Wenn je­der auf dei­ne Ar­beit zählt, mach’ kei­ne Kom­pro­mis­se.

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er­hält man die nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen, was ei­ner­seits die Laut­spre­cher sel­ber leis­ten kön­nen, und wie viel an­de­rer­seits die Fil­ter aus­ma­chen. Abb. 3 zeigt da­zu zu­nächst die Im­pe­danz­kur­ven mit ei­ner Ab­stimm­fre­quenz des Bass­re­flex­ge­häu­ses auf 77 Hz. Die bei­den Tief­tö­ner sind par­al­lel zu ei­ner 4-Oh­mein­heit zu­sam­men­ge­schal­tet, der Hoch­tö­ner ist ein 8-Ohm­sys­tem. Bei­des zu­sam­men er­gibt ei­ne Kom­bi­na­ti­on, die ei­ne gu­te Aus­las­tung der End­stu­fen und des ge­mein­sa­men Netz­teils er­mög­licht.

Die Fre­quenz­gän­ge der bei­den We­ge in Abb. 4 be­zie­hen sich bei­de auf 2,83 V. Für die Tief­tö­ner sind da­her für den 1 W/1 m Wert 3 db ab­zu­zie­hen. Mit 95 db 1 W/1 m schon bei 100 Hz wer­den aber auch dann noch or­dent­li­che Wer­te er­reicht, die ei­nen gu­ten Ma­xi­mal­pe­gel in Aus­sicht stel­len. Für den Tief­ton­weg ma­chen sich die vor­ge­setz­ten akus­ti­schen Band­päs­se ab 500 Hz be­merk­bar. Bei 700 Hz steigt die Kur­ve bis auf 107 db an. Un­wei­ger­lich bringt je­doch der Band­pass dann aber auch ei­nen Pe­gel­ab­fall mit, der sich schon ab 1 khz un­güns­tig be­merk­bar macht. Schaut man sich da­zu den Hoch­ton­weg an, dann wird die­ser ab ca. 1,5 khz ernst­haft ein­setz­bar. Über al­les be­trach­tet ent­steht so ei­ne ge­wis­se Lü­cke um 1 khz, wo­bei der Be­griff „Lü­cke“viel­leicht et­was zu scharf ist – man wür­de sich aber bei bei­den We­gen um 1 khz ei­ni­ge db mehr wün­schen.

Sub­woo­fer Odin S-18A

Wer­fen wir jetzt noch ei­nen Blick auf den zu­ge­hö­ri­gen Sub­woo­fer. Der S-18A ist als kom­pak­ter, voll flug­fä­hi­ger Sub

kon­zi­piert. Das Ge­häu­se ent­spricht in der Brei­te den Toptei­len T-8A. Die Flug­me­cha­nik ist je­doch als Vier­punkt-sys­tem aus­ge­legt. Sol­len Toptei­le un­ter die Sub­woo­fer ge­hängt wer­den, dann wird ein Zwi­schen­rah­men be­nö­tigt, der die Mecha­nik für die Tops ad­ap­tiert. Be­stückt ist der 58 kg wie­gen­de S-18A mit ei­nem 18"-Chas­sis von Ce­les­ti­on mit 4"-Spu­le und Fer­rit­ma­gnet. Ein er­heb­li­cher Teil des Ge­wichts dürf­te da­her auf den Ma­gne­ten des Trei­bers zu­rück­zu­füh­ren sein. Tat­säch­lich be­vor­zu­gen nicht we­ni­ge Ent­wick­ler spe­zi­ell bei Sub­woo­fern Fer­rit­ma­gne­te, da die viel hö­he­re Wär­me­ka­pa­zi­tät des schwe­ren Ma­gne­ten Vor­tei­le bei der Po­wer­com­pres­si­on und Be­last­bar­keit mit sich bringt. Un­ab­hän­gig da­von ist der S-18A aber auch noch gut hand­hab­bar. Je zwei zu­sam­men kön­nen auf dem op­tio­na­lem Dol­ly mit Schutz­hau­be trans­por­tiert wer­den. Die Elek­tro­nik ist äu­ßer­lich weit­ge­hend iden­tisch zu der in den Toptei­len. Im Sub­woo­fer ar­bei­ten je­doch zwei Class-d-end­stu­fen­ka­nä­le in Brü­cke und lie­fern laut Da­ten­blatt 1.500 W an 8 Ohm. Über die Edi­tor­soft­ware kön­nen auch Car­dioid-set­ups er­stellt wer­den.

