Stan­dard­schal­tun­gen rei­chen nicht

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Ne­ben der Be­die­nung gibt es noch an­de­re wich­ti­ge Eck­punk­te bei di­gi­ta­len Pul­ten: Preamps und Ad-um­set­zer sind ent­schei­dend für die Au­di­o­qua­li­tät und müs­sen mit viel Er­fah­rung und Sorg­falt ent­wi­ckelt wer­den, um auch ho­hen An­sprü­chen zu ge­nü­gen. Ein un­güns­ti­ges Lay­out des PCB oder ein fal­scher Kon­den­sat­or­typ im Si­gnal­weg könn­ten die Per­for­mance ed­ler Ad-um­set­zer oder Preamp-chips schnell zu­nich­te ma­chen. Auch auf der di­gi­ta­len Ebe­ne lau­ert noch der ei­ne oder an­de­re Fall­strick. Fer­tig pro­gram­mier­te Soft­ware-baustei­ne für Fil­ter, Kom­pres­so­ren und vie­les mehr gibt es zwar zur Ge­nü­ge, ob die­se je­doch den An­for­de­run­gen in punk­to Ver­zer­run­gen und Stör­ab­stand ge­nü­gen ist, ist von Fall zu Fall zu prü­fen. Häu­fig sind die fer­ti­gen Funk­tio­nen pri­mär auf ei­ne gu­te Per­for­mance ge­trimmt, d. h. so we­nig Re­chen­leis­tung wie mög­lich zu be­an­spru­chen, um in der Telekommunikation und bei ein­fa­chen Con­su­mer-ge­rä­ten ein­ge­setzt zu wer­den. Ein we­nig Si­gnal­ver­zer­run­gen oder ei­ne re­du­zier­te Dy­na­mik sind dort ak­zep­ta­bel, wä­ren für ei­ne hoch­wer­ti­ge Au­dio­si­gnal­ver­ar­bei­tung je­doch un­brauch­bar.

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