Sound-de­sign Mu­si­cal Ghost

Auf­wän­di­ge Mu­si­cal-pro­duk­tio­nen ste­hen seit ge­rau­mer Zeit hoch im Kurs: Der Mix aus star­ker Sto­ry und tech­nisch an­spruchs­vol­ler Ins­ze­nie­rung ga­ran­tiert lang­fris­tig aus­ver­kauf­te Häu­ser. Das tra­di­ti­ons­rei­che Ber­li­ner Thea­ter des Wes­tens macht da kei­ne Aus­na

Production Partner - - Inhalt - Text: Mat­thi­as Fuchs | Fo­tos: Mat­thi­as Fuchs, Sta­ge En­ter­tain­ment, TDW

Andre­as Ham­me­rich ar­bei­tet als Thea­tri­cal Sound Co­or­di­na­tor / Sound De­si­gner bei der Sta­ge En­ter­tain­ment Gmbh in Hamburg. In un­se­rem Pro­duk­ti­ons­be­richt spricht er über die Tech­nik der Pro­duk­ti­on – und die Ar­beits­an­for­de­run­gen im Mu­si­cal

Mu­si­cal-pro­duk­tio­nen von in­ter­na­tio­na­ler Gel­tung stel­len an­spruchs­vol­le Auf­ga­ben an Cr­ew und Tech­nik. Üb­li­cher­wei­se gibt man sich nicht mit Stan­dard­lö­sun­gen zu­frie­den, son­dern kom­bi­niert im Rah­men der ge­ge­be­nen Op­tio­nen die best­mög­li­chen Kom­po­nen­ten, die zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Sound­de­si­gner spielt da­bei die zen­tra­le Rol­le – zeich­net er doch ver­ant­wort­lich für al­les, was Pu­bli­kum, Schau­spie­ler und Mu­si­ker wäh­rend der Show hö­ren kön­nen bzw. hö­ren sol­len. Ne­ben der Pro­duk­ti­on von Sound­ef­fek­ten im Vor­feld ge­hört vor al­lem die kom­pe­ten­te Aus­wahl des Equip­ments, die Kon­trol­le der In­stal­la­ti­on so­wie die Pro­gram­mie­rung sämt­li­cher Au­dio­ge­rät­schaf­ten zu den Kern­auf­ga­ben des Sound-de­si­gners.

Die deutsch­spra­chi­ge Ver­si­on von Ghost liegt in der Ob­hut des Ham­bur­ger Sound-de­si­gners Andre­as Ham­me­rich. Er ar­bei­tet für das eben­falls in Hamburg an­säs­si­ge Un­ter­neh­men Sta­ge En­ter­tain­ment Gmbh, wel­ches zu den Glo­bal-play­ern im Event-be­reich zählt. Für un­se­ren Re­port folg­ten wir Andre­as Ham­me­rich in die Ka­ta­kom­ben des Ber­li­ner Thea­ter des Wes­tens.

Auf Hand­steue­rung

Auch Andre­as Ham­me­rich hebt die an­spruchs­vol­len Auf­ga­ben von Sound-de­si­gner und Ope­ra­tor/mi­xer her­vor. Syn­chron zur Show wer­den Sze­ne für Sze­ne Mi­xer-sce­nes auf­ge­ru­fen und zu­dem das Sound­bild über­wacht. Na­tür­lich lie­ße sich der ge­sam­te Ablauf theo­re­tisch voll­stän­dig au­to­ma­ti­sie­ren, aber das wür­de nicht au­to­ma­tisch op­ti­ma­le Er­geb­nis­se ga­ran­tie­ren. Andre­as Ham­me­rich: „Zu viel Au­to­ma­ti­on macht das Ge­sche­hen zwangs­läu­fig sehr sta­tisch. So war für Ghost zu­nächst vor­ge­se­hen, die meh­re­ren hun­dert in Lo­gic Pro an­ge­leg­ten Sound­ef­fek­te und Backings über ei­nen star­ren Click­track aus­zu­lö­sen. Schau­spie­ler und Band hät­ten dann je­doch fest nach die­sem Ti­ming agie­ren müs­sen. Wir än­der­ten das Ver­fah­ren schließ­lich so, dass der Band-key­boar­der ma­nu­ell von sei­ner Tas­ta­tur und ei­nem Trig­ger-pad die not­wen­di­gen Midi-be­feh­le an die Qlab-soft­ware sen­det, wel­che wie­der­um die ge­wünsch­ten Sound­ef­fek­te ab­spielt. Die­se Än­de­run­gen wa­ren nicht ganz ein­fach zu rea­li­sie­ren und er­for­der­ten hier und da auch ein paar Ab­wand­lun­gen im Ar­ran­ge­ment. Aber das Er­geb­nis über­zeugt.“