Die Im­pe­danz­kur­ve des Sub­woo­fers zeigt ein 8-Ohm-sys­tem mit ei­nem un­kri­ti­schem Mi­ni­mum von 7,1 Ohm. Die Ab­stim­mung des Ge­häu­ses liegt bei 40 Hz. Die klei­nen Na­sen im Im­pe­danz­ver­lauf deu­ten auf die ei­ne oder an­de­re Ge­häu­se­re­so­nanz hin, die je­doch al­le au­ßer­halb des an­ge­streb­ten Über­tra­gungs­be­reichs lie­gen. Im zu­ge­hö­ri­gen Fre­quenz­gang aus Abb. 6 sind die da­mit ein­her­ge­hen­den Ein­brü­che und Peaks zu er­ken­nen. Wür­de man die­se ver­mei­den wol­len, dann wä­re das mit mehr Dämm­ma­te­ri­al im Ge­häu­se mög­lich, was dann aber wie­der­um den Pe­gel im tat­säch­lich wich­ti­gen Fre­quenz­be­reich ei­nes Sub­woo­fers re­du­zie­ren wür­de. Im Mit­tel er­reicht der S-18A zwi­schen 40 und 100 Hz sehr gu­te 95 db mit ei­nem per­fekt gera­den Kur­ven­ver­lauf. Die ro­te Kur­ve aus Abb. 6 ent­stand aus ei­ner Fern­feld­mes­sung in 4 m Ab­stand kom­bi­nier­ten mit Nah­feld­mes­sun­gen vor der

Mem­bran und dem Bass­re­flext­un­nel. Der Mess­raum im Mess­la­bor ist nur bis ca. 100 Hz hin­ab hin­rei­chend re­fle­xi­ons­arm, so dass un­ter­halb von 100 Hz kei­ne ech­ten Frei­feld­mes­sun­gen mehr mög­lich sind. Die Lö­sung be­steht aus Nah­feld­mes­sun­gen di­rekt vor den Strah­ler­flä­chen, so dass der um­ge­ben­de Raum dann kei­nen Ein­fluss mehr hat. Die­se wer­den an­schlie­ßend von der Soft­ware im rich­ti­gen Pe­gel­ver­hält­nis ad­diert und dann pas­send so­wohl in der Am­pli­tu­de wie auch in der Pha­se an die Fern­feld­mes­sung un­ter­halb von 100 Hz an­ge­setzt. Die Fern­feld­mes­sung dient da­bei als Re­fe­renz.

Soft­ware und Elek­tro­nik

Con­trol­ler und End­stu­fen be­fin­den sich beim Odin-sys­tem kom­plett in den Laut­spre­chern. Al­le Fil­ter­funk­tio­nen, Li­mi­ter, De­lays etc. wer­den auf di­gi­ta­ler Ebe­ne mit ei­nem DSP rea­li­siert. Im T-8A Topteil ist der DSP mit zwei End­stu­fen, ei­ner Class-d mit 650 W für die bei­den Tief­tö­ner und ei­ner Clas­sab mit 150 W für die Hoch­tö­ner kom­bi­niert. Im Sub­woo­fer ar­bei­ten zwei Class-d-end­stu­fen mit 1.500 W in Brü­cke. Ba­sis für die Fil­ter­ein­stel­lun­gen in ei­nem Laut­spre­cher sind im­mer die pu­ren Fre­quenz­gän­ge der ein­zel­nen We­ge. Für al­le drei We­ge des Odin-sys­tems se­hen wir die­se in Abb. 7. Al­le Kur­ven sind auf ei­ne Span­nung von 2,83 V be­zo­gen, so dass bei glei­chem End­stu­fen-gain in al­len We­gen nach ei­ner Mul­ti­pli­ka­ti­on der Fil­ter mit den Laut­spre­cher­fre­quenz­gän­gen di­rekt das Er­geb­nis sicht­bar wird.

Die im Odin-sys­tem ein­ge­stell­ten Fil­ter fin­den sich in den ent­spre­chen­den Far­ben in Abb. 8. Das Sub­woo­fer-fil­ter (grün) wur­de hier um 12 db ab­ge­senkt, da die Ein­stel­lung von ei­ner Kom­bi­na­ti­on von ei­nem Sub­woo­fer mit vier Toptei­len aus­geht. Un­ab­hän­gig da­von hebt das Fil­ter un­ter­halb von 50 Hz noch ein we­nig an, ob­wohl der S-18A schon ei­nen von Na­tur aus gera­den Fre­quenz­gang hat. Der Hin­ter­grund dürf­te sein, et­was mehr Druck im Bass zu er­zeu­gen, was meist gut an­kommt. Die Tren­nung zu den Toptei­len er­folgt bei ca. 85 Hz und so­mit bei ei­ner Fre­quenz, die un­kri­tisch ist be­züg­lich ei­ner mög­li­chen Or­tung der Subs. Für die Toptei­le gibt es kei­ne un­ter­schied­li­chen Set­ups für den Be­trieb mit oder oh­ne Sub­woo­fer, da die Subs ein­fach als Er­wei­te­rung an die Tops nach un­ten hin an­schlie­ßen. Die nor­ma­le Hoch­pass­funk­ti­on im Fil­ter für die Tops wird so auch di­rekt als X-over-funk­ti­on ge­nutzt. So­weit die Tops dem in der Be­last­bar­keit ge­wach­sen sind, ist das ei­ne gu­te und we­nig feh­ler­träch­ti­ge Me­tho­de.

