EU-Ge­richt weist Kla­ge von Bay­er ab

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - WIRTSCHAFT -

LU­XEM­BURG (dpa) Die Che­mie­kon­zer­ne Bay­er und Syn­gen­ta sind mit ih­ren Kla­gen ge­gen EU-Ver­bo­te bie­nen­schäd­li­cher In­sek­ten­gif­te ge­schei­tert. Die von der EU 2013 ver­häng­ten Ein­schrän­kun­gen bei der Ver­wen­dung von drei Neo­ni­ko­ti­no­iden sei­en rech­tens, ur­teil­te nun das EU-Ge­richt. Da­bei geht es um Clo­thia­ni­din, Imi­d­a­clo­prid und Thia­me­th­ox­am. Bay­er und der schwei­ze­ri­sche Kon­zern hat­ten ge­gen Re­strik­tio­nen beim Ein­satz der drei Mit­tel ge­klagt. Die Rich­ter be­fan­den nun, dass das Ver­bot an­ge­mes­sen sei. Mit Blick auf die schäd­li­chen Fol­gen für Bie­nen ha­be nur das Ver­bot ei­ne Be­schrän­kung von Saat­gut auf EU-Ebe­ne re­geln kön­nen. Bay­er nann­te das Ur­teil „ent­täu­schend“.

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