Im Ra­dio­raum

Im „Ra­dio­raum“des Thea­ter des Wes­tens be­fin­den sich die Mi­kro­fon­emp­fän­ger. Andre­as hebt die dort in­stal­lier­te Ab­hör­ein­heit her­vor: „Da wir die Aes-aus­gän­ge der Senn­hei­ser EM3732 nut­zen und ein­zel­ne Ka­nä­le die­ser Dop­pel­emp­fän­ger Misch­pult-ein­gangs­sei­tig patchen müs­sen, be­mü­hen wir ei­nen Rech­ner und ei­ne User-de­fi­nier­te Patch-ma­trix, über die wir ein­zel­ne Kop­pel­punk­te set­zen. Wir hö­ren die Ka­nä­le über ei­ne selbst ent­wi­ckel­te Ab­hör­ein­heit ab. Sie patcht auf Knopf­druck den je­wei­li­gen Ka­nal über ei­ne Gpi-an­bin­dung der Ne­xus Ba­se­de­vices auf den Kopf­hö­rer-ver­stär­ker, den wir letzt­lich ab­hö­ren. Das ist we­sent­lich prak­ti­ka­bler als die Be­nut­zung der Kopf­hör­er­buch­sen an den Emp­fän­gern.“

Sur­round-be­schal­lung

Wie zu er­war­ten, wird auch für Ghost ei­ne recht kom­ple­xe Sur­round-be­schal­lung ein­ge­setzt: Auf je­der Sa­al­ebe­ne gibt es Laut­spre­cher­zei­len für links, rechts und hin­ten. Für die

Haupt-be­schal­lungs­an­la­ge hat Andre­as Ham­me­rich Laut­spre­cher­sys­te­me von KV2 Au­dio ge­wählt: Im un­te­ren Zu­schau­er­be­reich be­fin­den sich zwei SL412 mit den zu­ge­hö­ri­gen Sub­woo­fern SL2.15. Au­ßer­halb des Ste­reodrei­ecks der Haupt­be­schal­lung kom­men für die ers­ten Sitz­rei­hen ESD5 als Front­fills zum Ein­satz. Sie sind in der Büh­nen­kan­te in­stal­liert. Als Cen­ter-down­fills sind EX12 und ein Vie­rer-ar­ray aus J2.18 (Dop­pel-18-zoll-subs) in­stal­liert. Da­zu kom­men zahl­rei­che, fest in­stal­lier­te De­lay­line-laut­spre­cher, um den et­was schwie­ri­gen Akus­tik­ver­hält­nis­sen un­ter den Bal­ko­nen ge­recht zu wer­den. „Be­fin­det man sich un­ter den Bal­ko­nen, ganz be­son­ders im hin­te­ren Be­reich, lässt durch HF- Kom­pres­si­on über 500 Hz die Sprach­ver­ständ­lich­keit hör­bar nach“, er­klärt Andre­as Ham­me­rich und weist auf die kom­ple­xen akus­ti­schen Ei­gen­schaf­ten des Saa­les hin. Sie sind vor al­lem auf die An­ord­nung der ver­schie­de­nen Zu­schaue­r­e­be­nen und das ho­he Dach mit sei­ner fast ge­wöl­be­ähn­li­chen, stark re­flek­tie­ren­den Flä­che zu­rück­zu­füh­ren. Aus Denk­mal­schutz-grün­den muss man sich zu­dem mit ei­ner ein­ge­schränk­ten An­zahl mög­li­cher Hän­ge­punk­te zu­frie­den ge­ben. Die theo­re­tisch op­ti­ma­le Po­si­tio­nie­rung der Laut­spre­cher ist so­mit nicht im­mer mach­bar. Das gan­ze Sys­tem wur­de mit der Sys­tu­ne-soft­ware von AFMG ein­ge­mes­sen: Mit­tels

»Es sind si­cher mehr Emo­tio­nen im Spiel als nö­tig: Ich bin da­von über­zeugt, dass im Live-kon­text die Mi­kro­fon­aus­wahl oft­mals über­schätzt wird.«

Andre­as Ham­me­rich | schätzt ei­ne op­ti­ma­le Mi­kro­fon­po­si­tio­nie­rung

Win­ke­lung der Laut­spre­cher, De­lay­line-laut­stär­ken und Ver­zö­ge­run­gen so­wie Eqing wur­de dann ei­ne mög­lichst gleich­mä­ßi­ge Laut­stär­ke­ver­tei­lung im Saal und viel Gain be­fo­re Feed­back für die Vo­cals er­zielt.