Der An­wen­der muss bei Be­darf nur die Pe­gel an das Ver­hält­nis Subs zu Tops an­glei­chen und braucht sich um nichts wei­ter Ge­dan­ken zu ma­chen. Die Fil­ter­funk­ti­on für den Tief­ton­weg der T-8A zeigt hier noch ei­ne et­was skur­ri­le Spit­ze bei 1,27 khz, die sich als Irr­weg her­aus­stell­te und in den ak­tu­el­len Set­ups be­reits wie­der ent­fernt wur­de! Der Fil­ter­fre­quenz­gang für den Hoch­tö­ner lässt auch ein we­nig das schon an­ge­spro­che­ne Pro­blem der klei­nen Lü­cke zwi­schen Hoch- und Tief­tö­ner er­ken­nen: Der Hoch­tö­ner muss bei 1,25 khz kräf­tig an­ge­scho­ben wer­den, was man ei­gent­lich ver­mei­den möch­te. Für ein 2-We­ge-sys­tem ist es je­doch fast nicht mög­lich, oh­ne Kom­pro­mis­se an ir­gend­ei­ner Stel­le aus­zu­kom­men

und für das T-8A liegt er an die­ser Stel­le. Wie letzt­end­lich das Ge­samt­er­geb­nis aus­fällt, zeigt Abb. 11. Die leich­te Bas­s­an­he­bung wur­de be­reits the­ma­ti­siert. Der An­stieg zu den Hö­hen hin nimmt das Cou­pling der Bo­xen im Ar­ray vor­weg und hebt die Hö­hen ent­spre­chend an. Die Vor­ein­stel­lung passt in den Gr­und­zü­gen für Ar­rays mit 3–4 Ein­hei­ten. Bei grö­ße­ren Sys­te­men kann der An­wen­der dann mit Hil­fe der Edi­tor-soft­ware wei­te­re Fil­ter set­zen.

Da­mit wä­re man beim The­ma Soft­ware an­ge­langt. Die Edi­tor-soft­ware greift via Netz­werk auf die Dsp-sys­te­me in den Laut­spre­chern zu. Odin bie­tet da­zu ei­nen ei­ge­nen, leicht mo­di­fi­zier­ten Wlan-rou­ter an, die­ser CL-4 Con­nect hat vier Et­her­net-ports. An je­dem die­ser Ports kön­nen bis zu zwölf Bo­xen im Dai­sy-chain ge­linkt an­ge­schlos­sen wer­den. Die Spe­zia­li­tät da­bei ist die Er­ken­nung der Rei­hen­fol­ge des ver­link­ten Netz­werks. Das heißt, wenn man in ei­nem Li­ne-ar­ray kon­se­quent von oben nach un­ten durch­ver­ka­belt, dann weiß die Soft­ware auch, wel­che Box sich wo im Ar­ray be­fin­det. Abb. 9 zeigt da­zu ei­nen Screenshot mit dem Ab­bild ei­nes an­ge­schlos­se­nen Sys­tems. An Port A und B sind die je sechs Bo­xen der Li­ne-ar­rays für links und rechts an­ge­schlos­sen. Der An­wen­der kann die­se jetzt noch in Grup­pen oder Un­ter­grup­pen zu­sam­men­fas­sen und dann ge­mein­sam auf die­se zu­grei­fen. Das Ab­bild in der Soft­ware ent­spricht da­bei der Ab­fol­ge der Bo­xen in den rea­len Ar­rays. An den Ports C und D sind im Bei­spiel die Sub­woo­fer an­ge­schlos­sen, wo­bei das grund­sätz­li­che Vor­ge­hen zur Iden­ti­fi­ka­ti­on der ein­zel­nen Bo­xen iden­tisch ist. In die­ser Form ist das Sys­tem zur­zeit noch auf 48 Laut­spre­cher li­mi­tiert, was für die meis­ten ty­pi­schen An­wen­dungs­fäl­le aus­rei­chen soll­te.

Für ein­zel­ne Laut­spre­cher oder auch Grup­pen bie­tet die Soft­ware ei­ne Rei­he von Ein­stell­mög­lich­kei­ten, die al­le di­rekt in den Laut­spre­chern auch um­ge­setzt und so­mit auch im Live­be­trieb ge­nutzt wer­den kön­nen. Abb. 10 zeigt da­zu ei­nen Screenshot für die Ein­stell­mög­lich­kei­ten ei­ner Grup­pe. Es gibt ei­nen 8-fach pa­ra­me­tri­schen EQ mit Peak- und Shel­fFil­tern, je ei­nen Hoch- und Tief­pass so­wie De­lay- und Gainein­stel­lun­gen. Ne­ben den Ein­stell­mög­lich­kei­ten hat die Soft­ware auch ei­ne Über­wa­chungs­funk­ti­on. Pe­gel, Clip und Li­mi­ter-ein­satz so­wie der Sta­tus wer­den für al­le Laut­spre­cher im Netz­werk an­ge­zeigt und er­mög­li­chen so ei­ne um­fas­sen­de Kon­trol­le vom Foh-platz aus.

