IW: Flücht­lin­ge oft ge­gen Aus­bil­dung

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (dpa) Vie­le Flücht­lin­ge wol­len laut ei­ner Stu­die lie­ber mit Hel­fer­tä­tig­kei­ten schnell Geld ver­die­nen als erst mal ei­ne Leh­re zu ma­chen. Da­mit stei­ge das Ri­si­ko, dass sie im Nied­rig­lohn­sek­tor ver­har­ren, warn­te das In­sti­tut der deut­schen Wirt­schaft (IW). „Man muss auf­pas­sen, dass sich das nicht ver­fes­tigt“, sag­te IW-Aus­bil­dungs­ex­per­tin Re­gi­na Fla­ke. Nach der Um­fra­ge hat je­der vier­te Be­trieb in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren Flücht­lin­ge be­schäf­tigt, im Hand­werk je­der drit­te. Häu­fig han­de­le es sich um Prak­ti­ka. Neun von zehn Fir­men sä­hen die Flücht­lin­ge als Be­rei­che­rung und wür­di­gen ih­re Ein­satz­be­reit­schaft. Eben­so vie­le be­trach­te­ten je­doch man­geln­de Deutsch­kennt­nis­se als Hin­der­nis. Drei Vier­tel der Fir­men sä­hen Nach­hol­be­darf bei Pünkt­lich­keit und Zu­ver­läs­sig­keit.

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