Mi­kro­fo­ne und Mo­ni­to­ring

Die Mu­si­ker er­hal­ten ihr Mo­ni­to­ring mit­tels ei­nes über MADI ein­ge­bun­de­nen „Pit Mix“-sys­tems. Im Ein­satz sind Per­so­nal-live-mi­xer Ro­land M48, mit de­nen sich je­der Mu­si­ker sei­nen in­di­vi­du­el­len Mix er­stel­len kann. Die ent­spre­chen­den Mix-outs vom Foh-pult wer­den da­zu via Madi-bridge in Ro­lands Re­ac-pro­to­koll um­ge­setzt und an die ein­zel­nen M48-mi­xer ver­teilt: „Die Zu­ord­nung der misch­pult­sei­tig zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Mi­xe muss man auf der ei­nen Sei­te sorg­fäl­tig pla­nen, auf der an­de­ren wol­len die Mu­si­ker dann so­wie­so et­was an­de­res. Des­we­gen ge­fällt mir vor al­lem die Fle­xi­bi­li­tät des Sys­tems“, er­klärt Andre­as Ham­me­rich.

Be­züg­lich Mi­kro­fon­aus­wahl ist Andre­as ein Freund von prag­ma­ti­schen und un­kom­pli­zier­ten Lö­sun­gen: „Je­der Sound-de­si­gner hat so sei­ne Stan­dards und Ide­en. Aber an die­ser Stel­le sind si­cher mehr Emo­tio­nen im Spiel als nö­tig. Ich bin da­von über­zeugt, dass im Live-kon­text die Mi­kro­fon­aus­wahl oft­mals über­schätzt wird. Man kann mit zahl­rei­chen Mi­kro­fo­nen wirk­lich gu­te Er­geb­nis­se er­zie­len, wenn sie ge­eig­ne­te tech­ni­sche Da­ten ha­ben. Zu­dem spielt die op­ti­ma­le Po­si­tio­nie­rung ei­ne gro­ße Rol­le – das pas­sen­de Mi­kro muss an die rich­ti­ge Stel­le. Das bringt ein bes­se­res Er­geb­nis als das bes­te Mi­kro­fon der Welt an der fal­schen Stel­le. Ich per­sön­lich mag ger­ne Au­dix D4 an den Toms. Na­tür­lich kann man auch Senn­hei­ser E604 ver-

wen­den oder klas­sisch Senn­hei­ser MD421 oder SM57 ein­set­zen. Spe­zi­ell bei die­sem Mu­sik­stil, aber auch ge­ne­rell, fin­de ich das MD441 her­vor­ra­gend für die Trom­pe­te. Das ist aber letzt­lich al­les Ge­schmack­sa­che. So­weit mög­lich, nut­zen wir ger­ne den Mi­kro­fon-fun­dus von Sta­ge En­ter­tain­ment – dort gibt es ei­gent­lich im­mer das ge­eig­ne­te Ge­rät im Re­gal. Zu­dem ist der Auf­bau des Orches­ter­gra­bens und die Kon­struk­ti­on der Drum-booth so­wie die Po­si­tio­nie­rung der Mu­si­ker eben­falls sehr wich­tig für ei­ne gu­te Kon­trol­le des Mi­xes und so­mit für das klang­li­che Re­sul­tat.“

Die Ak­teu­re auf der Büh­ne sind mit Dpa-la­va­lier­mi­kro­fo­nen 4061 und Senn­hei­ser-ta­schen­sen­dern SK5212 aus­ge­stat­tet. Die ge­eig­ne­te Po­si­tio­nie­rung der Mi­kros er­for­dert, ab­hän­gig von Ko­s­tü­men, Pe­rü­cken und Fri­su­ren, viel In­di­vi­dua­li­tät und tech­ni­sches Im­pro­vi­sa­ti­ons­ver­mö­gen. Stan­dard­lö­sun­gen gibt es auch hier kei­ne.

Sta­ge Tec in the Hou­se

Auch die Mi­schung am FOH er­folgt bei der Ghost-ins­ze­nie­rung nicht au­to­ma­tisch: Hier ist man je­den Abend aufs Neue ge­for­dert, denn der Wech­sel der vor­pro­gram­mier­ten Snap­shots er­folgt von Hand. Die Snap­shots be­inhal­ten im We­sent­li­chen die wech­seln­de Be­le­gung der Mas­ter-vcas und Rou­ting-än­de­run­gen. So lie­gen die ak­tu­ell not­wen­di­gen Darstel­ler-mi­kros im­mer zen­tral und di­rekt ne­ben­ein­an­der im Zu­griff. Das Mi­schen der ein­zel­nen Sze­nen er­folgt eben­falls in Hand­ar­beit. Andre­as: „Der Mi­xer hat reich­lich zu tun: Ein schnel­ler Wech­sel von Dia­lo­gen, Mu­sik und ein­ge­wor­fe­nen Sät­zen er­for­dert je­den Abend höchs­te Auf­merk­sam­keit – da soll­te man kei­ne Se­kun­de lang an et­was an­de­res den­ken als Wie klingt es ge­ra­de? und Was muss ich als nächs­tes tun? Wenn man nur ein ein­zi­ges Mal ver­gisst ei­nen Reg­ler zur rich­ti­gen Zeit hoch­zu­zie­hen, dann ist der ent­spre­chen­de Darstel­ler ein­fach nicht zu hö­ren.“

