Pa-to­wer: Kon­zept von Voice Acoustic auf der pl+s 2018

Ein Laut­spre­cher soll nicht nur akus­tisch über­zeu­gen – son­dern auch ein­fach in die rich­ti­ge Po­si­ti­on ge­bracht wer­den kön­nen, dort si­cher ver­blei­ben, nicht her­um­schau­keln und op­tisch de­zent blei­ben. Voice Acoustic hat da­zu auf der pro­light+sound 2018 ein i

Production Partner - - Inhalt - Text und Fo­tos: Detlef Ho­e­pfner

Dass an Ver­an­stal­tungs­tech­nik auch an­de­re An­sprü­che ge­stellt wer­den, als „hell und laut“, lern­ten zu­erst die Teams, die sich in hoch­wer­ti­gen In­dus­trie­pro­duk­tio­nen en­ga­gier­ten. Mitt­ler­wei­le schaut prak­tisch je­der Pla­ner auch auf Fak­to­ren wie ein ge­fäl­li­ges Äu­ße­res – auf Si­cher­heit und ef­fek­ti­ve Lo­gis­tik so­wie­so. Auf Aus­stel­lun­gen und Mes­sen bil­det sich mitt­ler­wei­le vor je­dem Laut­spre­cher oder Sta­tiv, das ei­nen be­son­ders de­zen­ten Ein­satz ver­spricht, ei­ne Grup­pe von Ver­an­stal­tungs­tech­ni­kern. Da­zu ge­hör­te auf der pl+s 2018 auch ein neu­er To­wer von Voice Acoustic, der – nicht nur – die haus­ei­ge­nen Laut­spre­cher be­son­ders flott, si­cher und de­zent in Stel­lung brin­gen soll. Ziel war ei­ne de­zen­te, „Gal­a­fä­hi­ge“Op­tik bei ge­rin­ger Stand­flä­che und ei­ner ma­xi­ma­len Hö­he knapp un­ter fünf Me­tern (da­durch ist auch kein Bau­buch not­wen­dig, es ge­nügt der Si­cher­heits­nach­weis des Her­stel­lers). Bei dop­pel­tem Si­cher­heits­fak­tor sind am vor­ders­ten An­schlag­punkt 300 kg mög­lich, ein Mo­tor­ket­ten­zug ist nicht nö­tig (und da­her auch kein Dreh­strom­netz). Ge­stellt wird der Mast von ei­ner Per­son mit­tels ei­ner 900-kg-hand­win­de, mit der auch der Laut­spre­cher po­si­tio­niert wird. Ei­ne Se­kun­där­si­che­rung zum Sa­fen der ge­häng­ten Last ist in der Mecha­nik be­reits in­te­griert, die Laut­spre­cher müs­sen al­so nicht oben noch ein­mal „tot­ge­hängt“wer­den.

Am Aus­le­ger oben kann der An­schlag­punkt oh­ne Werk­zeug ver­setzt wer­den ( je dich­ter am Mast, des­to hö­her die Trag­kraft). Was ja au­ßer­dem ger­ne nervt: Dass man oft noch mit ir­gend­wel­chen Bän­dern ver­hin­dern muss, das die Laut­spre­cher sich dre­hen oder pen­deln. Die­ser Ten­denz wird hier durch die Ver­wen­dung zwei­er Stahl­sei­le ent­ge­gen­ge­wirkt, die den Laut­spre­cher in Flucht hal­ten.

Ent­wi­ckelt wur­de von Voice Acoustic nicht der kom­plet­te To­wer, son­dern es kön­nen vor­han­de­ne Tra­ver­sen­ele­men­te ver­wen­det wer­den – die Sta­tik wird auf ver­schie­de­ne Hers­tel- ler be­rech­net. Oh­ne die Tra­ver­sen pas­sen die To­wer-ele­men­te (die in den Far­ben Schwarz oder Alu an­ge­bo­ten wer­den sol­len) da­her in ein Stan­dard-ca­se mit den Ma­ßen 120 × 60 cm. Wer den To­wer-pro­to­ty­pen auf der Mes­se ge­se­hen hat: Ei­ne rück­sei­ti­ge Ver­län­ge­rung hat sich nach An­wen­der­kom­men­ta­ren als un­nö­tig er­wie­sen und wird da­her ent­fal­len.

Ei­ne Be­son­der­heit hat man sich be­züg­lich der Tra­ver­sen dann doch auch noch über­legt: Mit ei­ner „Si­lence Truss“ist ein be­son­ders schnel­ler und auch lei­ser Auf­bau mög­lich – die üb­li­che Mon­ta­ge via Ham­mer, Bol­zen und Splint wird bei ihr durch ein ge­räusch­lo­ses Schnell­ver­bin­dungs­sys­tem er­setzt. Und auch für die­ses gilt: Ma­de in Ger­ma­ny.

100° × 5° Mit ei­nem zwei­ten Ele­ment wird üb­ri­gens das Ikar­ray-8 er­gänzt: Es ar­bei­tet mehr auf Stre­cke, als Con­stant-cur­ved Li­ne­ar­ray be­nö­tigt es aber viel we­ni­ger Auf­wand mit dem Se­t­up

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