Ver­si­che­rung: WM und Pu­b­lic Viewing

Production Partner - - In­halt - Text: Chris­ti­an Raith | Bil­der: Pixabay

Egal, ob ihr ei­nen der be­gehr­ten Jobs als Tech­nik­fir­ma, Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker, Sta­ge­hand, Run­ner o. ä. wäh­rend der Welt­meis­ter­schaft in Russ­land be­kom­men habt oder eu­er Equip­ment für die zahl­rei­chen Pu­b­lic Viewing-ver­an­stal­tun­gen hier­zu­lan­de ver­leiht bzw. auf­baut: Der ei­ne oder an­de­re Punkt birgt ein paar Ri­si­ken, die man vor­ab kurz klä­ren soll­te.

Für vie­le ist es ein gro­ßer Traum, bei der Durch­füh­rung der FIFA Fuß­ball-welt­meis­ter­schaft, dem größ­ten Fuß­ball­fes­ti­val der Welt, mit­zu­wir­ken. Be­vor man aber den Kof­fer packt und sich auf den Weg nach Russ­land macht, soll­ten ein paar Klei­nig­kei­ten be­ach­tet wer­den. Man hat si­cher an­de­re Din­ge im Kopf und das Letz­te, mit dem man sich be­schäf­ti­gen möch­te, ist das lang­wei­li­ge The­ma Ver­si­che­rung. Aber den­noch soll­te man sich kurz Ge­dan­ken ma­chen, was für Ri­si­ken auf ei­nen, sei es als Ein­zel­per­son oder auch als Fir­ma, zu­kom­men kön­nen. Das kann nur ei­ne Klei­nig­keit sein, wie ein falsch ver-

leg­tes Kabel, aber wenn es doch das ver­ges­se­ne Sa­fe­ty an der Laut­spre­cher­box ist, die dann zu „Flie­gen“an­fängt, wird die Si­tua­ti­on für den Ver­ant­wort­li­chen wahr­schein­lich un­ge­müt­lich …

Des­halb ist es wich­tig, dass man sich mit dem The­ma, sei es noch so lang­wei­lig, be­fasst und man si­cher in die WM 2018 star­ten kann.

Vie­le wer­den be­reits ei­ne be­ste­hen­de Be­rufs- oder Be­triebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung als Tech­ni­ker o. ä. vor­wei­sen kön­nen. Hier ist es wich­tig, zum ei­nen sei­ne Tä­tig­keits­be­schrei­bung zu über­prü­fen: Steht im Ver­si­che­rungs­schein auch wirk­lich das drin, was man tat­säch­lich macht? Eben­so soll­ten die Ein­schlüs­se und der Gel­tungs­be­reich über­prüft wer­den. Es hilft nichts, wenn ei­ne Be­rufs­haft­pflicht für Elek­tro­tech­ni­ker ab­ge­schlos­sen ist, in der z. B. Tä­tig­keits­und Be­ar­bei­tungs­schä­den aus­ge­schlos­sen sind und der Gel­tungs­be­reich nur für die EU gilt. Als nächs­ter wich­ti­ger Punkt soll­te die Ver­si­che­rungs­sum­men er­wähnt sein. Die­se soll­ten für sol­che Auf­trä­ge grund­sätz­lich min­des­tens 3 Mio. Eu­ro für Per­so­nen- und Sach­schä­den be­tra­gen. Oft for­dern die Auf­trag­ge­ber auch hö­he­re Sum­men, ge­ra­de bei Jobs im Aus­land.

Wenn man als Fre­e­lan­cer ar­bei­tet und z. B. nur die­sen ei­nen Job hat und da­nach vor­aus­sicht­lich erst mal nicht mehr in dem Be­reich tä­tig sein wird (oder in ein An­ge­stell­ten­ver­hält­nis zu­rück­kehrt), kann man sich na­tür­lich kurz­fris­tig, al­so nur für den be­nö­tig­ten Zei­t­raum, ab­si­chern. Auch hier ist die Prä­mie recht über­sicht­lich, sie be­ginnt schon bei 100 Eu­ro net­to bei ei­ner Ver­si­che­rungs­sum­me von 3 Mio. Eu­ro für ei­nen Zei­t­raum von drei Mo­na­ten.

Equip­ment-ver­si­che­rung

Nun ist nicht nur die Haft­pflicht The­ma, son­dern auch die Ab­si­che­rung des Equip­ments. Hier kommt ei­ne sog. Elek­tro­nik­ver­si­che­rung zum Tra­gen. Wir spre­chen in die­sem Fall von ei­ner „All-ge­fah­ren-de­ckung“, die z. B. dann greift, wenn der Wind ein we­nig zu hef­tig durch die LED-WAND pfeift oder die Laut­spre­cher­box im Bier­gar­ten von stür­mi­schen Fans mit Bier durch­tränkt wur­de.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.