Vi­su­al Ef­fects

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Tech­no­lo­gisch et­was auf­wän­di­ger sind Ma­te­ria­li­en, die dem Be­reich Vi­su­al Ef­fects zu­zu­ord­nen sind. Ei­ne selbst­kle­ben­de Pro­jek­ti­ons­fo­lie mit der Be­zeich­nung „In­vis­creen“ver­wan­delt Glas- und Fens­ter­schei­ben in Pro­jek­ti­ons­flä­chen. Auf­grund der glas­kla­ren Be­schaf­fen­heit ist die Fo­lie tags­über nicht zu se­hen. Nachts oder in dunk­len Räu­men kann auf die hoch­trans­pa­ren­te Po­ly­ester­fo­lie pro­ji­ziert wer­den. Je nach Hel­lig­keit hin­ter den Fens­tern sind Ob­jek­te – wie zum Bei­spiel ei­ne be­leuch­te­te Hoch­haus-sky­line – wei­ter­hin sicht­bar und kön­nen so Teil der Bild­dar­stel­lung wer­den.

Für Pro­jek­tio­nen auf Glas­flä­chen las­sen sich auch schalt­ba­re Sys­te­me nut­zen, de­ren Flä­chen mit­tels an­ge­leg­ter Span­nung auf Knopf­druck trans­pa­rent oder bei Un­ter­bre­chung opak ge­schal­tet wer­den kön­nen. Bei die­sen Lc-fo­lie oder Lc-glas ge­nann­ten Tech­no­lo­gi­en wird ei­ne Flüs­sig­kris­tall­fo­lie (Li­quid Crys­tal) ent­we­der zwi­schen zwei Glas­schei­ben la­mi­niert oder ein­sei­tig auf ei­ne be­ste­hen­de Glas­flä­che auf­ge­bracht. Die ma­xi­ma­len Grö­ßen sind hier al­ler­dings bei ei­nem 16:9 For­mat auf 3,4 × 2,2 Me­ter be­schränkt. Bau­art­be­dingt sind die­se Sys­te­me be­son­ders für ei­ne Rück­pro­jek­ti­on ge­eig­net. Nicht zu ver­wech­seln ist die­se Lc-tech­no­lo­gie mit elek­tro­chro­men Glas, wel­ches eher im Bau­we­sen ein­ge­setzt wird und des­sen op­ti­sche Ve­rän­de­rung ei­ne ge­wis­se Zeit­dau­er in An­spruch nimmt.

Ein wei­te­res Pro­dukt aus dem Be­reich Vi­su­al Ef­fects ist die hoch­trans­pa­ren­te, re­flek­tie­ren­de Spe­zi­al­fo­lie „Pep­per‘s Ghost“. Die ge­wünsch­te Ani­ma­ti­on wird von ei­ner ho­ri­zon­ta­len LED-WAND er­zeugt und auf die in ei­nem 45°-Win­kel an­ge­brach­te Fo­lie ge­spie­gelt. Das Pu­bli­kum sieht nur die Il­lu­si­on, die Spe­zi­al­ef­fekt­fo­lie ist da­bei un­sicht­bar.

Aus Po­ly­amid und ei­nem ein­ge­web­ten, neun­pro­zen­ti­gen An­teil von Sil­ber­fä­den wird der Spe­zi­al­tüll Ho­lo-gau­ze ge­fer­tigt und ist da­mit ul­tra­trans­pa­rent, hoch­re­flek­tie­rend und po­la­ri­sa­ti­ons­er­hal­tend. Da­durch wer­den An­wen­dun­gen mit Ho­lo­gram­mef­fek­ten bis hin zu ech­ten, drei­di­men­sio­na­len Pro­jek­tio­nen mit Po­la­ri­sa­ti­ons­fil­tern er­mög­licht. Der Auf­bau ist aber zu der vom Ef­fekt ver­gleich­ba­ren Pep­pers Ghost-fo­lie er­heb­lich ein­fa­cher, da die Ho­lo-gau­ze wie ein Erb­stüll vor die zu be­spie­len­de Flä­che ge­hängt wird.

Ent­schei­dend für die Aus­wahl des rich­ti­gen Ma­te­ri­als ei­ner Bild wand flä­che ist die ge­naue Ana­ly­se der ge­plan­ten An­wen­dung. Ne­ben Ei­gen­schaf­ten wieLeucht­dichtef ak­tor, Be­tra ch tungs win­kel, Farb­wie­der­ga­be und Kon­trast ver­hal­tens ind­wei­te­reF ak­to­ren wie Brand schutz klas­si­fi­zie­rung un­dVe rar bei tungs mög­lich­kei­ten zu be­rück­sich­ti­gen. Aus dem viel­fäl­ti­gen Pro­dukt­port­fo­lio pro­fes­sio­nel­ler An­bie­ter lässt sich si­cher­lich das op­ti­ma­le Pro­dukt fin­den.

Ef­fekt­fo­lie Pep­per‘s Ghost In der Fo­lie spie­gelt sich das Bild der da­vor­lie­gen­den LED-WAND

Ho­lo-gau­ze mit Auf­pro­jek­ti­on vor ei­nem Büh­nen­ak­teur

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