Ga­ben sind für die Ta­fel be­stimmt

Reutlinger Nachrichten  - - METZINGEN -

Ne­ben den evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den fei­ert auch die ka­tho­li­sche Bo­ni­fa­ti­us­ge­mein­de mor­gen, Sonn­tag, 1. Ok­to­ber, das Ern­te­dank­fest:

In Rie­de­rich in der St. Jo­han­nes­kir­che um 8.45 Uhr, in Met­zin­gen in der St. Bo­ni­fa­ti­us­kir­che um 10 Uhr. Hier wird der Got­tes­dienst als Fa­mi­li­en­got­tes­dienst zum The­ma „Vom Sä­en und Ern­ten“von den Vor­schul­kin­dern der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Bo­ni­fa­ti­us ge­stal­tet. Da­bei spielt die Flö­ten­grup­pe. Im An­schluss an den Got­tes­dienst wird zum Maul­ta­schen­es­sen in den Bo­ni­fa­ti­us­saal ein­ge­la­den. Für den Ern­te­dan­kal­tar in St. Bo­ni­fa­ti­us wer­den Ga­ben ge­sam­melt, die dann Be­dürf­ti­gen zu­gu­te kom­men.

Die Ta­fel­lä­den der Dia­ko­ni­schen Be­zirks­stel­le freu­en sich über Un­ter­stüt­zung, die Kun­den se­hen es als will­kom­me­ne Be­rei­che­rung des An­ge­bo­tes. In der Ta­fel ein­kau­fen zu kön­nen, be­deu­tet für vie­le Men­schen ei­ne gro­ße Ent­las­tung und ret­tet oft über die letz­te Wo­che im Mo­nat hin­weg. Be­son­ders nachgefragt sind „Dau­er­wa­ren“: Nu­deln, Reis, Kon­ser­ven, Kaf­fee, Scho­ko­la­de, Öl, Zu­cker, Mehl, Kar­tof­feln, Äp­fel; auch Wasch­mit­tel, Sham­poo, Säf­te. Auf die Ein­hal­tung des Min­dest­halt­bar­keits­da­tums ist zu ach­ten. Und: kei­ne selbst­ge­mach­te Mar­me­la­de, das ver­bie­tet das Le­bens­mit­tel­hy­gie­ne­ge­setz.

Die Ga­ben kön­nen ab­ge­ge­ben wer­den in Met­zin­gen in der Bo­ni­fa­ti­us­kir­che am Sams­tag um 18 Uhr oder am Sonn­tag um 9 Uhr. In Rie­de­rich kön­nen Ga­ben am Sams­tag Vor­mit­tag in der Kü­che des Ge­mein­de­rau­mes ab­ge­ge­ben wer­den. Die Ga­ben dort wer­den ge­seg­net und am Di­ens­tag nach dem Got­tes­dienst ver­teilt. Nicht nichts: Lässt man die­se zwei Wor­te zur Ru­he kom­men, ent­fal­ten sie die­sen schö­nen, be­ru­hi­gen­den Ton­fall, der so vor­treff­lich zu die­sen Herbst­ta­gen passt.

Wer üb­ri­gens der Ta­fel et­was spen­den möch­te: Das ist auch nach dem Ern­te­dank­got­tes­dienst je­der­zeit mög­lich. Din­ge wie Öl, Es­sig, Zu­cker, Mehl, die lan­ge halt­bar sind und des­we­gen von den Su­per­mär­ken sel­ten aus­sor­tiert wer­den, sind be­son­ders ge­fragt.

Selbst halt­bar ge­mach­te Pro­duk­te, et­wa Mar­me­la­de, darf die Ta­fel aus hy­gie­ni­schen Grün­den al­ler­dings nicht an­neh­men.

Es ist ein­fach schön, dass wir le­ben.

Mar­tin Win­ter

Pfar­rer

auf dem Markt­platz in Bad Urach, wo 15 lee­re Stüh­le ste­hen. Pas­san­ten dür­fen sich dar­auf aus­ru­hen und sie in­ner­halb ei­nes vor­ge­schrie­be­nen Be­reichs so­gar an ei­nen Ort ih­rer Wahl stel­len. Herr­je, schon wie­der wäh­len. Wo das doch so ve­ri­ta­bel in die Ho­se ge­hen kann! Das mit den Stüh­len ha­ben sich die Ura­cher üb­ri­gens bei den Stutt­gar­tern ab­ge­guckt, die wie­der­um ha­ben das in New York ent­deckt. Ver­gli­chen mit den New Yor­kern ha­ben es die Ura­cher frei­lich leicht. Sie stel­len ih­ren Stuhl ent­we­der hü­ben hin oder drü­ben. Arg viel mehr gibt’s ja nicht.

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