Hoch­was­ser­schutz-Übung: THW Dins­la­ken im Pum­pen-Ein­satz

Der Orts­ver­band be­tei­lig­te sich mit 19 Hel­fern an dem Pro­be-Ein­satz in Duis­burg. Ins­ge­samt mach­ten 300 Kräf­te aus 17 Ver­bän­den mit.

Rheinische Post Dinslaken - - DINSLAKEN -

DINS­LA­KEN/DUIS­BURG (RP) An ei­ner gro­ßen Hoch­was­ser­schutz-Übung in Duis­burg be­tei­lig­ten sich En­de Sep­tem­ber ins­ge­samt 300 eh­ren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te, dar­un­ter auch 19 Hel­fer des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW) des Orts­ver­ban­des Dins­la­ken so­wie Hel­fer aus 17 wei­te­ren THW-Orts­ver­bän­den so­wie Hel­fer der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und der Jo­han­ni­ter-Un­fal­lHil­fe Duis­burg. Un­ter der Lei­tung des THW fand die Übung in Duis­burg-Frie­mers­heim statt und wur­de von den dor­ti­gen Wirt­schafts­be­trie­ben un­ter­stützt.

Der Orts­ver­band Dins­la­ken rück­te mit der Fach­grup­pe Ber­gung und Was­ser­scha­den/Pum­pen an, de­ren fik­ti­ves Sze­na­rio lau­te­te: „Hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge in Süd- und Mit­tel­deutsch­land führ­ten zu ei­nem star­ken An­stieg des Rhein­pe­gels. In der Fol­ge droht ein Deichab­schnitt in Duis­burg-Rhein­heim über­spült zu wer­den so­wie ein Klär­werk in Frie- mers­heim aus­zu­fal­len.“Die Lö­sun­gen für bei­de Fälle klin­gen denk­bar ein­fach: Wäh­rend am Rhein der Deich auf 200 Me­tern Län­ge um ei­nen hal­ben Me­ter er­höht wer­den muss, gilt es in Frie­mers­heim, die Was­ser­mas­sen aus der Roos, ei­nem al­ten Rhein­arm, in den Rhein ab­zu­lei­ten. Das THW Dins­la­ken nutz­te da­für ei­ne Ha­va­rie­pum­pe, die ei­ne För­der­leis­tung von 15.000 Li­tern in der Mi­nu­te hat.

Ab acht Uhr rück­ten die vor­ab nach Duis­burg be­stell­ten Ein­hei­ten zu ih­ren Ein­satz­stel­len aus. Der Auf­bau ei­nes Sand­sack­füll­plat­zes be­schäf­tig­te die Teil­neh­mer der Übung, wäh­rend im An­schluss wur­den die ge­füll­ten Sand­sä­cke und Big-Packs an den Deich ge­bracht. Die THW-Ex­per­ten für Pum­pen, Was­ser­schä­den und Elek­tro­ver­sor­gung wur­den an die Roos nach Frie­mers­heim be­or­dert, wo sie die nö­ti­gen Pum­par­bei­ten ein­lei­te­ten.

Ko­or­di­niert wur­de die ge­sam­te Übung durch ei­ne ei­ge­ne Fach­grup­pe „Füh­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­on“, die sich im Orts­ver­band Duis­burg auf­ge­baut hat­te und in stän­di­gem Aus­tausch mit dem ein­be­ru­fe­nen Lei­tungs- und Ko­or­di­nie­rungs­stab des Orts­ver­ban­des ar­bei­te­te.

Ins­ge­samt nah­men rund 300 eh­ren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te, dar­un­ter 40 Übungs­lei­tun­gen und Schieds­rich­ter so­wie sechs Füh­rungs­stel­len, in 40 zu füh­ren­de Teil­ein­hei­ten, aus 17 be­tei­lig­ten THW-Orts­ver­bän­den, mit 83 Fahr­zeu­gen und meh­re­ren Boo­ten an der Übung in Duis­burg teil.

12.000 Sand­sä­cke, 80 Big-Packs, fünf Strom­er­zeu­ger, zwei Sand­sack­füll­ma­schi­nen und Big-Pack-Füll­schau­feln ka­men nach THW-An­ga­ben zum Ein­satz.

„Hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge in Süd- und Mit­tel­deutsch­land führ­ten zu ei­nem star­ken An­stieg des Rhein­pe­gels“

FO­TO: THW

Die Fach­grup­pe Was­ser­scha­den/Pum­pen des THW-Orts­ver­ban­des Dins­la­ken bei der gro­ßen Hoch­was­ser­schutz-Übung in Duis­burg.

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