Per­for­mance Odin-ge­samt­sys­tem

Wie al­le drei We­ge des Odin-sys­tems zu­sam­men mit der ein­ge­bau­ten Elek­tro­nik spie­len, zeigt Abb. 11. Die Über­gän­ge fin­den bei 85 Hz und bei ca. 1,2 khz statt. Der Sub­woo­fer und die Toptei­le ad­die­ren sich gut, was vor al­lem dann wich­tig ist, wenn die Sub­woo­fer über den Toptei­len ge­flo­gen wer­den oder sich im Gro­und­stack di­rekt un­ter den Tops be­fin­den. Der An­wen­der kann dann da­von aus­ge­hen, dass Tops und Sub­woo­fer oh­ne wei­te­re An­pas­sung in Pha­se ar­bei­ten. Bei Auf­bau­ten mit ei­nem grö­ße­ren Ab­stand zwi­schen Subs und Tops emp­fiehlt sich un­ab­hän­gig vom Sys­tem im­mer ei­ne mess­tech­ni­sche Lauf­zeit- und Pha­sen­an­pas­sung.

Die bei­den We­ge im Topteil kom­men nicht ganz so har­mo­nisch zu­sam­men. Die Sum­men­kur­ve liegt so­gar et­was un­ter der des Hoch­tö­ners al­lei­ne, was auf ei­ne de­struk­ti­ve In­ter­fe­renz hin­weist. Da bei­de We­ge in die­sem et­was schwie­ri­gen Fre­quenz­be­reich star­ke Pha­sen­dre­hun­gen auf­wei­sen, ist ein ex­ak­ter und wei­ter rei­chen­der Pha­sen­ab­gleich mit her­kömm­li­chen Fil­tern auch kaum mög­lich. Fir-fil­ter mit

von­ein­an­der un­ab­hän­gi­gen Am­pli­tu­den- und Pha­sen­ein­stel­lun­gen wür­den an die­ser Stel­le mehr Mög­lich­kei­ten bie­ten.

In Abb. 12 sind die Pha­sen­gän­ge des Topteils (rot) und des Ge­samt­sys­tem aus Topteil und Sub­woo­fer (blau) dar­ge­stellt. Die vor­ab schon an­ge­spro­che­ne leich­te Fehl­an­pas­sung zwi­schen Tief­tö­ner und Hoch­tö­ner ist auch hier zu er­ken­nen. Zwi­schen 500 Hz und 2 khz ver­än­dert der Pha­sen­gang sei­ne Stei­gung. Idea­ler­wei­se soll­te die Stei­gung kon­stant sein. Das Topteil für sich be­trach­tet dreht die Pha­se drei­mal um 360° durch die bei­den Hoch­pass­funk­tio­nen 4. Ord­nung akus­tisch und elek­trisch und durch das X-over-fil­ter 4. Ord­nung. Mit Sub­woo­fer kommt dann noch ein wei­te­res X-over­fil­ter 4. Ord­nung hin­zu. Die star­ke Pha­sen­dre­hung zu tie­fen Fre­quen­zen hin be­wirkt ei­nen ent­spre­chen­den An­stieg in der Grup­pen­lauf­zeit, der sich dann wie­der­um im Spek­tro­gramm als lan­ges Nach­schwin­gen un­ter­halb von 200 Hz zu er­ken­nen gibt. Das mag jetzt al­les et­was ver­wir­rend und be­droh­lich klin­gen, ist aber nur ganz nor­ma­le Fil­ter­theo­rie, die un­ab­hän­gig von Laut­spre­cher Typ A oder B zu be­ob­ach­ten ist. Stei­le X-over-fil­ter 4. Ord­nung sind in der Pa-tech­nik der Stan­dard, Bass­re­flex­ge­häu­se und Hoch­pass­fil­ter 4. Ord­nung zum Schutz der Tief­tö­ner eben­so, so dass die da­mit ein­her­ge­hen­den Pha­sen­dre­hun­gen Prin­zip be­dingt sind. Ei­ne Ver­bes­se­rung wä­re in Gren­zen mit Fir-fil­tern mög­lich, de­ren Ein­satz bei tie­fen Fre­quen­zen und li­ne­ar­pha­si­gem Ver­lauf aber wie­der­um zu un­zu­mut­ba­ren La­ten­zen füh­ren wür­de.

Odin-zu­sam­men­spiel: Di­rec­tivi­ty

Bis­lang wur­de im­mer nur die ein­zel­ne Box be­trach­tet, Ein­satz er­folgt aber in­ner­halb ei­nes Ar­rays. Das kann wie­der­um in

