Wa­gner er­klärt Rück­tritt aus der Na­tio­nal­elf

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - SPORT -

MÜN­CHEN (sid) San­dro Wa­gner ließ sei­ner gan­zen Wut und Ent­täu­schung frei­en Lauf und setz­te zu ei­nem Fron­tal­an­griff auf Joa­chim Löw an. „Für mich ist klar“, so er­klär­te der Stür­mer von Bay­ern Mün­chen sei­nen „so­for­ti­gen“Rück­tritt aus der deut­schen Fuß­ball-Na­tio­nal­mann­schaft, „dass ich mit mei­ner Art, im­mer of­fen, ehr­lich und di­rekt Din­ge an­zu­spre­chen, an­schei­nend nicht mit dem Trai­ner­team zu­sam­men­pas­se.“Wa­gner ist we­gen sei­ner Nicht-Be­rück­sich­ti­gung für die WM in Russ­land (14. Ju­ni bis 15. Ju­li) tief ver­letzt und per­sön­lich ent­täuscht von Löw. Der 30-Jäh­ri­ge hat­te fest mit der WM ge­plant und dies aus Löws Sicht viel­leicht zu oft und zu selbst­be­wusst for­mu­liert.

Dass er jetzt nicht da­bei ist, kön­ne er „na­tür­lich nicht ernst neh­men“, sag­te Wa­gner. Auch da­mit stell­te er die Au­to­ri­tät des Bun­des­trai­ners in­fra­ge. Löw woll­te sich auf An­fra­ge zu­nächst nicht zu Wa­g­ners Er­klä­rung äu­ßern. Kom­men­tar

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