Das Keh­ren kann ge­fähr­lich wer­den

Reutlinger Nachrichten  - - SÜDWESTUMSCHAU -

Mög­li­che Schlupf­lö­cher an Ge­bäu­den, rät das Mi­nis­te­ri­um, soll­ten ab­ge­dich­tet wer­den, um die Wahr­schein­lich­keit ei­nes Kon­takts mit der Maus und ih­ren Aus­schei­dun­gen zu mi­ni­mie­ren.

Die in­fi­zier­ten Na­ge­tie­re schei­den die Vi­ren Zeit ih­res Le­bens über ih­ren Spei­chel, Urin und Kot aus. Die Hin­ter­las­sen­schaf­ten kön­nen da­bei über meh­re­re Ta­ge in­fek­ti­ös blei­ben, selbst wenn sie be­reits ge­trock­net sind.

Ei­ne Han­ta­vi­rus-er­kran­kung ist beim Men­schen be­glei­tet durch grip­pe­ähn­li­che Sym­pto­me wie Fie­ber, Kopf- und Glie­der­schmer­zen. In man­chen Fäl­len kann es zu ei­nem vor­über­ge­hen­den Nie­ren­ver­sa­gen kom­men. Beim kom­bi­nier­ten Auf­tre­ten ent­spre­chen­der Sym­pto­me soll­te ein Haus­arzt kon­sul­tiert wer­den. Wird bei Rei­ni­gungs- oder Auf­räum­ar­bei­ten Staub auf­ge­wir­belt, der mit Aus­schei­dun­gen in­fi­zier­ter Rö­tel­mäu­sen ver­un­rei­nigt ist, kann man beim Ein­at­men an­ste­cken. Ge­fähr­lich kann es in Stäl­len, Scheu­nen oder ver­las­se­nen Häu­sern wer­den, in de­nen sich die Mäu­se ein­ge­nis­tet ha­ben.

Die Vi­ren kön­nen im Staub wo­chen­lang über­le­ben. Staub­ent­wick­lung soll­te al­so ver­mie­den wer­den. Wer aufs Keh­ren nicht ver­zich­tet, soll­te das In­fek­ti­ons­ri­si­ko durch An­feuch­ten des Staubs ver­rin­gern. Ei­ne Über­tra­gung ist auch durch den Ver­zehr ver­schmutz­ter Le­bens­mit­tel oder durch Bis­se mög­lich.

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