All­ge­mei­ne Hin­wei­se

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Bild­wand­flä­chen wer­den oft mit schwar­zen Um­ran­dun­gen ähn­lich ei­nem Pas­se­par­tout ver­se­hen, um ei­nen hö­he­ren Kon­tras­tein­druck zu er­zeu­gen. Ab­ge­se­hen da­von ver­ein­facht der schwar­ze Rand die Pro­jek­torein­rich­tung, da mög­li­che leich­te Rand­über­strah­lun­gen dar­in ver­schwin­den. Rand­lo­se, im Raum hän­gen­de Bild­flä­chen er­lau­ben hin­ge­gen den Ein­druck ei­nes flie­gen­den Bil­des.

Sol­len hin­ter der Bild­flä­che Laut­spre­cher mon­tiert wer­den, kön­nen Fo­li­en mit Per­fo­rie­rung ver­wen­det wer­den, die schall­durch­läs­sig sind. Ei­ne Mi­kro­per­fo­rie­rung mit 300.000 Lö­chern pro Qua­drat­me­ter und ei­nem Loch­durch­mes­ser von 0,5 mm führt zu cir­ca 6% of­fe­ner Flä­che. Ab ei­nem ge­wis­sen Ab­stand ist die­se nicht mehr wahr­nehm­bar, kann aber im un­güns­ti­gen Fall bei hoch­auf­lö­sen­den Bil­dern zu un­er­wünsch­ten Moi­ree-ef­fek­ten füh­ren. Ab ge­wis­ser Hö­he ei­ner Bild­flä­che muss die­se mit ei­ner Ge­we­be­ver­stär­kung her­ge­stellt wer­den, da ei­ne rei­ne Pvc­fo­lie ihr Ge­sam­tei­gen­ge­wicht an der Ober­kan­te nicht mehr hal­ten könn­te und sich ver­zie­hen oder so­gar ab­rei­ßen wür­de.

Be­ach­ten soll­te man be­son­ders bei mo­bi­ler Ver­wen­dung auch, was mit der Lein­wand ge­sche­hen soll, wenn der je­wei­li­ge Ein­satz ab­ge­schlos­sen ist. Hier ge­ben Her­stel­ler Hin­wei­se be­züg­lich La­ge­rungs- und Rei­ni­gungs­ar­ten. Bei der Her­stel­lung ei­ner Pvc-fo­lie wer­den dem Kunst­stoff auch Weich­ma­cher zu­ge­setzt, um das Ma­te­ri­al fle­xi­bel zu ma­chen. Mit zu­neh­men­der Al­te­rung lässt die­ser Ef­fekt je­doch nach. Wei­te­re Fein­de der Fo­li­en sind je nach Aus­füh­rung ge­knick­te La­ge­rung so­wie Ver­ar­bei­tung bei zu nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren, wel­che zur Bruch­bil­dung füh­ren kön­nen.

Es gibt auch spe­zi­el­le Pro­jek­ti­ons-wand­far­ben, um ei­ne be­ste­hen­de Wand mit bes­se­ren Re­flek­ti­ons­ei­gen­schaf­ten oh­ne bild­for­ma­ti­ge Auf­bau­ten zu er­hal­ten. Die Gü­te der op­ti­schen Ei­gen­schaf­ten ist al­ler­dings sehr ab­hän­gig von der je­wei­li­gen Ver­ar­bei­tung und las­sen sich nur durch auf­wän­di­ge Mess­ver­fah­ren nach Fer­tig­stel­lung ob­jek­tiv über­prü­fen.

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