der Län­ge und im Cur­ving va­ri­ie­ren. Bei­des hat ei­nen mehr oder we­ni­ger star­ken Ein­fluss auf den Fre­quenz­gang des Ar­rays. Sieht man sich da­zu Abb. 14 an, dann zei­gen die drei ro­ten Kur­ven, wie sich ein Ar­ray aus drei Ele­men­ten im Fre­quenz­gang auf der Mit­tel­ach­se ab­hän­gig vom Cur­ving ver­än­dert. Un­ter­halb von 2 khz sind die Ve­rän­de­run­gen mi­ni­mal. Dar­über hin­aus fällt je­doch der Pe­gel mit zu­neh­men­dem Öff­nungs­win­kel deut­lich ab. Die Ur­sa­che: Für tie­fe Fre­quen­zen, re­spek­ti­ve gro­ße Wel­len­län­gen, hat das Cur­ving ei­nes so klei­nen Ar­rays kaum Aus­wir­kun­gen. Bei ho­hen Fre­quen­zen ver­teilt man je­doch die Hoch­to­n­en­er­gie mit zu­neh­men­dem Cur­ving auf ei­nen im­mer grö­ße­ren Raum­win­kel, ent­spre­chend lei­ser wird das Ar­ray auf der Mit­tel­ach­se. Gut zu er­ken­nen ist das an­hand der blau­en Kur­ven, die 10° au­ßer­halb der Mit­tel­ach­se ge­mes­sen wur­den, wo dann das stark bün­deln­de 3 × 0°-Ar­ray viel stär­ker ab­fällt als das 3 × 3°- und das 3 × 7,5°-Ar­ray. Noch wei­ter au­ßer­halb der Mit­tel­ach­se bei 20° (grü­ne Kur­ven) be­fin­det man sich dann für al­le drei Cur­ving-va­ri­an­ten schon au­ßer­halb des Wir­kungs­be­rei­ches. Hier ist dann schon ab 500 Hz auf­wärts ein deut­li­cher Pe­gel­ab­fall aus­zu­ma­chen. Die Kur­ven zei­gen so­mit, dass auch ein klei­nes Li­ne-ar­ray mit nur drei Ein­hei­ten schon ei­ne ge­ziel­te Aus­rich­tung auf ei­ne zu be­schal­len­de Flä­che er­mög­licht.

Wei­te­re Mes­sun­gen zur Di­rec­tivi­ty fin­den sich in den nach­fol­gen­den Is­o­ba­ren­dia­gram­men. Abb. 15 und 16 be­tref­fen zu­nächst nur ei­ne ein­zel­ne Box. Der no­mi­nel­le ho­ri­zon­ta­le Öff­nungs­win­kel von 100° lässt sich gut nach­voll­zie­hen. Le­dig­lich im Über­gangs­be­reich kommt es un­ver­meid­lich zu ei­ner klei­nen Ein­schnü­rung durch In­ter­fe­ren­zen.

Wäh­rend die ho­ri­zon­ta­len Is­o­ba­ren ei­nes Li­ne-ar­rayE­le­ments noch ein­fach zu in­ter­pre­tie­ren sind, wird es in der Ver­ti­ka­len schon schwie­ri­ger. Hier soll­ten die Is­o­ba­ren mög­lichst kon­ti­nu­ier­lich im­mer spit­zer zu­lau­fen und so we­nig wie mög­lich zu den Sei­ten hin aus­ufern oder Ne­ben­ma­xi­ma aus­bil­den. Wie Abb. 16 zeigt, ver­hält sich die T-8A un­ter die­sem Aspekt vor­bild­lich. Vor al­lem zu den ho­hen Fre­quen­zen hin gibt es fast kei­ne seit­li­chen Aus­läu­fer bei den Is­o­ba­ren. Im zwei­ten ver­ti­ka­len Durch­lauf für die ver­ti­ka­le Ebe­ne wur­den dann drei Ein­hei­ten mit Cur­ving-win­keln von 3 × 0°, 3 × 3° und 3 × 7,5° auf dem Dreh­tel­ler plat­ziert. Auch hier gibt es nichts zu kla­gen. Bei 3 × 0° schnürt sich die Na­del aus Abb. 16 ent­spre­chend der jetzt grö­ße­ren Aus­deh­nung ein, bleibt aber in den Sei­ten­be­rei­chen wei­ter­hin weit­ge­hend frei von Ne­ben­ma­xi­ma. Für 3 × 3° und 3 × 7,5° öff­net sich der Kern­be­reich ent­spre­chend der Ein­stel­lung. In den Rand­zo­nen wird es et­was un­gleich­mä­ßi­ger, ins­ge­samt ver­hält sich das Ar­ray je­doch so wie er­war­tet. Bei 3 × 7,5°, dem ma­xi­ma­len Öff­nungs­win­kel für die T-8A, be­ginnt der Kern­be­reich um die Mit­tel­ach­se ober­halb von 12 khz mi­ni­mal auf­zu­rei­ßen, was aber noch voll­kom­men un­kri­tisch ist.

