem DMC1000 schon das ers­te di­gi­ta­le Stu­dio­pult hin­zu, das teil­wei­se bis heu­te im Ein­satz ist und für sei­ne gu­te Au­di­o­qua­li­tät ge­schätzt wird. Als Durch­bruch auf dem brei­ten Markt könn­te man das 1995 er­schie­ne­ne 02R be­zeich­nen, das in mo­der­ni­sier­ter Form als 02R96 zu­sam­men mit dem DM1000 und DM2000 sich auch heu­te noch im ak­tu­el­len Port­fo­lio von Ya­ma­ha be­fin­det und in vie­len Studios welt­weit im Ein­satz ist.

Er­wei­tert wur­de die Pm-se­rie dann noch ein­mal 2004 mit dem et­was kom­pak­te­ren PM5D. Da­nach dau­er­te es zwölf lan­ge Jah­re, bis 2016 mit dem PM10 Ri­va­ge ein neu­es „gro­ßes“Live-pult prä­sen­tiert wur­de. Das „D“in der Ty­pen­be­zeich­nung lässt man heu­te weg, da es kei­ner be­son­de­ren Er­wäh­nung mehr be­darf, dass es sich um ein Di­gi­tal­pult han­delt und ein­fach nur von ei­nem Misch­pult zu spre­chen, passt ei­gent­lich auch nicht mehr: „Mi­xing-sys­tem“ist der wohl pas­sen­de­re Be­griff, wenn man sich den Um­fang und die Aus­stat­tung des PM10 ein­mal nä­her an­sieht. Die Ge­schich­te der Pm-se­rie geht so­mit wei­ter und man blickt ge­spannt in die Zu­kunft. Die ak­tu­el­len Live-pul­te fin­den sich in der TF-, QL- und Cl-se­rie.

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