La­ser­fa­brik: PRG High­light­show auf der pl+s 2018

Production Partner - - Inhalt - Text: Le­na Voss | Fo­tos: la­ser­fa­brik Gmbh

In durch­weg be­geis­ter­te Ge­sich­ter konn­te man bli­cken, wenn man sich auf der dies­jäh­ri­gen Pro­light+sound in Frank­furt der Prg-fest­hal­le nä­her­te. Prak­tisch je­der schien et­was ge­se­hen zu ha­ben, was ihn so sehr fas­zi­nier­te, dass es so­fort mit den Um­ste­hen­den ge­teilt wer­den muss­te. Der Grund für die­se Be­geis­te­rung: die dies­jäh­ri­ge PRG High­light­show in der Fest­hal­le, wel­che un­ter an­de­rem durch das Team der la­ser­fa­brik Gmbh rea­li­siert wur­de. Wie ei­ne sol­che Show ent­steht, wel­che Tech­nik zum Ein­satz kam und mit wel­chen Schwie­rig­kei­ten das Pro­jekt­team zu kämp­fen hat­te, ha­ben wir im Ge­spräch mit Ge­schäfts­füh­rer Daniel Bru­ne er­fah­ren kön­nen.

„Wir ma­chen kei­ne La­ser­show zu­sam­men mit ei­ner Licht­show und Vi­deo­ef­fek­ten – wir ma­chen ein Ge­samt­er­leb­nis! Hier­bei genau die vi­su­el­len Mo­men­te zu kreie­ren und den La­ser Mil­li­se­kun­den-genau ein­zu­set­zen, die das Be­son­de­re aus­ma­chen – das ist un­ser An­spruch“, so die ein­lei­ten­den Wor­te von la­ser­fa­brik-ge­schäfts­füh­rer Daniel Bru­ne. Die­ser krea­ti­ve An­spruch, vor al­lem auch an die ei­ge­ne Ar­beit, kommt bei la­ser­fa­brik nicht von un­ge­fähr, las­tet doch ge­ra­de dem La­ser auch heu­te noch ein recht an­ge­staub­tes Image als pri­mi­ti­ver „Dis­co-ef­fekt“an. Die dies­jäh­ri­ge PRG High­light-show war je­doch al­les an­de­re als „pri­mi­tiv“– das bis ins kleins­te De­tail aus­ge­klü­gel­te Zu­sam­men­spiel von Licht, Mu­sik und Kunst er­gab ei­ne be­ein­dru­cken­de Mul­ti­me­dia­show, die – wie an­fangs be­schrie­ben – wah­re Be­geis­te­rungs­stür­me bei den Zu­schau­ern aus­lös­te. Um die­ses Zu­sam­men­spiel er­mög­li­chen zu kön­nen, war laut Daniel Bru­ne ei­ne in­ten­si­ve Vor­pla­nung mit Jer­ry Ap­pelt (Licht­de­sign) und Jan San­der (techn. Lei­tung PRG) und al­len in­vol­vier­ten Ge­wer­ken un­er­läss­lich. Die oft­mals not­wen­di­gen Last­mi­nu­te-än­de­run­gen, ins­be­son­de­re wenn es um Künst­ler­wün­sche geht, sei­en auch nur dann mög­lich, wenn die ge­sam­te Tech­nik kei­ner­lei Un­si­cher­hei­ten mehr birgt.

Her­aus­for­de­run­gen bei ei­nem solch kom­ple­xen Büh­nen­auf­bau la­gen nicht nur im Be­reich des Rig­gings und der pas­sen­den Strom­ver­tei­lung mits­amt Ka­bel­we­gen für an be­weg­li­chen Trus­sen mon­tier­te La­ser, auch das The­ma Si­cher­heit der Darstel­ler und Büh­nen­tech­ni­ker muss­te ge­nau­es­tens be­leuch­tet wer­den. Um die Si­cher­heit al­ler ge­währ­leis­ten zu kön­nen, wur­den al­le be­tei­lig­ten Künst­ler und Mit­ar­bei­ter im Rah­men ei­ner Si­cher­heits-ein­wei­sung ge­schult. Au­ßer­dem kam als wei­te­re Si­cher­heits­maß­nah­me das ei­gens von der la­ser­fa­brik aus spe­zi­el­len Kom­po­nen­ten der In­dus­trie an­ge­fer­tig­te Not-

Aus-sys­tem zum Ein­satz, wel­ches sämt­li­che ak­tu­el­len Vor­schrif­ten er­füllt und sehr ein­fach im Hand­ling so­wie der In­be­trieb­nah­me ist.