Ma­xi­mal­pe­gel

Für die Ma­xi­mal­pe­gel­be­stim­mung wur­den die bei­den üb­li­chen Mess­ver­fah­ren ein­ge­setzt. Zu­nächst die klas­si­sche Ma­xi­mal-spl-mes­sung mit Si­nus­burst-si­gna­len von 185 ms Län­ge. Hier wer­den via FFT die har­mo­ni­schen Ver­zer­run­gen (THD) aus­ge­wer­tet. Das Mess­pro­gramm stei­gert da­bei den Pe­gel so lan­ge, bis ent­we­der ein vor­ge­ge­be­ner Ver­zer­rungs­wert er­reicht ist oder ein Li­mi­ter be­gren­zend ein­greift. Bei pas­si­ven Laut­spre­chern wird zu­sätz­lich noch ei­ne ma­xi­ma­le Leis­tung vor­ge­ge­ben, um we­nig ver­zer­ren­de Laut­spre­cher nicht durch Über­las­tung zu zer­stö­ren. Abb. 18 zeigt die so er­stell­ten Mes­sun­gen ei­ner ein­zel­nen T-8A für höchs­tens 3 % und höchs­tens 10 % Ver­zer­run­gen. Ei­ne wei­te­re Kur­ve wur­de für höchs­tens 10 % Ver­zer­run­gen mit ei­nem Ar­ray aus drei T-8A ge­mes­sen. Der Sub­woo­fer S-18A wur­de se­pa­rat eben­falls für höchs­tens 10% Ver­zer­run­gen ge­mes­sen. Mit Aus­nah­me der schon be­kann­ten klei­nen Schwä­che zwi­schen 1 und 2 khz gibt sich das Odin-sys­tem ma­kel­los. Drei Be­rei­che sind im Ver­hal­ten der T-8A zu un­ter­schei­den. Un­ter­halb von 150 Hz se­pa­rie­ren sich die bei­den Kur­ven für 3 % und 10 %. Durch die bei tie­fen Fre­quen­zen not­wen­di­ge Aus­len­kung ent­ste­hen Ver­zer­run­gen und die bei­den 8"-Trei­ber nä­hern sich ih­rem Li­mit. Ober­halb von 150 Hz de­cken sich die 3 %- und 10 %-Kur­ven im Ar­beits­be­reich der Tief­tö­ner na­he­zu voll­stän­dig. D. h., der 3 %-Grenz­wert wird nicht über­schrit­ten. Der da­bei er­ziel­te Pe­gel liegt ca. 23 db über der 1 W/1 m Sen­si­ti­vi­ty-kur­ve, ent­spre­chend ei­ner zu­ge­führ­ten Leis­tung von 200 W, was die Be­gren­zung durch ei­nen in­ter­nen Li­mi­ter na­he­legt. Ober­halb von 1 khz do­mi­niert dann der Hoch­tö­ner das Ge­sche­hen. Die sich um ca. 10 db un­ter­schei­den­den 3 %- und 10 %-Kur­ven sind ty­pisch für ei­nen Kom­pres­si­ons­trei­ber mit ho­hem k2-ver­zer­rungs­an­teil. Die Kur­ve für das Ar­ray mit drei T-8A lie­fert in­so­fern kei­ne neu­en Er­kennt­nis­se, als dass sich hier der er­war­te­te 9 db-pe­gel­zu­wachs zeigt,

»Auch ein klei­nes Li­ne-ar­ray mit nur drei Ein­hei­ten er­mög­licht schon ei­ne ge­ziel­te Aus­rich­tung auf ei­ne zu be­schal­len­de Flä­che.«

der bis 5 khz weit­ge­hend kon­stant ist und dann nach­lässt. Für ho­he Fre­quen­zen kop­peln die Hoch­tö­ner nicht mehr und er­wei­tern statt­des­sen den be­schall­ten Raum­win­kel. Für den Sub­woo­fer be­trägt der Pe­gel­ge­winn ge­gen­über der 1 W/1 m Sen­si­ti­vi­ty ca. 28 db ent­spre­chend 630 W.

Noch re­le­van­ter für den prak­ti­schen Be­trieb dürf­ten die Mul­ti­ton­mes­sung aus Abb. 19 und Abb. 20 sein. Als An­re­gungs­si­gnal wur­de das be­kann­te Mul­ti­ton­signal aus 60 in Pha­se zu­fäl­lig ver­wür­fel­ten Si­nus­si­gnal mit ei­ner spek­tra­len Ge­wich­tung ent­spre­chend EIA-246B ge­nutzt. Das Ver­hält­nis Spit­zen­wert zu Ef­fek­tiv­wert (Crest­fak­tor) in die­sem Si­gnal liegt bei 4 oder 12 db. Sub­tra­hiert man nach der Über­tra­gung die­ses Si­gnals über den Laut­spre­cher al­le 60 Spek­tral­li­ni­en des An­re­gungs­si­gnals, dann blei­ben nur die neu hin­zu­ge­kom­me­ne An­tei­le, die sich aus den vom Laut­spre­cher er­zeug­ten har­mo­ni­schen Ver­zer­run­gen (THD) und al­len In­ter­mo­du­la­ti­ons­ver­zer­run­gen (IMD) zu­sam­men­set­zen. Die Be­zeich­nung da­für ist TD für To­tal Dis­tor­ti­ons als Sum­me aus THD und IMD. Aus den Mes­sun­gen las­sen sich nun drei Wer­te ab­lei­ten: Der schon ge­nann­te Td-wert, der hier wie­der als Grenz­wert mit 10 % fest­ge­legt wur­de, der da­bei er­reich­te Mit­te­lungs­pe­gel Leq und der Spit­zen­pe­gel Lpk. Bei 10 % TD er­reicht ei­ne ein­zel­ne T-8A 117,4 db Mit­te­lungs­pe­gel und 130 db Spit­zen­pe­gel. Der Wert deckt sich fast ge­nau mit der An­ga­be aus dem Da­ten­blatt von 129 db. Et­was auf­fäl­lig in der Mes­sung sind die ho­hen Spek­tral­li­ni­en der Ver­zer­run­gen zwi­schen 2 und 4 khz, die in Ein­klang mit der Pe­gel­schwä­che in der Max.-spl-mes­sung zwi­schen 1 und 2 khz ste­hen. Die Max.-spl-mes­sung be­zieht sich auf die Fre­quenz der Grund­wel­le, wo­ge­gen die Mul­ti­ton­mes­sung die Ver­zer­rungs­kom­po­nen­ten di­rekt zeigt, die dann ent­spre­chend hö­her lie­gen. Für das 3er-ar­ray er­gibt die Mul­ti­ton­mes­sung ei­nen ma­xi­ma­len Leq von 127 db und ei­nen Spit­zen­pe­gel von 139 db. Mit bei­den Wer­ten braucht man sich nicht zu ver­ste­cken.

