Kon­takt und wei­te­re In­fos

Reutlinger Nachrichten  - - ERMSTAL -

Das Glem­ser Obst­bau­mu­se­um ist zu fin­den in der Eber­berg­stra­ße 24. Ab 11.30 Uhr sind mor­gen Gäs­te zum Most­fest will­kom­men. Wer sich für ei­ne Füh­rung durch das Mu­se­um in­ter­es­siert, fin­det die ent­spre­chen­den Kon­takt­da­ten auf der Home­page des För­der­ver­eins. Wer nach all den In­for­ma­tio­nen Lust hat, die Na­tur bei ei­nem Spa­zier­gang zu er­kun­den, kann bei­spiels­wei­se den Glem­ser Bir­nen­pfad an­steu­ern. Er liegt ein­ge­bet­tet in die Streu­obst­wie­sen rund um den Met­zin­ger Stadt­teil. Auf klei­nen Ta­feln er­fah­ren die In­ter­es­sen­ten Wissenswertes über al­te und ak­tu­ell an­ge­bau­te Bir­nen­sor­ten so­wie Ge­schich­ten rund um die Bir­ne. Die Mu­se­ums­ar­beit in Glems wird von ei­nem et­wa 100 Mit­glie­der star­ken För­der­ver­ein ge­tra­gen. Die Eh­ren­amt­ler küm­mern sich da­bei auch um die Pfle­ge des Bir­nen­wegs. Dar­über hin­aus ge­hört es zu ih­ren wich­tigs­ten Auf­ga­ben, das Mu­se­um und des­sen Ar­beit ins Be­wusst­sein der Öf­fent­lich­keit zu rü­cken. Da­zu dient nicht zu­letzt das Most­fest am Sonn­tag. Für sich und ih­re Ar­beit wer­ben die Mit­glie­der seit kur­zem auch mit ei­ner neu ge­stal­te­ten Home­page. Die­se bie­tet den Le­sern zahl­rei­che In­for­ma­tio­nen rund um das The­ma Streu­obst­bau. Auch der His­to­rie der Glem­ser Kel­ter ist ein Ka­pi­tel ge­wid­met. Tat­säch­lich wur­de sie ge­baut, weil in Glems einst­mals Wein­bau be­trie­ben wor­den ist. 1454 wur­de der ers­te Glem­ser Wein­berg er­wähnt, Most scheint da­ge­gen erst im 17. Jahr­hun­dert in Mo­de ge­kom­men zu sein. Dass die Glem­ser Ge­schmack an ver­go­re­nem Ap­fel­saft fan­den, könn­te auch an der Qua­li­tät ih­res Re­ben­safts ge­le­gen ha­ben. Er stand, so wol­len es Ge­rüch­te wis­sen, nicht im­mer im Ruf der Süf­figs­te zu sein.

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