Tech­nik

Für die Um­set­zung der Show hat das Team der la­ser­fa­brik im Vor­feld ei­ni­ge tech­ni­sche An­sprü­che de­fi­niert: Für die Show soll­te die neu­es­te La­ser­pro­jek­to­ren-tech­nik des Hard­ware-part­ners Ray Tech­no­lo­gies Gmbh (RTI) so­wie neu­es­te Si­cher­heits­tech­nik, Not-aus-schal­tun­gen und live-steu­er­mög­lich­kei­ten für Licht-ope­ra­tor zum Ein­satz kom­men. Au­ßer­dem soll­ten nur flim­mer­freie, Tv-ka­me­ra taug­li­che La­se­r­ef­fek­te mit den neu­es­ten Pro­gram­mier­tech­ni­ken auf dem La­ser­graph DSP Con­trol­ler ver­wen­det wer­den. Um ei­ne durch­weg ho­mo­ge­ne Farb­wie­der­ga­be ge­währ­leis­ten zu kön­nen, wur­den au­ßer­dem nur bau­glei­che Ge­rä­te ein­ge­setzt.

Das ein­ge­setz­te Equip­ment (al­les Ma­de in Ger­ma­ny) um­fass­te La­ser­pro­jek­to­ren der RTI Na­no-se­rie, die Haupt­rol­le für den Show-part von La­ser­fa­brik spiel­te je­doch die neu­es­te Ge­ne­ra­ti­on Dmx-ge­steu­er­ter La­ser­pro­jek­to­ren – die RTI Neo-se­rie:

RTI Neo One

Der RTI Neo One ist ein leis­tungs­star­ker Rgb-weiß­licht­la­ser mit 3,3 W. Das Mul­ti-pro­jek­tor-se­t­up schafft durch das un­kom­pli­zier­te Ver­schluss­sys­tem die Mög­lich­keit des schnel­len Kom­bi­nie­rens der Pro­jek­to­ren und der Strom­ver­sor­gung, wel­che so über 20W La­ser­leis­tung „pro Me­ter“er­mög­licht. Durch ih­re acht­ecki­ge Form las­sen sich die Pro­jek­to­ren in ver­schie­de­nen Mus­tern an­ord­nen, wel­che im Ge­samt­bild z.b. ei­nen Kreis oder auch ein Hoch­leis­tungs-la­ser-ar­ray er­ge­ben – ein­fach via DMX oder ARTNET steu­er­bar.

RTI Neo Six

Für ei­nen be­son­de­ren Ef­fekt auf der Büh­ne sorg­te auch die RTI Neo Six Ma­trix – bei der PRG High­light-show ka­men 24 Mo­du­le zum Ein­satz, da­von 12 ne­ben­ein­an­der und in zwei Rei­hen un­ter­ein­an­der an­ge­ord­net. Der RTI Neo Six ist ein Weiß­licht-rgb-beam-ar­ray mit ana­lo­ger Mo­du­la­ti­on und sechs Strahl­aus­trit­ten. Da die An­steue­rung über DMX er­folgt, ist die In­te­gra­ti­on in ein be­reits exis­tie­ren­des Licht-se­t­up pro­blem­los mög­lich. Je­der Strahl­aus­tritt be­sitzt ein ei­ge­nes X/y-scan­ner­set samt Rgb-la­ser­quel­le mit vor­ge­fer­tig­ten Mus­tern, wel­che sich im täg­li­chen Be­trieb be­währt ha­ben. [5151]

NEO Six Ma­trix Der tech­ni­sche Haupt­dar­stel­ler aus den Rei­hen der la­ser­fa­brik fand sei­nen Platz zen­tral auf der Büh­ne

Sän­ger RYK er­öff­ne­te mit „If lo­ve was the an­s­wer“die PRG High­light­show

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