Rech­net man die Prei­se für ein klei­nes Set be­ste­hend aus 2 × vier Tops und 2 × zwei Subs mit zwei Flug­rah­men, zwei Roll­bret­tern für die Subs mit Schutz­hül­len, zwei Ca­ses für die Tops und den Odin Et­her­net Hub zu­sam­men, dann kommt man auf ei­nen UVP in der Sum­me von 31 T€. Der Stra­ßen­preis wür­de dann in ei­ner Grö­ßen­ord­nung von ca. 25 T€ lie­gen. Be­denkt man, dass dann schon die ge­sam­te Elek­tro­nik und auch das Netz­werk in­be­grif­fen sind, eben­so wie die Trans­port­hil­fen, dann gibt es ver­mut­lich nur we­ni­ge Mit­be­wer­ber, die ein ähn­li­ches An­ge­bot im Port­fo­lio ha­ben.

Fa­zit

Mit Odin tritt ei­ne neue Mar­ke in der pro­fes­sio­nel­len Be­schal­lungs­sze­ne an. Da­hin­ter ste­hen die gro­ße Mar­ke DAP und die nie­der­län­di­sche Highli­te in­ter­na­tio­nal BV. Mit den Odin­pro­duk­ten zielt man auf den ge­ho­be­nen Be­schal­lungs­sek­tor für klei­ne­re und mitt­le­re Events. Die bei­den ers­ten Laut­spre­cher­mo­del­le in der Odin-se­rie sind das Li­ne-ar­ray Ele­ment T-8A und der zu­ge­hö­ri­ge flug­fä­hi­ge Sub­woo­fer S-18A. Bei­de sind voll ak­tiv und self powe­r­ed. Ne­ben der kom­plet­ten Au­dio­elek­tro­nik ha­ben al­le Laut­spre­cher auch di­rekt die Netz­werk­tech­nik in­te­griert, so dass bei Be­darf via Soft­ware ein kom­plet­tes Sys­tem schnell und si­cher kon­fi­gu­riert und dann auch im Be­trieb kon­trol­liert wer­den kann. Wer die Ver­net­zung nicht be­nö­tigt oder möch­te, kann das Sys­tem auch ganz ein­fach per Aus­wahl am Dreh­schal­ter auf ei­nes der acht vor­ge­fer­tig­ten Pre­sets ein­stel­len und nut­zen. Die Aus­füh­rung der

Ge­häu­se und das An­ge­bot an Zu­be­hör für den Flug­be­trieb und den Trans­port ent­spre­chen dem üb­li­chen Stan­dard auf dem pro­fes­sio­nel­len Markt. Man braucht sich hier trotz des New­co­mer-sta­tus’ hin­ter kei­nem der eta­blier­ten Pro­duk­te zu ver­ste­cken. Glei­ches gilt für die ver­wen­de­ten Trei­ber, die al­le­samt von der bri­ti­schen Tra­di­ti­ons­mar­ke Ce­les­ti­on stam­men. Im Mess­la­bor zeig­te das Odin-sys­tem gu­te bis sehr gu­te Wer­te. Die Di­rec­tivi­ty ist vor­bild­lich und der er­reich­ba­re Ma­xi­mal­pe­gel über­trifft so­gar leicht den Wert aus dem Da­ten­blatt (was sonst eher sel­ten vor­kommt). Klei­ne Schwä­chen gibt es noch im Über­gangs­be­reich zwi­schen Hoch- und Tief­tö­ner im Topteil und bei der Fil­ter­ab­stim­mung. Spe­zi­ell Letz­te­res ist über ein Firm­ware-up­date aber schnell zu än­dern. Für den Ver­lei­her oder auch für Clubs und an­de­re klei­ne Büh­nen be­kommt man bei Odin so­mit ein ab­so­lut pro­fes­sio­nel­les und gu­tes Pa-sys­tem für ei­nen äu­ßerst at­trak­ti­ven Preis.

