Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al

'Raw mit Photoshop - - Raw-grundlagen -

Ent­de­cken Sie, wie viel Sie mit nur ei­ner Ein­zel­auf­nah­me in Ca­me­ra Raw er­rei­chen kön­nen.

Dank der um­fang­rei­chen Kon­troll­mög­lich­kei­ten in ak­tu­el­len RAW-Edi­to­ren kön­nen Sie mit Leich­tig­keit ei­ne Viel­zahl un­ter­schied­lichs­ter Looks aus ei­ner ein­zi­gen Da­tei zau­bern – und das non-de­struk­tiv, so­dass Ih­re Ori­gi­nal­da­tei un­be­rührt bleibt. Adri­an Dew­ey (www.adri­an­dew­ey.com) er­klärt: „Ei­ner der größ­ten Vor­tei­le von RAW-Da­tei­en ist die non-de­struk­ti­ve Be­ar­bei­tung. Al­le Bild­in­for­ma­tio­nen sind in der Da­tei ent­hal­ten, und Sie kön­nen dar­an ar­bei­ten, bis Sie wirk­lich zu­frie­den sind. Und wenn Sie nach ei­ner um­fang­rei­chen Be­ar­bei­tung mer­ken, dass Sie doch noch nicht ganz fer­tig sind, öff­nen Sie die ge­spei­cher­te Da­tei ein­fach wie­der und be­gin­nen ent­we­der ganz von vor­ne oder ar­bei­ten dort wei­ter, wo Sie zu­letzt auf­ge­hört ha­ben – oh­ne Qua­li­täts­ver­lus­te. Bei ei­nem JPEG ver­lie­ren Sie mit je­dem Be­ar­bei­tungs­und Spei­cher­vor­gang et­was Qua­li­tät. Im Aus­druck kann dies dann sicht­bar wer­den.“

Auf der nächs­ten Sei­te se­hen Sie ein Bei­spiel für RAW-Looks: Ein Ein­zel­bild wur­de auf sechs ver­schie­de­ne Ar­ten be­ar­bei­tet, woran Sie leicht die enor­me Fle­xi­bi­li­tät des For­mats er­ken­nen. Das Ori­gi­nal­bild ist ei­ne ein­fa­che Stu­dio­auf­nah­me, doch in­ner­halb kur­zer Zeit in Ca­me­ra Raw er­zeu­gen Sie ei­nen dra­ma­tisch an­de­ren Look.

Dar­über hin­aus kön­nen Sie ei­nen Look, der Ih­nen be­son­ders gut ge­fällt, ein­fach als Vor­ga­be ab­spei­chern, die Sie dann für ei­ne spä­te­re Be­ar­bei­tung mit ei­nem ein­zi­gen Klick auf­ru­fen kön­nen. Das spart enorm viel Zeit und re­la­ti­viert das Vor­ur­teil, dass RAWBe­ar­bei­tun­gen viel mehr Zeit kos­ten wür­den, als es bei JPEGs der Fall ist.

Ob­wohl die­se Looks al­le­samt sehr un­ter­schied­lich sind, sind da­für oft nur Va­ria­tio­nen der­sel­ben An­pas­sun­gen nö­tig. In der Pa­let­te Grund­ein­stel­lun­gen in Ado­be Ca­me­ra Raw fin­den Sie die be­son­ders wir­kungs­vol­len Ein­stell­mög­lich­kei­ten für Weiß­ab­gleich, Lich­ter, Tie­fen und Klar­heit. Na­tür­lich spie­len auch al­le an­de­ren Reg­ler ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der RAW-Ent­wick­lung, aber mit den vor­ab ge­nann­ten kom­men Sie be­reits sehr weit. Die Gra­da­ti­ons­kur­ve im Punkt­mo­dus ist eben­so wir­kungs­voll wie die Va­ri­an­te in Pho­to­shop, und Sie kön­nen zu­sätz­lich Kor­rek­tur­pin­sel und Ver­laufs­fil­ter ein­set­zen, um noch weit­aus aus­ge­feil­te­re Be­ar­bei­tun­gen zu rea­li­sie­ren. Je­der die­ser sechs Looks hat uns nur we­ni­ge Mi­nu­ten ge­kos­tet, mit Aus­nah­me der Hand­ko­lo­rie­rung, die uns ein we­nig län­ger be­an­sprucht hat, näm­lich un­ge­fähr zehn Mi­nu­ten.

Ma­xi­mie­ren Sie die Qua­li­tät Durch die Ver­wen­dung des RAW-For­mats stel­len Sie si­cher, das vol­le Po­ten­zi­al Ih­rer Bil­der aus­nut­zen zu kön­nen.

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