Et­was mehr Glue bit­te

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Es ist nicht un­üb­lich, in klei­ne­ren Live­se­tups den Sub­bass als Stem / Buss ab­zu­zwei­gen und über ei­nen post ge­schal­te­ten Fa­der nach Gus­to hoch zu pus­hen. Auf die­se Wei­se kann auch ein wirk­lich schlecht klin­gen­der Li­ve­mo­ment „un­ten rum“ver­gol­det wer­den, oh­ne gleich al­le bass­las­ti­gen In­stru­men­te am Pult neu ein­stel­len zu müs­sen. Um Bass-stems noch tigh­ter und kon­trol­lier­ter klin­gen zu las­sen, eig­nen sich Op­to­kom­pres­so­ren (als Out­board oder Dsp-plug-in­Va­ri­an­te) wie der le­gen­dä­re Pro­gramm­kom­pres­sor LA-2A be­son­ders gut. Sie las­sen die Attacks in­takt und re­geln lang­wel­li­ge Klang­er­eig­nis­se wie Vo­cals und Bäs­se auf sehr mu­si­ka­li­sche Wei­se. Mit ma­xi­mal −2 bis −3 db „Gain Re­duc­tion“auf dem Bass­buss kann ei­gent­lich nichts im Stem-mas­te­ring- oder Live­be­reich schief ge­hen. Ein LA-2A er­zeugt ein sta­bi­les Si­gnal, das sich der­art auf­be­rei­tet, per­fekt zum Rest ei­nes Mi­xes pe­geln lässt. Der anglo­fi­ne Ton­tech­ni­ker spricht hier von „Glue“(Ko­hä­renz).

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