Im­pe­danz­ver­lauf Sub­woo­fers S-18A 40 Hz (Abb. 5) mit ei­ner Ab­stim­mung auf

Fre­quenz­gän­ge T-8A mit An­ga­be der Sen­si­ti­vi­ty für 2,83 V/1 m für den Hoch- und Tief­tö­ner, bei­de We­ge lie­fern ei­ne gu­te Sen­si­ti­vi­ty. Ober­halb von 1 khz deu­te­te sich ei­ne mög­li­che Schwach­stel­le an (Abb. 4)

Im­pe­danz­kur­ven von Hoch- und Tief­tö­ner in der T-8A. Das Bass­re­flex­ge­häu­se ist auf 77 Hz ab­ge­stimmt (Abb. 3)

Car­dioid-an­ord­nung mit zwei Sub­woo­fern Odin S-18A

Er­fas­sung der Di­rec­tivi­ty im schall­to­ten Raum (links im Ka­me­ra­bild sicht­bar)

Fre­quenz­gang des S-18A Sub­woo­fers mit Nah­feld­mes­sun­gen der Mem­bran (blau), am Port (grün), de­ren Sum­me (rot ge­stri­chelt) und als kom­bi­nier­te Nah­feld- Fern­feld-mes­sung (rot). Mit ei­ner Sen­si­ti­vi­ty von 95 db 2,83 V/1 m und ei­ner un­te­ren Eck­fre­quenz von 34 Hz lie­fert der 18"-Trei­ber in der kom­pak­ten Box ei­ne sehr gu­te Per­for­mance (Abb. 6)

Fre­quenz­gän­ge al­ler drei We­ge des Odin-sys­tems – die Auf­ga­be der in­te­grier­ten Dsp-sys­tems ist, dar­aus ein har­mo­ni­sches Ge­samt­sys­tem zu bil­den (Abb. 7)

Con­trol­ler­funk­tio­nen der drei We­ge mit De­fault-pre­set Nr. 0, die auf­fäl­li­ge Spit­ze bei 1,27 khz wur­de zwi­schen­zeit­lich wie­der aus dem Set­up her­aus­ge­nom­men (Abb. 8)

Sys­tem­über­sicht in der Odin Soft­ware mit Grup­pen­bil­dung, an den vier Rou­ter-ports kön­nen je bis zu 12 Laut­spre­cher im Dai­sy Chain an­ge­schlos­sen wer­den (Abb. 9)

Fil­ter­funk­tio­nen so­wie Gain und De­lay für ein­zel­ne Bo­xen oder de­fi­nier­te Grup­pen in der Odin Edi­tor Soft­ware (Abb. 10)

Ralph Ga­b­riël führt Kun­den aus den Nie­der­lan­den, Bel­gi­en und Deutsch­land in das Odin-sys­tem ein

der Odin-kom­bi­na­ti­on mit ei­nem ins­ge­samt gut­mü­ti­gen Ver­hal­ten. Die schar­fe Re­so­nanz bei 1,27 khz wird durch das (zwi­schen­zeit­lich wie­der ent­fern­te!) Fil­ter ver­ur­sacht, das lan­ge Nach­schwin­gen bei tie­fen Fre­quen­zen ent­steht durch die star­ke Pha­sen­dre­hung der Fil­ter (Abb. 13)

3er Ar­ray mit Öff­nungs­win­keln von 3 × 0°, 3 × 3° und 3 × 7,5° ge­mes­sen je­weils auf der Mit­tel­ach­se (rot), 10° au­ßer­halb der Ach­se (blau) und 20° au­ßer­halb der Ach­se (grün) (Abb. 14)

Vor­bild­lich: ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren ei­ner ein­zel­nen T-8A oh­ne seit­li­che Aus­läu­fer (Abb. 16)

Ho­ri­zon­ta­le Is­o­ba­ren der T-8A mit ei­nem Ab­strahl­win­kel von 100° (Abb. 15)

Ver­ti­ka­le Is­o­ba­ren mit drei T-8A und Win­kel­ein­stel­lun­gen von 0°, 3° und 7,5° zwi­schen den Ein­hei­ten (Abb. 17)

Ein klei­nes Odin Set mit je vier Toptei­len pro Sei­te und zwei Subs in Car­dioid-an­ord­nung

Mul­ti­ton­mes­sung für ein Ar­ray mit drei T-8A bei 10 % Ge­samt­ver­zer­run­gen, der mit ei­nem EIA-426B 12 db Crest­fak­tor-si­gnal er­reich­te Mit­te­lungs­pe­gel be­trägt jetzt 127 db und der Spit­zen­pe­gel 139 db (Abb. 20)

Ma­xi­mal­pe­gel mit Si­nus­burst ge­mes­sen für ei­ne T-8A bei höchs­tens 3 % (blau) und höchs­tens 10 % (rot) Ver­zer­run­gen, in Ma­gen­ta für drei T-8A bei höchs­tens 10 % und in Grün für den Sub­woo­fer S-18A bei 10 % (Abb. 18)

Mul­ti­ton­mes­sung für ei­ne T-8A bei 10 % Ge­samt­ver­zer­run­gen, der mit ei­nem EIA-426B 12 db Crest­fak­tor Si­gnal er­reich­te Mit­te­lungs­pe­gel be­trägt 117 db und der Spit­zen­pe­gel 130 db (Abb. 19)

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