Die Aus­wahl des Foh-misch­pul­tes bei Ghost be­darf be­son­de­rer Er­wäh­nung: Es han­delt sich hier um ein Sta­ge Tec Au­rus/ne­xus-sys­tem mit 138 Ein­gangs­ka­nä­len. Sta­ge En­ter­tain­ment nutzt die­se Pul­te ger­ne für gro­ße Pro­duk­tio­nen. Andre­as Ham­me­rich: „Wir ha­ben 2007 für Dis­neys Ai­da-pro­duk­ti­on erst­mals Sta­ge-tec-pul­te ein­ge­kauft, weil wir uns si­cher wa­ren, da­mit ei­ne sehr zu­kunfts­si­che­re In­ves­ti­ti­on zu tä­ti­gen. Das hat sich bis­her be­stä­tigt. Man kann noch im­mer je­des Sys­tem mit ak­tu­el­len Kar­ten be­stü­cken und so auf den neu­es­ten tech­ni­schen Stand brin­gen. Uns von Sta­ge En­ter­tain­ment ist viel dar­an ge­le­gen, un­se­re Sys­te­me weit über

ih­re Ab­schrei­bungs­zeit hin­aus zu nut­zen. In­so­fern lohnt sich die In­ves­ti­ti­on in ein hoch­wer­ti­ges Pro­dukt, wel­ches zehn Jah­re oder noch län­ger in Be­trieb blei­ben kann. Al­ler­dings ist das Pult et­was ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, denn es feh­len ein paar kom­for­ta­ble und be­son­ders für die Mu­si­cal-welt recht an­ge­neh­me Au­to­ma­ti­sie­rungs- und Spei­cher­funk­tio­nen. So ist et­wa das nach­träg­li­che Edi­tie­ren von be­reits an­ge­leg­ten Pro­jek­ten ein we­nig pro­ble­ma­tisch. Die sog. „Di­rect Ac­cess“ober­flä­che von Sta­ge Tec mit Zu­griff auf al­le Funk­tio­nen in je­dem Ka­nal­zug ist zu­nächst Ge­schmack­sa­che. Die Be­die­nung er­for­dert auch hier ei­ne ge­wis­se Um­ge­wöh­nung. Wer sich aber mit ein paar Work­a­rounds an­freun­det, wird schnell die ex­tre­me Zu­ver­läs­sig­keit, die Schnel­lig­keit und vor al­lem die über­ra­gen­de Au­di­o­qua­li­tät der Ne­xus-wand­ler zu schät­zen wis­sen. Letz­te­re spie­len de­fi­ni­tiv in ei­ner ei­ge­nen Li­ga. Das hat schließ­lich vie­le Sound-de­si­gner von den Sta­ge-tec­pul­ten über­zeugt.“

»Als kei­ne Mi­xer Se­kun­de soll­te lang man an et­was an­de­res den­ken als: Wie klingt es ge­ra­de? Was muss ich als nächs­tes tun?«

Andre­as Ham­me­rich | zur ge­for­der­ten Kon­zen­tra­ti­on am Misch­pult

Mi­kro­fo­nie­rung der Gi­tar­ren

Ra­dio­raum mit Senn­hei­ser-emp­fän­gern, dar­über die selbst ent­wi­ckel­te Ab­hör­ein­heit

Key­board-se­t­up über Tas­ta­tur, den Akai Midi-trig­ger/con­trol­ler und die DIY-BOX links wer­den Sound-ein­spie­lun­gen vom Key­board aus ge­trig­gert

Der Band-pit der Key­boar­der hat Sicht auf die Büh­ne und trig­gert sze­nen­syn­chron di­ver­se Sound-er­eig­nis­se

Mo­ni­tor­mi­xe wer­den mit Ro­land M48 er­stellt

Sta­ge­tec Au­rus Kon­so­le am FOH er­gänzt um ei­nen Rech­ner für die Qlab-soft­ware und ei­nen Hall­pro­zes­sor Bri­cas­ti M7, den Andre­as Ham­me­rich sehr schätzt

Un­ter der Büh­ne be­fin­det sich der Tech­nik­raum – hier sind die Sta­ge­tec-ne­xus Ba­se-de­vices so­wie Laut­spre­cher-ma­nage­ment-sys­te­me und Amps in­stal­liert

Andre­as Ham­me­rich ar­bei­tet als Thea­tri­cal Sound Co­or­di­na­tor / Sound De­si­gner bei der Sta­ge En­ter­tain­ment Gmbh in Hamburg

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