RAW ver­sus JPEG: Ei­ne Fra­ge des For­mats?.........................42

'Raw mit Photoshop - - Editorial -

Er­fah­ren Sie al­les über die Vor­tei­le des RAW-For­mats im Ver­gleich zu JPEGs beim Fo­to­gra­fie­ren und in der Nach­be­ar­bei­tung.

Wenn Ih­re Ka­me­ra ein Bild auf­nimmt, kön­nen Sie es ent­we­der als RAW oder als JPEG spei­chern. JPEGs sind kom­pri­mier­te Da­tei­en, so­dass sie als ei­ne Art von „stich­wort­ar­ti­ger“Be­schrei­bung der Far­ben und Ton­wer­te ei­ner Sze­ne­rie be­zeich­net wer­den könn­ten.

RAW- Da­tei­en sind un­kom­pri­miert, was be­deu­tet, dass viel mehr Farb- und Ton­wert­in­for­ma­tio­nen im Bild ent­hal­ten sind.

Sie kön­nen das JPEG-For­mat auch mit Po­la­ro­id­fo­tos ver­glei­chen: Ist das Bild ein­mal ent­wi­ckelt, ha­ben Sie kaum mehr Ein­fluss­mög­lich­kei­ten. Das RAW-For­mat ent­spricht eher dem klas­si­schen Film­ma­te­ri­al, bei dem Sie Ihr Ne­ga­tiv in der Dun­kel­kam­mer ent­wi­ckeln, um zum Bei­spiel be­stimm­te Ton­wert­be­rei­che zu ver­stär­ken. Tat­säch­lich spie­gelt sich dies auch im Na­men des ver­brei­te­ten Ado­be-Fo­mats DNG wi­der, denn es steht für „Di­gi­tal Ne­ga­ti­ve“.

Wie bei klas­si­schen Ne­ga­ti­ven müs­sen die DNG-Da­tei­en erst ent­wi­ckelt wer­den, be­vor sie rich­tig gut wir­ken. Des­halb be­zeich­nen wir Ca­me­ra Raw auch als di­gi­ta­le Dun­kel­kam­mer. Beim Fo­to­gra­fie­ren im JPEG-For­mat wen­det die Ka­me­ra di­ver­se Ein­stel­lun­gen di­rekt auf das Bild an. In der Nach­be­ar­bei­tung be­steht dann die Ge­fahr von un­er­wünsch­ten Ar­te­fak­ten wie Rau­schen oder pi­xe­li­ge Be­rei­che, wenn Sie zu viel ver­än­dern wol­len. RAW bie­tet Ih­nen ei­ne grö­ße­re Frei­heit – oh­ne Ver­lus­te in der Bild­qua­li­tät. So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se den Weiß­ab­gleich mit ei­nem Klick ver­än­dern und un­ter­schied­lichs­te Looks aus­pro­bie­ren.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.